Archive for Februar, 2008

O’Day to Caversham Wildlife Park

Was für einen unvergesslichen Tag! Aber alles von Anfang an.

O'Day in UWA Das Frühstück geniesse ich mit Val draussen auf der Terrasse. Es ist herrlich. Die angenehme kalte O'Day in UWA Brise umschlingt meinen Körper und ich atme die frische Morgenluft tief ein. Doch schon 30 Minuten später, als ich das Haus verlasse ist es schon zu heiss für diese Zeit. Naja, was soll’s. Ist halt eben Sommer.
Ich mag die Freitagmorgen Stunden in der Schule nicht. In dieser Lektion besprechen und schauen wir die Nachrichten. Kurze Erklärung: es gibt diverse Sorten von Nachrichten. Die meisten Leute hier in Australien schauen ABC. Ich mag diese News auch. Die Moderatoren sprechen ungezwungen mit einander und frisch von der Leber. Aber es gibt auch langweilige News. Wie zum Beispiel die, die wir in der Schule jeweils schauen. Es ist so unecht. Künstlich und zum einschlafen. Und wir O'Day in UWA verstehen kein Wort!!!! Hauptsächlich dreht sich das Thema um Politik, Krieg (Iran, Irak etc.) und um George W. Bush. Da ich nicht wirklich interessiert bin in diesem Thema und die Sache auch in Deutsch nicht verstehe so fällt es mir schwer, dieser Konservation in O'Day in UWA der Schule zu folgen. Zum Glück bin ich nicht die Einzige und meine acht Schulkameraden sind ebenfalls meiner Meinung, dass dieses „Geschwaffel“ am TV zu „borring“ ist. Jedenfalls teilt Marcel (Brasilien) die Leidenschaft über Politik mit unserer Lehrerin und so sind wir froh, wenn er 2,5 Stunden lang mit ihr über dieses Thema spricht. So kann ich mich besser auf das Gesprächsthema mit Miguel und Madoka konzentrieren.

Nach der Pause am Morgen können wir in Begleitung unserer Lehrerin zum O’Day (Orientation Day) von der University of Western Australia gehen. Jedes Jahr im Sommer haben die eine riese Auswahl an Aktivitäten, welche die neue Studenten aussuchen könne. Es ist recht interessant und spannend. Doch die Sonne scheint mit voller Power auf die Wiese hinunter, es hat keinen Schatten und so wird dieser Aufenthalt sehr mühsam. Zum Glück verteilen dO'Day in UWAie Leute „Free-Drinks“ und uns so erfischen können. Trotz der enormen Hitze und Schweissausbruch machen Madkoka und ich uns auf den Rundgang und erforschen die australische University. Es hat viele Pools wo man sich erfrischen kann. Meistens mit Eiswürfeln gefüllt. Unter einem grossen Sonnenschirm entdecken wir einen fast leeren Pool. Wir ziehen unsere Schuhe aus uns stehen mit unseren Füssen in den mit Eis gefüllten Pool. Aaaah….herrlich!

Übrigens: auf dem einten Foto seht ihr einen Teil meiner Klasse.

Hinten: Marcel (Brasilien), June (Japan), Ich (Schweiz)
Vorne: Ben (Korea), Miguel (Spanien)

