Bye Australia ;o(

Vor diesem Moment habe ich mich immer gefürchtet: ich schreibe nun meinen letzten Blogeintrag von meinem Abenteuer hier in Down-Under!!!! Ich kann es gar nicht richtig realisieren, dass meine Tage in Australien vorbei sind. Ich freue mich aber auch sehr wieder nach Hause zu kommen. Habe ich doch im letzten Monat meine Familie und meine Freunde sehr vermisst. Ich hatte die beste Zeit meines Lebens im letzten halben Jahr. Ich habe so viele Leute, Kulturen, Städte kennengelernt. Doch bevor ich ins Flugzeug steigen kann, steht wohl die grösste Herausforderung meines Lebens mir bevor: PACKEN!!! Wie bringe ich das alles in EINEN KOFFER, der nicht mehr als 20 KG wiegen darf? Ich sehe es kommen, dass ich mit zwei Winterjacken, drei Pullover und etwa fünf T-Shirts die Schweiz erreichen werde!

Für all eure Unterstützung und die lieben lustigen Kommentare die ihr mir durch das halbe Jahr zu gekommen lassen habt, danke ich euch von Herzen!!! Es hat mir sooooo viel Spass gemacht, euch mit meinen Geschichten zu unterhalten. Ich werde das Schreiben sowie eure Anmerkungen sehr vermissen! Übrigens hat Molly gar keine Freude, dass ich gehe. Gestern hat Ross ihr erklärt (wie man das halt so einem Hund auch beibringt!), dass ich wieder nach Hause gehe. Sie hat sich dann in einen Pullover verkrochen und angefangen zu winseln, bis ich dann zu ihr gegangen bin uns sie gestreichelt habe. Dass dabei Tränen geflossen sind, muss ich ja nicht erwähnen.

Ich verlasse Australien mit einem weinenden und einem lachenden Auge…

Eure Nadine

Molly 

 

Brisbane

Mittwoch, 9. Juli 2008 – Sonntag, 13. Juli 2008

Brisbane

Brisbane Kurz vor dem Mittag erreiche ich meine Unterkunft und mache mich auch sogleich auf um die Stadt ein wenig zu erkundigen. Das Erste Brisbane was mir gleich auffällt ist, dass es unheimlich viele gute Shoppingmöglichkeiten gibt und das ich doch echt froh bin, dass die Kreditkarte erfunden wurde ist. Ich schlendere ein paar Stunden durch das Stadtzentrum, schaue einige Sachen an und begebe mich danach wieder zurück in mein Zimmer wo bereits ein warmes kuscheliges Bett auf mich wartet

 

 

 

Australian Zoo – Home of the Crocodile Hunter

Australia Zoo Endlich ist es soweit: ich bin auf dem Weg zum Zoo vom legendären Steve Irwin! Auf diesen Tag freue ich mich schon seit Wochen. Der Zoo ist einfach CRIKEY! (dieses Wort hat Steve jederzeit gebraucht um zu Fam. Irwin und ich sagen wie wunderbar etwas ist). Um 11.00 Uhr erwartet uns, die Besucher, eine Krokodilshow in der Arena. Schnell begebe ich mich rechtzeitig dort hin, das ich auch ja einen super Platz erwische. Bindi, die Tocher von Steve Irwin, hat eine eigene Tanzshow und führt diese auf bevor dann Australia Zoo ihre Mutter, Terri, sich mit den Schlangen und dem Krokodil in der Manage umgibgt. Bei der Schlangenshow sehe ich nur kurz hin Australia Zoo und das auch nur durch den Fotoappart. Ich mag diese Vicher einfach nicht! Aber dann da endlich: die Kroki-Türe geht auf und das Reptil schwimmt durch das Wasser genau auf Terri zu. Ich halte die Luft an und kann fast nicht hinsehen wie sie da mit dem Tier umgeht. Nicht weil sie brutal ist, nein! Sondern weil sie so nahe zu ihm geht und „spielt“. Als Belohnung gibt es ein paar blutige Lebern und ein halbes Schwein. Australia Zoo Doch um dies zu holen, muss das Krokodil aus dem Wasser springen und danach schnappen. Ja Terri hat noch alle Finger daran, ok. Es ist Australia Zoo kaum zu glauben, dass ihr Mann das alles aufebaut hat und jetzt Tod ist! Echt schade. Nach dem die Show beendet ist, marschiere ich im Zoo herum und begutachte die anderen Krokodile bis ich zu einem Fotoshooting heranlaufe, wo man mit einer Riesenschlange oder mit einem Baby-Alligator machen Australia Zoo kann. Ich glaube ich muss euch ja nicht gross sagen für wen ich mich entschieden habe! Genau, ich darf William, das Baby-Alligator, für eine kurze Zeit auf meinen Australia Zoo Händen haben und freundlich in die Kamera lachen. Es ist echt ein komisches Gefühl. Der Bauch ist ganz weich und ich kann sein Herzschlag hören. Doch der Rücken ist wie ein Panzer und ganz rauh zum anfassen. Es macht mir fast ein wenig Angst und doch fasziniert es mich. Leider muss ich mich jetzt von William verabschieden. Leider habe ich mich Australia Zoo „verlaufen“ und komme direkt ins Schlangenhaus. Schon wieder diese Tiere!!! Schnell schaue ich nach Australia Zoo links und rechts, drücke den Knopf meiner Kamera und bin froh, als ich endlich wieder draussen bin. Da faszinieren mich die Koalas mehr, die sich gerade daneben befinden und sich auf einem Baum gemütlich gemacht haben. Der Tag geht so schnell vorbei und schon heisst es Abschied nehmen vom Zoo. Echt schade! Ich wäre gerne noch länger geblieben. Mit ein wenig Wehmut sage ich „Good Bye“ und denke ganz leise und fest für mich, dass ich unbedingt wieder hier her kommen möchte. Wer weiss: manchmal werden ja Träume wahr!

Australia Zoo Australia Zoo 

Australia Zoo 

Australia Zoo 

Warner Brothers Movie World

Mein grösster Traum geht heute für ein grosses Stück in Erfüllung: Ich gehe ins Warner Brothers Movie World! Es ist nicht ganz Disney Land aber das spiel momentan keine Rolle. Zwischen all den Comics Figuren wie Bugs Bunny, Dufi Duck, Tweety, Batman, Austin Power, Bonnie und Clyde sowie den magischen Gassen wie zum Beispiel die Winkelgasse oder Shrek-Zone fühle ich mich so wohl wie schon lange nicht mehr. Übrigens: wer hat eigentlich gesagt, dass Marilyn Mornoe tod ist?!? =) Ich renne von einem Ecken zum Anderen und kann mich gar nicht satt sehen. Als einer der vielen Höhenpunkte des Tages lasse ich mich von einer Strassenkünstlerin abzeichnen lassen und in einem Fotoshooting, werde ich mit Shrek und Esel „verkuppelt“. Mach euch selber ein Urteil über meinen super Tag =)

WB Movie World WB Movie World WB Movie World WB Movie World In der Winkelgasse Wild West Willy Wonka Austin Power und ich Batman Bugs Bunny Tweety Silvester Dafi Duck Tweety und Dufi Duck Marilyn Monroe Robin Batman und ich Batman's Home Batmobile Austin Power Bonnie und Clyde Bonnie und Clyde Auto Bonnie und Clyde Catwoman 

Surfer Girl  Shrek, Esel und ich 

Shopping Day

Nach den zwei wunderschönen Tagen, gönne ich mir meinen letzten Tag an der Ostküste mit Einkaufen, Kaffee trinken, im Park sitzen und Faulenzen. Während ich in den klaren Himmel schaue lasse ich die letzen Tage nochmals durch meinen Kopf gehen und ich muss einfach schmunzeln: ich ganz alleine im riesengrossen Australien und ich habe so viel Spass gehabt. Es war wirklich eine super Erfahrung. Einfach Crikey =)

Brisbane Brisbane Brisbane 

 

 

Sydney

Samstag, 5. Juli 2008 – Mittwoch 9. Juli 2008

Erster Seightseeing Versuch

Sydney Nach einem kurzen Flug von Melbourne nach Sydney treffe ich kurz vor 15.00 Uhr in meiner Unterkunft ein. Ich stelle meine Sachen kurz ab und mache mich sogleich in die Stadt um erste Sachen auszukundschaften. Ich nehme den Bus, der nur wenige Meter vom Sydney Hotel anhält und fahre in die Stadt. Nach nur gut 10 Minuten bin ich im Zentrum und steige aus. Als erstes kommt mir gleich eine furchtbare Lärmwelle entgegen und erst der Verkehr. Es hornet von allen Seiten. Ich mache mich vorsichtig auf den Weg und schaue jedesmal drei Mal auf alle Seiten bis ich mir sicher bin, dass ich die Strasse überqueren kann. Kurz nach 18.00 Uhr dunkelt es ein und ich mache mich wieder zurück zu meiner Unterkunft. Da ich morgen wieder früh auf „muss“, hüpfe ich früh ins Bett und freue mich schon riesig auf morgen.

Blue Mountains

Blue Mountain Mit einem Car und etwa 40 Personen machen wir uns auf Richtung „Berge“. Während der Fahrer von der Umgebung schwärmt, die „grossen“ Bergen lobt und die Leute vor Blue Mountain staunen den Mund kaum mehr zu bekommen, schaue ich ein wenig enttäuscht aus dem Fenster. Für mich sind es eher Hügel den etwas anderes. Nach gut zwei Stunden erreichen wir einen sogenannten Blue Mountain Park. Er ist ähnlich, wie schon der Regenwald aber das Blue Mountain Panorama ist 1000 Mal besser. Die Landschaft ist einfach wahnsinnig schön und ich kann einen super Ausblick zu den berühmten „Three SistersThree Sisters geniessen. Eine australische Legende der Ureinwohner besagt, dass sich drei Schwestern in drei Männer eines benachbarten Stammes verliebten, aber die Heirat wurde von den Stammesgesetzen verboten. Eine Schlacht entbrannte, und die Schwestern wurden von einem Zauberdoktor verwandelt, um sie zu schützen, aber er wurde im Kampf getötet, und niemand konnte sie zurückverwandeln. Dies ist nur eine von vielen Sagen die unser Fahrer uns erzählt hat, aber diese gefällt Mienenwerk mir am Besten. Ich marschiere eine Weile im Wald umher und gelange zu einer alten Miene. Die Geschichte mag ja wohl rührend und herzig sein, aber meine Aufmerksamkeit gilt ganz alleine dem Stahlpferdchen, wo ich mich sogleich draufsetze und jemanden bitte ein Foto von mir zu machen. So vergeht ein weiter Tag voller Erlebnisse und kaum habe ich mich ins Bett gelegt, schlafe ich auch schon ein.

 Blue Mountains Blue Mountains Koala und ich 

Sightseeing

Die restlichen zwei Tage verbringe ich damit, mich mit einem Touristenbus fortzubewegen und die diversen Attraktionen von Sydney zu begutachten.(Shopping nicht vergessen ;o)) Dazu zählt unter anderem auch das berühmte Opera House, die Harbour Bridge und der Bondi Beach. Aber seht selbst!

Sydney Sydney Sydney Opera House Harbour Bridge Harbour Bridge Opera House Opera House Sydney Brisbane Sydney Sydney Sydney Bondi Beach Bondi Beach Touristenbus Opera House Skytower Casino Sydney 

 

 

Melbourne

Sonntag, 30. Juni 2008 - Samstag, 5. Juli 2008

Olivia Es ist 22.30 Uhr und Ross hat mich soeben an den Flughafen gebracht. Jetzt muss ich noch eine gute auf meinen Flieger nach Melbourne warten. Ich setze mich auf einen Stuhl und lese, um mir die Zeit zu verbreiten, ein Buch. (in English of course ;o)). Mit gut einer halben Stunde Verspätung hebt das Flugzeug um Mitternacht ab Richtung Melbourne. Wie gerne würde ich jetzt schlafen! Aber die Turbulenzen machen mir einen Strich durch die Rechnung. Ich habe echt das Gefühl, dass das Flugzeug nächstens Abstürzt! Klar hinunter kommt Olivia es ja immer. Ist noch keins in der Luft geblieben =) Aber zu scherzen zumute ist es mir im Moment echt nicht. Es schüttelt mich förmlich durch und auch die Flight attendant sind sehr besorgt und schauen sich auf ihren Notplätzen ein wenig ängstlich herum. Ich nehme schnell mein Susi (für alle die das nicht kennen: ist meine Stoffmaus die ich seit meiner Geburt habe Olivia und ich und die ist meine ständige Begleiterin. Kenne keine Ausnahme, wo sie nicht mit hingekommen ist wo ich war ;o)) und knuddle mich ganz fest an sie. Und siehe da: die drei Ich Stunden Flug gehen irgendwie schnell um und wir landen, mehr oder weniger, sicher auf dem Boden. Kaum habe ich mich im Hotel eingelebt, habe ich mich auch schon mit Olivia (einer Engländerin, welche seit gut zwei Jahren in Melbourne Australien wohnt und wo ich auf meiner Reise Perth-Broome kennengelernt habe). In einem Schnelldurchlauf zeigt sie mir die Stadt bevor es dann ans Meer geht zu einer Surfstunde. Melbourne Für mich ist es echt zu kalt und da ich nicht so gute Erfahrungen mit Surfen habe (erinnert ihr euch an meinen „gebrochenen“ Arm von Ostern?) schaue ich lieber vom Strand her zu und knipse ein paar Fotos von Olivia wie sie sich mit den Wellen herumschlägt. Sie hat es echt noch drauf und der Gedanke, dass vor zwei Tagen dort ein Weisser Hai gesichtet worden ist, ist für diesen Moment vergessen! Am frühen Abend machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Melbourne. Wir erreichen die Stadt gerade noch vor dem Sonnenuntergang und machen noch schnell ein paar Erinnerungsfotos von der Stadt und uns selbst. Olivia hat heute Abend ein paar Freunde zu sich nach Hause eingeladen und sie würde sich sehr geehrt fühlen, wenn ich dazustossen würde. Da ich sowieso nichts geplant habe, stimme ich fröhlich zu. Doch bevor es zu ihr in die Wohnung geht, zeigt sie mich noch die Formel 1 Strecke und wir drehen einige Runden darauf. Sogar mir überlässt sie einmal das Steuer und ich fahre, auf der LINKEN Seite, meine Runde. Das ich dabei einen riesengrossen Spass daran hatte, muss ich wohl jetzt nicht gross erwähnen =)

Sightseeing-Tour

Am nächsten Tag entscheide ich mich für eine Sightseeing-Tour. Ich bin so auf einen roten Touristenbus gehüpft und an diversen Station ausgestiegen und Sachen angeschaut. Unter anderem habe ich auch das Royal Museum, das Melbourne Museum sowie den legendären Victoria Market sowie das Aquarium besucht. Aber seht doch selbst! Übrigens der riesengrosse Stachelrochen wird von einem Taucher gefüttert und er ist eigentlich harmlos =)

Melbourne Melbourne 

Royal Museum Museum Melbourne Museum Melbourne Museum Melbourne Museum Melbourne Melbourne Melbourne Melbourne Aquarium Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Aquarium Melbourne Melbourne 

Great Ocean Road

Great Ocean RoadFrüh am Morgen, es windet enorm und es ist kalt, werde ich in der Stadt von einem Mini-Bus abgeholt und machen uns auf Richtung Great Ocen Road legendäre „Great Ocean Road“. Unser erster Halt führt uns an den „Bells Beach“. Dort finden jährlich die grossen Surfer-Wettbewerbe statt und bei schönem Wetter wimmelt es nur von Menschen. Aber Heute bei diesem Wetter hat es nur ein paar Einzelne und die sind mehrheitlich UNTER den Wellen anstatt DARAUF! Bei einem Tee und ziemlich trockenen Keksen schauen wir eine Weile den Versuchen der Surfer zu.