Nach einer Stunde schwitzen halten wir es nicht mehr aus und gehen wieder zurück zur Schule. Wir suchen uns ein Klassenzimmer welches kühl ist und geniessen unseren Lunch.
Caversham Wildlife ParkCaversham Wildlife Park Um 12.45 Uhr verabschiede ich mich von Madoka und treffe mich mit meiner „New Student Group“ an der Bushaltestelle. Dort wartet bereits ein Bus auf uns. Gemeinsam fahren wir (endlich!) zum „Caversham Wildlife Park“. Nach 40 Minuten Carfahren kommen wir an und auf uns wartet bereits Bek, unsere Begleiterin durch den Park. Zuerst erzählt sie uns ein bisschen von dem Park und der Entstehung. Mir gefällt es hier total. Es hat schmale Pfade welche von lauter verschiedenen Bäumen und Pflanzen umgeben sind. Es duftet herrlich hier. Richtig erfischend. Wir folgen Bek und gelangen zu einem vergitterten Tor: „Kangaroo-Zone“. Mein Herz fängt wild an zu schlagen und ich kann es kaum Caversham Wildlife Park erwarten, die Tiere zu sehen. Doch bevor wir das „Käfig“ betreten können gibt es einige Caversham Wildlife Park Anweisungen: Nicht rennen, nicht rauchen und nicht schreien. Dann endlich öffnet Bek das Tor und wir können hinein. Es hat zwei verschiede Arten von Känguruh in diesem Bereich: Red Kangaroo and Albino Kangaroo. Vorsichtig tasten wir uns vor und begutachten die Tiere. Bek verteilt uns Futter und erlaubt uns sie zu füttern. Jööö, ein kleines Känguruh kommt auf mich zu und hüpft an mich hoch. Ich knie mich nieder und gebe ihm Futter. Es geht nicht lange und um mich herum scharrt sich eine ganze Familie. Meine Mitreisenden versuchen das Gleiche doch irgendwie klappt es bei den Asiaten nicht. Entweder hüpfen die Känguruhs davon oder sie ignorieren sie. Neidisch schauen sie mir zu wie ein Känguruh nach dem anderen zu mir Caversham Wildlife Park hüpft. Ich weiss nicht was an mir anders sein könnte. Ok, ich bin nicht von einem asiatischen Land. Aber ist das ein Grund? Naja, ich geniesse jedenfalls die Aufmerksamkeit der Känguruhs. Nach einer Weile müssen wir leider weiter und ich verabschiede mich mit schweren Herzen von den Tieren.
Weiter geht’s zum Wombat. Sooooo….herzig. Da das Tier recht scheu ist, darf es nur die Pflegerin halten. Neugierig bilden wir einen Kreis um sie und hören ihr aufmerksam zu. Als kleine Überraschung darf einer von uns sich neben sie setzen und den Wombat berühren. Ein riese Gedrängel veranschtalten die Asiaten weil jeder der jenige sein möchte der sich neben das Tier setzen kann. Mir wird das alles zu viel und ich stehe ein wenig entäuscht zur Seite. Bek schaut in die Runde und ihr Finger deute auf mich? Ich? Alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich sage nur: wenn Blicke töten könnten!!! Glücklich und mit voller Freud setze ich mich neben sie uns ich berühre den Wombat Bob. Er fühlt sich so warm und kuschelig an. Plötzlich ein Caversham Wildlife Parkrealisiere ich dass um mich herum ein riesiges Blitzgewitter ist. So muss sich also ein Popstar fühlen, wenn er fotografiert wird. Ein wenig unsicher lache ich in die Kameras. Nach einigen Minuten müssen wir uns von Bob verabschieden. Er hat Hunger. Ich streichle ihm das letzte Mal über den Bauch und winke ihm zum Abschied. Er schaut mir nach und streckt seine Tatze nach mir. Es fehlt Caversham Wildlife Park mir richtig schwer ihn in „Stich“ zu lassen =(
Weiter geht’s ins Schlangenhaus. Ich schaue nur schnell von draussen hinein, mache ein Foto (dieses zeige ich aus Sicherheitsgründen nicht hier im Blog) und gehe wieder hinaus. Während die anderen Studenten sich darin „vergnügen“ setze ich mich auf eine Bank in den Schatten und geniesse ein wenig die Ruhe. Nach etwa 15 Minuten kommen die anderen wieder heraus und ich geselle mich wieder zu meiner Gruppe.
Caversham Wildlife Park Jetzt sind die Koalas an der Reihe. Hier herrscht strengste Regel. Wir dürfen nur EINEN Koala berühren und müssen sehr, sehr leise sein. Bek geht vor und wir folgen ihr gespannt. Im Käfig sind Caversham Wildlife Park vier Koalas. Einer schläft und das ist genau derjenige den wir berühren dürfen. Die anderen drei sitzen aufeinander und machen ein Cabarett. Leider können wir nur einige Minuten hier drinnen verbringen, da die Koalas ihre Ruhe brauchen. Schnell berühre ich das Tier und streichle ihm ein paar Mal über den Rücken. Es fühlt sich sehr weich an.
Nach diesem Erlebnis müssen wir uns leider von den Tieren verabschieden und zur Schule zurückkehren.
In der Stadt treffe ich Jessjca und wir gehen ein wenig shoppen. Im „City-Beach“ probieren wir diverse Strandmode an und entscheiden uns am Schluss für eine kurze Hose. Als wir den Laden verlassen kommt uns eine enorme Hitze entgegen und wir entschliessen uns, dass wir den Heimweg antreten.
Als erstes hüpfen wir in den Pool und entspannen uns von dem anstrengenden Tag. Zum Glück gibt es bald Nachtessen, den ich habe einen tierischen Hunger. Kein Wunder nach diesem erlebnisreichen Tag.