Great Ocean Road Wurm 

Koala Wir fahren einige Stunden der Küste entlang und die Aussicht sowie die Umgebung sind wunderschön. Bei einem kurzen Zwischenhalt Nadine-Koala treffen wir auf einen niedlichen Koala, der gerade dabei ist, sich das Mau mit frischen Eukalyptusblättern vollzustopfen. Den würde ich am liebsten gerade in den Rucksack packen und mit nach Hausen nehmen. Danach ging es weiter zu einem Leuchtturm, der angeblich ganz berühmt wurde, durch eine TV-Serie. Mir ist er jedenfalls fremd, aber ein Foto lohnt es sich doch zu machen. Wer weiss, vielleicht wird dieser ja so berühmt und dann kann ich wenigstens sagen: ich war da =)Great Ocean Road 

Nach gut einer weiteren Stunde Fahrt, treffen wir in den sogenannten „ Otway Rainforest“ ein. Während unser Fahrer das Mittagessen vorbereitet, haben wir gute 20 Minuten Zeit um den Wald zu erkundigen. Die Tatsache, dass es nicht regnet macht diesen Ort ein wenig attraktiver. Doch mein Magen knurrt schon lange und das Einzige was ich zur Zeit denken kann, ist endlich was zu Essen. Nach gut 15 Minuten erreichen wir wieder den Bus und können uns am „Buffet“ bedienen: Gemüse, Käse und Fladenbrot.

12 Apostels Unser Weg führt uns nun wieder an die Küste und zu den fantastischen 12 Aposteln. Das sind im Meer stehende 12 Apostels Kalksteine und sind etwa 60 Meter hoch. Trotz ihres Namens besteht die aktuelle Formation nur noch aus neun Felsen. Wie ich das richtig verstanden habe, bewegt sich die merische Erdplatte jährlich um 2 cm und das führt dazu, dass zum Teil die Türme einstürzen. Es windet so enorm und ich muss mich am Geländer festhalten, dass es mich nicht davon windet. Nach gut einer Stunde bin ich bis auf die Zehen durchgefroren und wir können endlich in den Bus einsteigen.

12 Apostels 12 Apostels 

London Bridge Bevor es wieder zurück nach Melbourne geht, führt unser Weg uns zu der berühmten „London Bridge“. Ursprünglich war es ein Doppelbogen doch die Brückenverbindung zum Festland stürzte vor etwa 13 Jahren ein. Nach dem unser Fahrer uns diese Geschichte erzählt hat, machen wir uns auf zu einem „Strand“. Wenn es nicht so kalt wäre, 20 Grad wärmer, wäre es echt hier noch schön um zu baden. Kurz nach 16.00 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg. Völlig müde erreiche ich um 20.30 Uhr meine Unterkunft und das Einzige was ich mir jetzt wünsche ist eine heisse Dusche und dann schnell ins warme, kuschelige Bett.

Sovereign Hill

Meinen heutigen Ausflug führt mich zu einem Ort namens Ballarat wo in der Mitte des 19. Jahrhunderts der Goldrausch ausgebrochen ist. Als Erinnerung an diese Zeit haben die Einwohner die Goldgräberstadt nach konstruiert und ihr den Namen Sovereign Hill gegeben. Im Car freunde ich mich mit einer Australierin und gemeinsam wollen wir die Stadt. Neben feinen und herrlich riechenden Bäckereien, habe ich auch noch ein Fotoshooting mit sehr ausgesprochen traditioneller Kleidung. Eine grosse Erklärung und Beschreibung des Tages benötige ihr wohl nicht wenn ihr die Fotos anschaut =)

Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill Sovereign Hill 

Wild Wild West 

A wicked Shoppingtour

Me Nach diesen anstrengenden Tagen, gönne ich mir heute einen gemütlichen Tag in der Stadt und der sieht folgendermassen aus: Wicked Musical Shopping, Shopping, Kaffe, Shopping, Shopping…. und wie könnte so einen Tag nicht besser enden, als mit einem Besuch im Musical WICKED – The witches of Oz (diese Musical habe ich übrigens schon im Januar in Stuttgart gesehen ;o))

 

 

Perth - Broome

Es war einfach der Waaaaaahhhhnnnsssiiiinnnnn!!!!!!! Das Beste was ich je gemacht habe und das obwohl es einige Pannen in meinem Programm gegeben hat. Aber alles vom Anfang!

Da das Internet bei meiner Gastfamilie nicht geht nicht wirklich. So bin ich in ein Internetkaffee gegangen und habe es so gut es geht zusammengestellt. Leider konnte ich nicht alle 500 Fotos hochladen aber für einen ersten Eindruck sollte es reichen. Viel Spass beim Schauen und Lesen ;o)))

Perth-Kalbarri

Pinnicales Kurz bevor mein Wecker um 05.45 Uhr läutet, erwache ich weil draussen vor der Türe Molly in die Türe springt. Schnell hüpfe ich aus meinem warmen Bett und kuschele mich wieder mit ihr ein. Nach dem uns danach der Wecker eine Viertelstunde später aus dem Halbschlaf Pinnicales geweckt hat, mache ich mich parat für mein grosses Abenteuer. Nach einem kurzen Frühstück und einem letzen Blick in die Reisetasche, bringt mich Ross in die Stadt, wo bereits andere Leute beim Treffpunkt warten. Ich schaue mich ein wenig ängstlich um und stelle fest, dass die meisten von Australien selber oder von Irland, England kommen. Ich stelle mich zu einer Gruppe und komme mit ihnen sofort ins Gespräch. Sie stammen von Irland und sind für einige Monate Beach am Reisen. Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter und ich drehe mich um: die kenne ich doch! CLAUDIA!!!!!!! Eine Schweizerin die ich auf meiner 3-tägigen Reise nach Albany kennengelernt habe und wie es der Zufall will, geht sie auf die genau gleiche Reise wie ich. Ja dann kann ja nichts mehr schief gehen. Mit einer halben Stunde Verspätung fährt unser Bus ab. Claudia und ich niesten uns in der hintersten Reihe ein. Simon, unser Reiseführer und Fahrer, stellt sich kurz vor bevor jeder Einzelne von uns nach vorne geht und sich selber vorstellt. Neben zwei Schweizern,Claudia und ich Claudia und ich, sind noch drei Deutsche, eine Französin und 14 Iren an Board. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir den Nambung National Park wo sich die berühmten Pinaccles befinden. Diese verwitterten Kalksäulen sind etwa vier Meter hoch und es gibt unglaublich viele Theorien und Sagen wie diese entstanden sind. Während wir um diese Türme herumlaufen erzählt uns Simon einige davon. Am Besten gefällt mir die Sage, welche erzählt, dass diese Türme gefallene Männer sind, die in einem Krieg um die Liebe einer Göttin gekämpft haben. Nach dem wir eine gute Stunde in der brühenden Sonne verbracht haben, geht es weiter an einen wunderschönen Strand, wo wir das Mittagessen einnehmen. Es ist leider zu kalt um zu Baden, aber für Ich einen kleinen Spaziergang ist das Wetter perfekt. Da es zur Zeit „Winter“ in Australien ist, wird es schon kurz nach 17.30 Uhr dunkel und wir erreichen unsere erste Unterkunft um ca. 19.00 Uhr. Da unsere Mägen sich schon seit Stunden bemerkbar machen, helfen alle das bevorstehende Aussie-Barbie (Barbecue) vorzubereiten. Ich greife sofort zum Messer und fange an das Gemüse zu schnipseln und das Poulet in kleine Stücke zu schneiden. Nach gut 1,5 Stunden sitzen wir gemütlich um den Tisch und füllen unsere Mägen mit wunderbaren Sachen. Da ich bei der Vorbereitung geholfen habe, darf ich mich nach dem Essen verdrücken, während ein paar andere den Abwasch übernehmen. Ich hüpfe schnell unter die Dusche und freue mich nur noch auf mein Bett. Claudia und ich teilen uns ein Zimmer mit drei Iren. Kaum habe ich mich zugedeckt, fallen mir auch schon die Augen zu und ich schlafe ein.