Klimaanlage

Maylands Sommer! 43 Grad! Keinen klimatisierten Bus! Einen heissen langen Weg der Sonne entlang! Pool! Relaxen! Ok, das wäre mal die Kurzzusammenfassung des heutigen Tages. Als ich am morgen das Haus verlasse möchte ich am liebsten wieder Umkehren. Die Hitzewelle, die mir entgegenkommt, ist unerträglich. Langsam mache ich mich auf den Weg Richtung Busstation. Der Bus lässt heute auf sich warten und heute bin ich gar nicht erfreut darüber. Nach zehnminütiger Verspätung, kommt er endlich. Ich geniesse die kühle Fahrt richtig und bin froh, dass der Bus zur Schule auch gerade in der Stadt eintrifft. In der Schule ist es jedoch KALT. Die Klimaanlage bläst mit voller Power. Das ist auch der Grund, weshalb ich leicht erkältet bin und enorme Halsschmerzen habe! Andere Schüler sind auch krank und zum Glück kann sich heute unsere Lehrerin bei der Schülerorganisation durchsetzen und sie schalten die Klimaanlage ein paar Gänge runter. Schon besser! Am Morgen haben wir zwei Stunden „Hard-Core-Grammar“. Heieieieieiei….was für ein Tempo! Über das Wochenende müssen wir dieses repetieren. Am Besten geht das wahrscheinlich wenn ich am Strand bin und das Meer geniessen kann. Kurz: die Hitze ist eine Qual und ich bin echt froh als ich in den Pool springen kann. Gemeinsam mit Jessjca und Portia verbringe ich eine Stunde lang im Wasser….Einfach göttlich!!!!

P.s. Das Foto habe ich am Morgen gemacht. Auf dem Weg zur Schule. Ich liebe diese Atmosphre!!!

Hot, Hotter, Today

Was würdet ihr machen, wenn es um 16.00 Uhr immer noch 40° ist? Nach der Schule (übrigens: mein Roger-Federer-Vortrag war perfekt!), treffe ich Jessjca in der Stadt. Eigentlich haben wir uns zum Shoppen verabredet doch es ist soooo…heiss, dass wir uns für ein Eis entschliessen. Heute haben die Perther einen „Feiertag“ und schliessen die Geschäfte um 17.00 Uhr. So bleibt uns nichts anderes übrig als in den nächsten McDonalds zu gehen und uns ein „Cookie-McFlury“ gönnen. Das ich eine Leidenschaft für Glasse habe muss ich ja wohl nicht mehr erwähnen =) Nach dieser kleinen Erfischung machen wir uns auf den Heimweg. Leider erwischen wir einen sehr, sehr alten Bus der keine Klimaanlage hat und so ist der halbstündige Weg Perth-Maylands eine Qual. Schweissgebadet treten wir unseren zehnminütigen Fussmarsch von der Bushaltestelle „nach Hause“ an. Endlich geschafft! Jetzt ab ins Bikini und rein in den Pool. Welche Erfischung. Nach einer halben Stunde plantschen und relaxen machen wir uns für das Nachtessen parat. Als kleines „Surprise“ gibt es zum Nachtisch Schoggimousse. Kein Kommentar dazu ;o))
Perth Nach einem Video-Gespräch mit meiner lieben Mutter und meinem Freund springe ich nochmals in den Pool. Ooooo…es ist dunkel, 9.10 p.m. und ich lege mich hinein. Das Wasser umringt meinen Körper und kühlt in ab. Plötzlich schrecke ich hoch. Etwas ist ins Wasser gefallen. Kurze Zeit später taucht Jessjca neben mir auf. Sie hatte wohl auch zu heiss. Gemeinsam sitzen wir auf der Treppe des Pools und schauen in den Himmel und träumen vor uns hin. Weil der Wind bläst friere ich und kuschle mich in mein Badetuch. Erschöpft mache ich mich unter die Dusche. Eiskalt natürlich. Habe ich schon erwähnt dass es zur zeit (9.35 p.m.) immer noch 37° ist? Ich ziehe mir ein langes T-Shirt über und setze mich wieder nach draussen. Ooooo…es ist so herrlich. Val und Jessjca leisten mir gemeinsam und wir sprechen über Gott und die Welt. Die Zeit geht wie im Flug und langsam überkommt mich die Müdigkeit. Es war ja auch wieder einen super anstrengenden Tag.