Kalbarri-Monkey Mia

Z-Window Kurz nach 06.00 Uhr werden wir geweckt. Draussen ist es noch dunkel und wir schleichen langsam in die Küche um das Morgenessen zu vorbereiten. Kurz nach dem die Sonne am Horizont erscheint, packen IMG_2484 wir all unsere Sachen wieder in den Anhänger und fahren weiter Richtung Norden. Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichen wir unser nächstes Ziel: Kalbarri National Park wo wir einen kurzen Buschspaziergang machen zu einem natürlichen Spektakel welches sich ‚Murchison River – Z-bend’ nennt. Kurz gesagt: ein Loch im Felsen. Da wir Ich und Claudia noch ein wenig Zeit haben, machen wir uns auf zu einem Strand wo wir Surfer im Meer beobachten können. Die haben es echt noch drauf. Nur einer hat die Welle verschluckt. Nach gut einer weitern Stunde Busfahrt erreichen wir eine andere Naturzone auf unserem Weg IMG_2490 und wir fahren auf einer holprigen Strasse weiter. So habe ich mich das genau vorgestellt: möglichst viele Löcher, so dass es der Bus wortwörtlich durch die Gegend hüpft und links und rechts Bäume, Büsche und lebensmutige KänguruhsIMG_2498 die einige Meter vor dem fahrenden Bus über die Strasse hüpfen. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir einen Park wo es zu Fuss weiter geht. Über Stock und Stein geht es eine Tiefe Schlucht hinunter. Es ist echt kriminell hier entlang zu laufen, da weder gross Wahrungen noch Sicherheitsbedingungen gezeichnet werden. Aber was solls: ich bin ja schliesslich auf einer Outback IMG_2503 reise und da soll es ja schliesslich auf Risiken und „Gefahren“ geben. No risk, no fun! Nach gut 40 Minuten erreichen wir einen wunderschönen Ort wo es kleine Seen gibt und einen wunderschönen Ausblick. Es ist so was von atemberaubend diese Landschaft. Ich hätteIMG_2522 es mir nie so wunderbar vorstellen können! Wer hinab geht muss auch wieder nach hoch und so machen wir uns wieder mühsam auf den Retourweg. Etwa in der Mitte des Weges Natures Window schlagen wir eine andere Richtung an und machen uns auf einem schmalen Pfad zwischen Abgrund und spitzigen Felsen auf den Weg zu einem einmaligen Aussichtspunkt. Der ganze Schweiss und die IMG_2525 Anstrengung haben sich echt gelohnt! Ich könnte Stunden hier oben verbringen, doch wir müssen weiter. Unser nächster Weg führt uns einem anderen Naturspektakel, das sogenannte Shellbeach Natures Window’. Es sieht echt witzig aus dieses Loch und ein gutes Objekt um tolle Fotos zu machen. Weiter geht es dann zu einem Strand der aus lauter Muscheln besteht, Shellbeach. Es sieht zwar wunderbar aus, aber es Rauppen ist gar nicht so angenehm darauf rum zu laufen. Claudia und ich machen uns langsam auf den Weg Richtung Weg. Plötzlich entdecke ich etwas drei Meter vor mir und ich fange an zu schreien: etwas langes, schleicht herum. Eine Schlange! Oder doch nicht? Eine Schlange hat ja normalerweise keine Haaren oder? Claudia Claudia und ich kann sich kaum mehr beruhigen vor lachen als wir entdecken dass das eine Rauppenkolonie ist. Bevor es dann zu unserer Unterkunft geht, schauen wir noch Shark-Bay schnell bei der Sharkbay vorbei. Das Wasser sieht einfach so richtig zum dreinhüpfen drein und wir alle stellen uns gleich vor wie wir da gemütliche Stunden verbringen können. Dieser Gedanke geht uns aber schnell aus unseren Köpfen als wir etwa acht Haie sehen. Ich kann es kaum glauben, Haie! Und ich sehe die Im Pool und die machen mir nichts (ich stehe ja auch etwa acht Meter über ihnen auf einem Felsen!). Völlig erschöpft vom Tag machen wir uns auf den Weg Richtung Hostel und wir können es kaum erwarten, bis es endlich etwas zu Essen gibt. Da wir heute eine anstrengende Tour hinter uns haben, hat Simon für uns eine kleine Überraschung: wir fahren zu einem Pool der sich selbst von der Erde erhitzt. Eine grosse Beschreibung dazu benötigt es ja wohl nicht, wenn ihr das Bild anschaut und dass wir sehr viel Spass dabei haben, muss ich ja auch nicht noch extra betonen=)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monkey Mia-Coral Bay

Monkey Mia Heute Morgen benötige ich nicht lange um aus dem Bett zu hüpfen: es geht zu den Delphinen. Kurz nach 08.00 Uhr erreichen wir den Strand, wo schon Leute herumstehen und die Tiere beobachten, wie Monkey Mia sie gefüttert werden. Eigentlich ist das ja überhaupt nicht gut, was diese Leute mit den Tieren machen, da diese in der Wildnis leben uns selber überleben müssen können. Aber sie sind echt süss und einfach zum knuddeln. Im Wasser stehen fünf Personen mit Kübeln mit Fischen unsMonkey Mia füttern sie. Manchmal wählen sie auch Leute vom Publikum und diese dürfen dann selber einen Fisch in die Hand nehmen und die Delphine füttern. Wie es der Zufall will, werde ich ausgewählt und ich Monkey Mia nehme so einen kalten Fisch in die Hand. Ein Delphine hat mich entdeckt und schwimmt direkt auf mich zu. Einen Meter vor mir stoppt er und lachet mich ganz frech an und gibt einen Laut von sich wie er sagen möchten: „Hey du! Gib mir endlich diesen Fisch!“. Stromatolites Schwuppdiwupp schon landet der Fisch in seinem Mund und ich winke im noch kurz zu bevor er dann zum nächsten Kübel geht. Ich könnte tagelang da stehen und Gruppenfoto diese wunderschönen Säugetiere beobachten. Kurz nach 10.00 Uhr machen wir auf zu den ältesten Lebewesen auf unsere Erden, den Stromatolites. Es sieht echt super aus und die Vorstellung, dass diese fast gleich Alt ist wie unser Planet macht es echt interessant diese zu betrachten und die Tatsache, dass man dieses Spektakel mit einem kalten Bier geniessen kann, macht es diese Situation gerade zu perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coral Bay-Exmouth

Heute auf dem Programm steht Schnorcheln am Ningaloo Reef an. Beschreiben? Kann ich nicht! Es kommt kein Wort annähernd an das was ich erlebt bzw. gesehen habe! Schaut euch selber die Bilder an, dann wisst ihr von was ich spreche. Übrigens, der Hai sieht dann “nur” gefährlich aus, obwohl er nur wenige Meter neben mir vorbei geschwommen ist, hat er mich gar nicht gross beachtet.

Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay


Exmouth

Nach dem ich gestern Claudia in einer Kurz-Crash-Lektion das Schnorcheln beigebracht habe, konnte ich sie dazu überreden mit mir auf die Whale-Shark-Tour zu gehen. Kurz nach 07.30 Uhr holt uns einen kleinen Bus ab und wir fahren zum Strand wo auf uns schon ein kleines Motorboot wartet, dass uns aufs Schiff führt. Dort angekommen werden wir herzlich von der Mannschaft begrüsst und schon fahren wir los. Am Anfang werden wir über allfällige Notfälle informiert und die Sachen die halt ein muss sind. Nach dem sich dann jeder Taucherbrille, Schnorchel und Brille geschnappt haben werden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Leider sind Claudia und ich nicht zusammen aber wir verkraften es gerade noch so. Wir fahren etwa eine Stunde hinaus bis wir ein Riff entdecken, wo wir die ersten Schnorchelübungen machen können. Die Unterwasserwelt ist wieder mal fantastisch und auch hier treffe ich auf einige Riffhaie die mich wirklich nur knapp an mir vorbeischwimmen. Langsam gehen mir diese Tiere echt auf die Nerven! Wenn sie mich schon nicht fressen wollen, dann sollen sie wenigstens so schwimmen, dass ich sie auch anschauen kann!!! Das Wasser ist etwa 28° und so benötigen wir gar keinen Schwimmanzug. Es ist einfach herrlich. Ich könnte stundenlang weiterschreiben von den farbenprächtigen Fischen, den atemberaubenden Korallen und den Schildkröten. Leider müssen wir schon wieder aufs Boot und es fährt weiter. Plötzlich herrscht eine riesengrosse Aufregung: Whale-Shark!!!! Da ich in der Gruppe A bin, kann ich zuerst ins Wasser und ich mache mich parat, dass ich nur noch ins Wasser hüpfen kann. Mein Puls steigt mindestens auf 180 und ich kann es kaum erwarten. Da, endlich! Das Signal! Und hopp, ich bin im Wasser, Kopf unter und da ist er! Woooooooooooooooooooow!!! Ich kann es nicht fassen. Schnell schwimme ich im hinter her (es ist uns erlaubt auf der Seite von ihm zu schwimmen mit einem Abstand von drei Metern!). Ich bin ganz an der Front und ich vergesse alles um mich herum. Das wunderschöne Geschöpf ist mindestens ACHT METER lang! Plötzlich dreht der Whale-Shark und schwimmt direkt auf mich zu. Das Maul sperrangelweit offen! Ich muss wegschwimmen, ich darf nicht vorne schwimmen (Anweisung von der Mannschaft!). Aber es geht nicht, ich bin wie im Schockzustand. Plötzlich schaltet sich mein Hirn wieder ein und ich schwimme zur Seite. Unsere Führerin gibt uns ein Zeichen und wir müssen aus dem Wasser, dass die andere Gruppe hinein kann (es dürfen nicht mehr als 10 Leute darin sein!). Erst jetzt im Schiff begreife ich was passiert ist und meine Knie fangen an zu zittern. Alle um mich herum lachen. Insgesamt können wir etwa sechs Mal für je 15 Minuten ins Wasser bis wir leider wieder zurückkehren müssen. Während wir uns abtrocknen und in trockene Kleider hüpfen, sprint in der Nähe von unserem Boot etwas hoch: es ist ein Buckelwal! Das gibt’s doch nicht! Es ist echt unglaublich und da noch einer!!! Sie verfolgen unser Boot und kommen bis etwa fünf Meter nah! Ich bringe das Maul gar nicht mehr zu vor lauter staunen! Echt! Das ist ja unglaublich. Die zwei Buckelwale begleiten uns eine gute halben Stunde bis sie dann verschwinden und wir zur Küste zurückkehren. Das was ich soeben erlebt habe, ist ja wohl das Beste was ich je gemacht und erlebt habe!!!!

FOTOS: wir wurden während des ganzen Tages gefilmt und ich habe die DVD. Leider war es für mich nicht möglich Fotos zu machen. Aber alle die Interesse haben, wie das so aussieht, wie ich mit den Tieren schwimme, würde ich mich riesig freuen, das Video persönlich zu zeigen.

Karijini

So Zelten in der freien Natur macht einfach schon unheimlich viel Spass un das noch in Australien wo 21 von 25 absolut tödlichen Schlangen leben (steht in einem Magazin, dass jemand auf der Reise dabei hatte!)!!!!! Zum Glück habe ich keine einzige bis jetzt angetroffen (und das hat sich dann bis zum Schluss so ergeben!). Kurz nach 07.00 Uhr heisst es aufstehen. Mühsam klettere ich aus meinem Schlafsack, schnappe mir meine Sachen und ich marschiere mit Claudia zur Toilette. Wir freuen uns so richtig auf eine morgendliche Dusche (Die WC’s sowie die Duschen sind hier sehr sehr SEHR improvisiert, aber es reicht ;o)). Wir betreten den Waschsalon und meine Augen ziehen sich wie magisch an die linke obere Ecke: eine SPINNE!!! Eine fette ORANGE Spinne! Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich so ziemlich schnell wieder nach draussen gehüpft bin (ein Foto hat dann jemand anderes aus der Gruppe für mich gemacht!). Wie gesagt: ich bin ja im Outback und was wäre das ohne solche hässlichen Krabbelficher! Zu unserer Überraschung macht Simon für uns Pancakes! Mmmmm….ja das nenne ich ja mal Luxus. Das hat bestimmt nicht jeder wo so im Busch campiert! Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg um ein paar andere Schluchten an zuschauen. Da die Distanzen unheimlich lang sind, verbringen wir viele Stunden im Bus und diese nutzen wir um Spiele (UNO) zu machen oder einfach ein bisschen herumblödeln. Dabei ist es nicht unüblich, dass der Bus regelrecht durch die Strasse hüpft, da alle im Bus aufstehen und zu den Liedern tanzen die Simon für uns abspielt. Nach gut zwei Stunden Fahrt heisst es für uns die Rucksäcke anschnallen und los geht’s! Zuerst müssen wir mühsam nach unten klettern und das ist echt eine Kunst, da es ausser Felsen und Steine nichts wirklich zum Halten gibt. Zu unserer ‚Ermutigung’ erzählt uns Simon noch, dass jedes Jahr mehrere Menschen hier tödlich verunglücken! Ich schaue nur Claudia an und ich kann in ihren Augen lesen, dass sie gerade das Selbe denkt wie ich: zum Glück können das jetzt nicht unsere Mütter sehen (die sind ja immer so nett besorgt um uns ;o)). Endlich haben wir es, ohne Unfall,  nach unten geschafft und wir wandern in einem sogenannten Tal weiter. Eigentlich ist es ja mehr ein klettern und balancieren. Wenn ihr das einte Foto von mir anschaut, dann wisst ihr wo von ich rede. Die Hauptaufgabe hier ist es, nicht ins Wasser zu fallen, da man sich sonst ziemlich schwer an den Steinen und Felsen verletzen kann. Gott sei Dank bin ich so gross und ich komme ohne grössere Probleme dadurch. Aber so unter uns gesagt: es ist echt hammermässig da durch zu gehen ;o)) Nach gut einer Stunde klettern, erreichen wir einen sogenannten Pool. Hier machen wir unsere erste Pause und das Wasser lockt förmlich an um hineinzuspringen. Schnell sind die Kleider angezogen und ich gleite langsam ins Wasser, besser gesagt ins EIS-Wasser! Es ist sooooooo was von kalt und noch vieeeeeeeeeeeelll mehr!!!!! Claudia, Annett und Dagmar folgen mir. Schnell tauchen wir schnell ab und lächeln ganz nett in die Kamera! Endlich! Die Fotos sind gemacht und wir können wieder hinaus! Schnell abtrocknen und wieder in trockene Kleider. Nach gut 10 Minuten brechen wir auf und schlagen eine andere Richtung ein. Da es so heiss ist und Claudia und ich immer noch nass sind, beschliessen wir nur in einem Top durch den sogenannten Urwald zu marschieren. Während wir durch die schmale Pfade gehen, raschelt es immer rechts und links und wir stellen uns gleich vor was alles da drin sein kann. Das geht von einem Tiger über ein Krokodil bis zur einer Anakonda. Da wir sowieso blühende Fantasie haben malen wir uns gerade aus was die Schlagzeile unseren Zeitungen sein werden, wenn wir „verschwinden“. Das Beste würde etwa so tönen: Zwei Schweizer in Badehosen im Urwald von Australien verschwunden! Aber zum Glück ist das ja nicht so und wir erreichen nach einer weiteren Stunde Fussmarsch einen wunderschönen Ort. Es ist echt ein Paradies: Wasserfälle, Flüsse und einen See. Da es  schon andere Leute darin hat, zögern wir nicht lange und hüpfen auch hinein. Das Wasser ist angenehm warm und wir schwimmen zu den Wasserfällen. Der ist ja fast heiss wenn wir darunter sitzen. So verbringen wir gut eine halbe Stunde im Wasser mit quasseln und plantschen. Da auf unserem heutigen Programm „Sunset watching“ ansteht müssen wir leider bald wieder aufbrechen. Kurz bevor die Sonne die Erde küsst (ich bin ja so was von metaphorisch ;o)) erreichen wir einen wunderschönen Strand. Schnell hüpfen wir aus dem Bus, machen ein paar Fotos und fahren dann wieder zum Camping. Ich freue mich schon riesig auf eine Dusche. Hoffentlich dieses Mal OHNE Krabbelficher!!!

Hier möchte ich noch erwähnen, dass ich eigentlich an diesem Tag wieder nach Perth zurück kehren würde, aber da der Bus kaputt ist, der mich abholen sollte, “muss” ich mit den anderen bis nach Broome. Ist ja wieder typisch: keinen Pass dabei (fliege dann nach Hause), keine Kreditkarte etc. Simon beruhigt mich aber und meint, dass dies ja nicht meine Schuld ist und so die Organisation alles für mich zahlt. Auch nicht schlecht =) und da man für Inlandflüge keinen Pass benötige, kann ich ja jetzt beruhigt sein!

Simon Claudia und ich UnoSpider

Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Im Pool Am Klettern

 

Sunset Bus

Buschcamping

Heute Morgen heisst es sehr früh aufstehen: kurz vor 06.00 Uhr werden wir geweckt: Mountain-Tour! Da wir auf dieser Tour sehr selten, ich glaube ein einziges Mal, erst vor 12.00 Uhr ins Bett gekommen sind, fällt es uns echt schwer, unsere Augen aufzubehalten. Nach einem Mini-Breakfast (wer kann schon um 06.00 Uhr etwas essen!) geht es zum Mount Bruce, den zweit „höchsten“ Berg in Australien (1235 Meter). Von unten sieht er ja noch echt winzig aus aber sobald wir die ersten paar Metern laufen, merken wir, dass dieser gar nicht zu unterschätzen ist! Auch hier geht es über Stock und Stein und beim Klettern hat es nicht einmal Sicherheitszeugs! Der Abgrund lauert auf beiden Seiten und ich möchte mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn ich einen Misstritt mache. Nach gut zwei Stunden erreichen wir die Spitze und es ist einfach herrlich diese Aussicht! Bergen, Felder und da, sogar einen Zug! Claudia und ich können echt stolz auf uns sein. Nur fragen wir uns jetzt, wie wieder hinunter?! Hinauf ist ja das eine aber hinunter? Da es nur einen Weg gibt, bleibt uns nichts anderes übrig als langsam den Weg nach unten wieder anzutreten! Vorsichtig, Schritt um Schritt. Als wir dann nach gut 1,5 Stunden wieder im Bus sitzen bin ich echt froh. Wir fahren zu einem anderen Camp und als Simon zuerst sagt, wir schlafen unter freiem Himmel, denke ich zuerst es ist ein Witz! Das geht doch nicht. So mitten im Nirgendwo, bei all den gefährlichen Tieren. Aber es ist keiner! Wir schlafen tatsächlich ohne Dach über dem Kopf. Ich habe ja noch einige Stunden Zeit um mich mit diesem Gedanken anzufreunden. Nach dem Abendessen macht Simon für uns ein Lagerfeuer und wir sitzen alle herum. Zu meiner Freude gibt es noch Marshmallows welche wir über dem Feuer machen können. Das erste Mal, dass ich so was Essen kann. Ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich eins essen kann. Es schmeckt ja so was von herrlich!!! Gleich noch mal eins und noch mal eins usw. Kurz nach 01.30 Uhr marschieren Claudia und ich zu unseren Schlafsäcken und träumen nur noch davon endlich schlafen zu können. All die Gedanken von den Gefahren um mich herum sind weg und kaum bin ich eingemummelt, schlafe ich auch schon ein.

 IMG_0143 IMG_0146Mt Bruce Annett und Ich Lagerfeuer Ich, Caroline, Claudia

Broome

Unser letzter Tag! Nach einem „Ausschlafen“ (07.30 Uhr) und einem gemütlichen Frühstück, nehmen wir die letzten paar 100 Kilometer in Angriff. Kaum ist Simon abgefahren, fahren wir an einem Bottleshop vorbei und schwuppdiwupp die ganze Mannschaft ist draussen und stürmt hinein um Bier, Wein (ist halt das Billigste zu kaufen). Eine grosse Erklärung wie es dann im Bus hin und her zugegangen ist, braucht es ja nicht, wenn ihr die Bilder anschaut =) Jedenfalls, kommen wir um kurz vor 16.00 Uhr in Broome an. Da mein Flug schon um 19.50 Uhr geht, bleibt mir nicht viel Zeit um auszuruhen. Claudia und ich stürmen sofort zum Strand und geniessen noch einige Stunden im Meer und am Strand, bis die Sonne hinunter geht und ich mich auf den Weg zum Flughafen mache. Mit einer halben Stunde Verspätung setze ich mich dann ins Flugzeug und schnalle mich an. Während alle um mich herum ein grosse Sache daraus machen, dass jetzt so ein Ding in die Luft abhebt (ist ja das erste Mal das ein Flugzeug vom Boden geht!), rolle ich mich auf meinen Sitz ein und schlafe ein, bevor das Flugzeug überhaupt auf die Fahrbahn rollt um zu starten. Ich erwache, dann erst wieder 10 Sekunden bevor es wieder landet und somit ist mein Abenteuer im Outback beendet.

Jack und Ich Ich, Jack, Caroline, Bernie, Dany Jack und Caroline

 Perth-Broome 

Somewhere over the rainbow…

Nach einer Nacht mit diversen horrorgefüllten Alpträumen (Haiattacke, Schlangenbisse und Krokodilangriffe), erwache ich kurz nach 09.30 Uhr als Molly an meiner Türe winselt. Ich blicke kurz um mein Bett herum: keine Haien, Schlangen und Krokodile gar nicht. Also hüpfe ich heraus (mit wohl einem Rainbow ziemlich grossen Sprung: könnte ja was UNTER dem Bett sein) und öffne schnell die Türe. Kaum ist Molly in meinem Zimmer fühle ich mich auch schon wohler und sicherer. Draussen regnet es wie in Strömen und ich bin froh, als ich endlich wieder ins warme Bett hineinsteigen kann. Molly rollt sich ebenfalls zusammen und wir beide verbringen noch gut eine halbe Stunde, zum Teil, spielend im Bett. Nach dem ich mich angezogen habe und Molly Frühstück gemacht habe, mache ich mich auf um zu packen für mein 10-tägiges Abenteuer das morgen beginnt. Ich bin ja schon so was von nervös und aufgeregt. Ich lese das Programm immer und immer wieder durch und ich möchte am liebsten sofort starten. Ich benötige ja viel mehr Sachen, als ich überhaupt geplant habe. Während ich die Kleider hervornehme, aussortiere, zurücklege und wieder hervor nehme, höre ich schon meine Mutter in meinem Kopf: nimm lieber zu viel mit als zu wenig! Du weißt ja nie was passiert! Würde mal meinen, dass das eine super Erziehung ist oder? ;o)

Nach gut 40 Minuten habe ich mal das Nötigste gepackt (ja Mami, auch Medikamente und genügend ‚Nastüechli’) und ich schaue verträumt aus dem Fenster hinaus, da entdecke ich einen wunderschönen Regenbogen. Ich stelle mir gerade vor, wie kleine grüne Kobolde darüber flitzen, mit einem Kessel Gold und das Glück verteilen, wie man in den Märchen nachlesen kann.

Erst jetzt wird mir so richtig bewusst, dass sich meine „The kangaroos and me“-Ära langsam zu Ende neigt. Da ich den nächsten Tagen wohl kein Internet im Busch finde, an der East-Coast ziemlich beschäftig bin und dann kurze Zeit später wieder nach Hause komme, ist es mir zur zeit echt komisch zumute. Bin ich wirklich schon ein halbes Jahr weg? Und was habe ich nicht alles erlebt!?! Das Abenteuer noch mal von vorne beginnen? Stichwort: I’m ready eingeben (www.nadinemueller.ch oben rechts) und von vorne anfangen zu lesen. Ich tue es jedenfalls ;o)) 

 

Sushi-Bar

Was gebe ich nicht alles um noch ein wenig im Bett zu bleiben? Portia ist soeben von ihrer Übernachtungsparty von ihrer Kollegin nach Hause gekommen und jetzt will sie mir unbedingt alles erzählen. So schlüpfe ich noch ganz benommen aus dem Bett öffne ihr die Türe und lasse sie wieder herein. Das nette ist, dass sie eine Tasse Tee für mich in der Hand hält. So kann der Tag ja nur gut beginnen.

Sushi-Bar Kurz nach 11.00 Uhr treffe ich mich mit Madoka, Miki, Tracy, Jaesun und Ben in der Stadt, da wir zum Mittagessen verabredet sind. Wir entscheiden uns für Sushi und gehen in den Gerüchten nach in das beste Restaurant der Stadt. Und ich muss sagen es hat was: es ist echt super gut! Lecker! So viele verschiedene Varianten und ich bin echt wagemutig und probiere alles, fast alles. Tracy hat sich so einen Art Sushi-Bar Eier-Shushi geschnappt. Es sieht ja so was unappetitlich aus! Da ich mutig bin, wage ich ein kleines Versucherli. Kaum habe ich es im Munde möchte ich es am liebsten wieder hinaus spucken: eklig! Wäääää! Wie kann man das nur Essen? Da widme ich mich doch lieber wieder an mein Lachs-Sushi. Nach dem wir alle unsere Bäuchen vollgestopft haben, machen wir uns auf den Weg zum Ice-Cream-Shop. Die meisten von uns entscheiden sich heute für Ferrero! Obwohl es zur Zeit draussen stürm wie wild und es kalt ist, macht mir so eine eisige Glasse gar nichts aus! Wir setzen uns in eine Halle und albern herum. Erst jetzt entdecke ich, dass man mit Kornebhälter so viel Spass haben kann =) 

Sushi-Bar Ich, Tracy, Miki Tracy und ich 

 

 

 

Happy Birthday Molly

Molly  
 

Wave Rock

Car 05:50; mein Wecker klingelt! Meine Gedanken: mörderisch! Was macht man nicht alles um Sehenswürdigkeiten in dem super tollen Land anzusehen? Mit einem tiefen Seufzer stehe ich auf und Watschle ins Bad. Es ist bereits Hochbetrieb im Haus: die ganze Family Marshall ist auf den Beinen und Molly hüpft zwischen meinen Beinen durch. Nach einer kalten Dusche, gönne ich mir einen feinen Tee am Esstisch und unterhalte mich mit Ross über den Freitag, den 13.! Naja, so ganz daran glauben tue ich auf jedenfalls nicht. Da ich schon kurz nach 07.30 Uhr in der Stadt sein muss und hier die Car Busse so unregelmässig fahren, nimmt mich Val mit.  Nach einem 10-minütigen Fussmarsch erreiche den Treffpunkt der Organisation „Wave Rock“. Der Car, mit der Aufschrift, Pinnicales (obwohl es nicht dort hin geht!), ist bereits dort und ich mache es mir gemütlich. Die Sitze sind echt bequem und der Platz ist sehr grosszügig. Kurz nach 08.00 Uhr fährt der Car, mit 16 Personen, Richtung Wave Rock. Unser Chauffeur, Mike, ist ein typischer Australier: ich verstehe seine Worte überhaupt nicht! Es ist mehr ein Genuschel. So widme ich mich der Landschaft und wenn es was Wichtiges gibt, werde ich es wohl verstehen =)

York Zuerst fahren wir 45 Minuten aus der Stadt heraus, bis wir endlich den Abzweiger Richtung „Wildnis“ nehmen. Die Umgebung ist einfach wahnsinnig! So grün und schön. Und kaum 10 Minuten später ist alles dürr und trocken: Australia live! Nach zwei Stunden erreichen wir ein total abgelegenes, sogenanntes Dorf, York, wo wir eine halbstündige Pause machen können. Diese Zeit nutze ich um meine Beine zu strecken und marschiere in dem „Dorf“ ein wenig herum. Es ist eine York echt komische Atmosphäre hier und ich komme mir echt wie ein Tourist vor. Plötzlich fängt mein Herz an zu schlagen und ich entdecke ein „Triumph“ – Schild! Das muss ich natürlich sofort fotografieren. Nicht für mich, ich habe keine Ahnung von dem, aber es gibt solche, die Triumph Sachen lieben (habe ich doch gut gemacht, Bruno und Ursula;o)). Meinen nächsten Halt lege ich ein, als ich ein super lustiges Schild auf einem Velo York entdecke: „LOLLIE SHOP“. Leider ist er geschlossen sonst hätten mich keine zehn Pferde davon abhalten können. Die Zeit drängt und ich kehre wieder zum Car York zurück. Doch was entdeckt mein Auge jetzt? Etwas knall gelbes: ein Auto! Na das sieht ja wohl lustig aus. Da ich keine Ahnung von Autos habe, mache ich einfach mal ein Foto, könnte ja sein, dass es ein wahnsinnig wichtiges Exemplar ist. Für alle die was davon verstehen, klären mich sicher zu einem späteren Zeitpunkt darüber auf.

Hunde Friedhof Nach einer weitern Stunde halten wir an so einem sogenannten “Hunde-Friedhof”. Es ist echt ein komisches Gefühl, da durch zu laufen. Die Grabsteine, sehen zum Teil sehr gepflegt auf und sind dekoriert mit Plüschtieren, Kerzen etc. Das müssen ja wohl Hunde Friedhof extreme Hundeliebhaber sein. Mike, der Chauffeur, erklärt uns, dass diese Gegend hier bekannt für Schafshunde ist (alle die schon mal Schweinchen Babe gesehen haben, wissen was ich meine ;o)) und das der Grund ist, warum die Einwohner hier auf so eine Gedankensstätte beharren. Meinen Geschmack ist es jedenfalls nicht gerade. Aber sicher interessant zum wissen.

Australien Die Reise schein unendlich zu sein: Bäume, Bäume, Schafe (sie sehen jedenfalls so aus), Emus, Känguruhs, Australien Bäume, Bäume…. Zum Teil stehen einfach so Einzelne in Mitte der Wiese und das erinnert mich stark an den Film „König der Löwen“ (auf so einem Baum sitzt ja der Affe Rafiki). Obwohl ich bis jetzt noch kein Ende Australien sehen kann, langweile ich mich überhaupt nicht: die Gegend ist Lunch  einfach faszinierend. Vor allem, die Gegend, wo der Sand richtig rot glüht. Einfach fantastisch! Ich kann es gar nicht richtig glauben, dass ich wirklich hier bin und ich träume einfach vor mich hin. Gut zwei Stunden später erreichen wir ein herziges Restaurant gerade neben dem Wave Rock, wo wir unsere Mittagessen einnehmen können. Das Haus erinnert mich stark an die Schweiz: alles aus Holz, ein Feuer. Nur der kleine Naturgarten auf der Terrasse ist gerade das Gegenteil. Ich kann es kaum erwarten bis wir aufbrechen und ich zähle jede Minute, bis wir endlich aufbrechen!

Wave Rock Es ist einfach woooooooooooo….w!!!!! Einfach gigantisch! Der WAVE ROCK! Die Farben, die Wave Rock Umgebung. Wooooooooooooo….w! Es ist kaum zu glauben, dass diese Granit-Gesteinsformation schon über 2,7 Milliarden Jahre alt sein soll! Die Welle ist etwa 15 Meter hoch und etwa 120 Meter lang. Die Farben sind einfach unglaublich. Wir Wave Rock haben Glück und die Sonne scheint gerade so günstig, dass es echt atemberaubend ist. Ich kann gar nicht genug davon kriegen, Fotos zu machen! Es ist so fantastisch. Wenig später marschieren wir Wave Rock weiter und wir klettern sozusagen, den Wave Rock hinauf. Von dort oben hat man eine fantastische Aussicht über das ganze Gebiet. Ich habe das Gefühl, ich stehe auf dem Dach der Welt und ich bin einfach nur glücklich. In meinen Bauch kribbelt es ganz wild und ich möchte am liebsten alle umarmen. Es ist echt wahnsinnig: alles so gross, schön, atemberaubend, wunderbar….ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Die Zeit vergeht wie im Flug und es heisst Abschied nehme. Das letzte Mal berühre ich noch einmal die Welle: Wow!

Mulaks Höhle Bevor es definitiv heimwärts Richtung Perth geht, fahren wir noch zur Mulka Höhle, welche eine grausame Geschichte erzählt: Mulka war ein Sohn Mulaks Höhle eines heimlichen Liebespaares zweier miteinander verfeindeten Stämme. Die kleine Familie lebte in dieser Höhle und aufgrund der Dunkelheit, hatte Mulka einen Sehfehler. Er war so wütend darüber, dass der kleine Kinder jagte und frass. Diese Sonnenuntergang nahm er zuvor in diese Höhle und quälte sie zuvor auf grausamster Weise. Noch heute sind die Spuren der Kinderhände zu sehen (habe so gut es geht ein deutliches Foto davon zu machen. Beim genaueren hinsehen, sollten diese deutlich erkennbar sein). Gläubige Aboriginies meiden heute diese Gegend, weil sie glauben, dass der Geist Mulkas noch in der Höhle wohnt. Ich habe ihn jedenfalls nicht angetroffen. Obwohl die Geschichte echt zum fürchten ist, finde ich es trotzdem spannend. Der Tag neigt sich langsam zu Ende und es geht wieder nach Hause. Einen langen, langen, laaaaaangen Weg steht uns bevor. Aber das macht mir nichts: so kann ich wenigstens wieder einmal schlafen =)

 

 

Zwei Wochen East-Coast

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich zur Zeit mein Leben total geniesse? Das Einzige, was ich machen muss, ist Geld fürs Reisen ausgeben. Also ich kann nur sage, dass das ein super Gefühl ist =) Heute habe ich meine 2-wöchige Reise an die East-Cost gebucht:

Sonntag, 29. Juni 2008

Perth / Melbourne

Abreise: Perth 23:30

Montag, 30. Juni 2008

Melbourne

Ankunft: 05:05

Zum Glück kann ich ja im Flugzeug schlafen =) Ich habe lange überlegt, ob ich nicht am Morgen fliegen soll, aber so gewinne ich einen Tag mehr und kann in aller Ruhe die Stadt besichtigen

Dienstag, 1. Juli 2008

Melbourne

City-Tour

Mittwoch, 2. Juli 2008

Melbourne

Great Ocean Road Tour: Surfer Paradies am Bells Beach, Koala Gegend, Spaziergang durch den Otway Regenwald, 12 Apostels, Sea cave in Loch Ard Gorge umringt von den limestone Kliffen.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Melbourne

Sovereign Hill, The Golden Heritage: Ein Dorf das wie im alten Wilden Westen aussieht. Eureka Stockade – 1854 Miner’s Rebellion, Besuch eines Goldminendorf, Tour für eine Untergrundmine, Chinese Village (keine Ahnung warum das dabei ist!). 

Freitag, 4. Juli 2008

Melbourne

City-Tour

Samstag, 5. Juli 2008

Melbourne / Sydney

Abflug: 12:15

Ankunft: 13:35

Erster, kurzer Stadtrundgang

Sonntag, 6. Juli 2008

Sydney

Blue Mountain Express, Three Sisters: Überqueren der Sydney Harbour Bridge, Three Sisters, Spaziergang im Wald (muss ja wahnsinnig spannend sein)

Montag, 7. Juli 2008

Sydney

City-Tour

Dienstag, 8. Juli 2008

Sydney

City-Tour

Mittwoch, 9. Juli 2008

Sydney / Brisbane

Abflug: 08:00

Ankunft: 09:25

Erster, kurzer Stadtrundgang

Donnerstag, 10. Juli 2008

Brisbane

Australia Zoo and Crocodile Show: Ich werde den Zoo vom verstorben Crocodile Hunter, Steve Irwin, besuchen. Wobei ich hier gerade erwähne, dass ich ganz sicher den „deadly“ snakes ausweichen werde!!!

Freitag, 11. Juli 2008

Brisbane

Warner Brothers Movie World: Ich glaube es spricht für sich und die, die mich gut genug kennen wissen, dass ich das auf keinen Fall meiden werde =)

Samstag, 12. Juli 2008

Brisbane

City-Tour

Sonntag, 13. Juli 2008

Brisbane / Perth

Abflug: 08:20

Ankunft: 11:50

 

Ende meiner australischen Reise!!!!