P.s. Hier habt ihr endlich euer Känguruh!! Ich habe eines gefunden und zwar in Mitte der Stadt Perth. Ok, ich denke ihr habt euch diese Tier ein wenig anders vorgestellt (so mit Haut und Fell). Aber ich mag mich nicht erinnern, dass irgendjemand etwas von einem ECHTEN Känguruh geschrieben hat? ;o)) 

Mein Traum wird wahr

Wildlife Crossing Wie fühlt man sich, wenn es 40° heiss ist? Wenn ihr es wisst, dann könnt ihr euch jetzt genau vorstellen wie ich mich heute gefühlt habe? Schwitzen, kaltes Wasser trinken, von eiskalten Pools träumen….Ja, so verging heute mein Tag.
In der Schule schautn wir am Nachmittag einen Film, Blades of Glory (dt: Die Eisprinzen). Ich bin die Einzige die ihn schon gesehen hat (wenn wundertst?!? =)) und so kann ich entspannt zurücklehnen und geniessen. Die anderen von meiner Klasse müssen Fragen beantworten. Kleine Anmerkung: ich habe den Fragebogen ausgefüllt bevor der Film startet. Der Nachmittag geht schnell vorüber. Als ich das Schulhaus verlasse stockt mein Atem: es ist so heiss draussen und die Luft erscheint mir beinahe erstickend. Ich bin echt froh, als der klimatisierte Bus endlich kommt. In der Stadt kaufe ich für meine Gastfamilie Lindt-Schokolade (Haselnuss Lindorkugeln). Die werden sich bestimmt freuen.
„Zu Hause“ angekommen sehe ich nur noch eins: POOOOOOOOL!!! Und den geniesse ich auch etwa eine Stunde. Jessjca und ich erzählen uns gegenseitg vom heutigen Tag während wir einen „Cool-Fruit-Shake“ trinken und uns im Wasser abkühlen. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich mein Leben zur Zeit in vollen Zügen geniesse?!?! ;o) Wir sprechen von unseren Träumen und wir merken schnell, dass wir Beide die Leidenschaft für Delfine teilen. Plötzlich packt sie mich am Arm und fragt mich ob ich mir es vorstellen könnte mit den Säugetieren zu schwimmen. Klar kann ich das und ich erzähle ihr dass ich diesen Traum irgendeinmal verwirklichen möchte. Ohne zu zögern springt sie aus dem Pool, bittet mich hier zu warten und rennt davon. Na nu? Was hat sie bloss?! Keuchend kommt sie nach einigen Sekunden wieder zum Pool und streckt mir Infobroschüren hin. Mein Herz fängt an zu rasen: „Dolphin Swim Tours on Rottnest Island“ (Nähe Perth). Jessjca hüpft wieder in den Pool und setzt sich neben mich auf die Treppe im Wasser. Ein wenig ängstlich fragt sie mich ob ich es mir vorstellen könnte, mit ihr dieses Abenteuer zu machen. Glücklich falle ich ihr um den Hals und jauchze vor mich hin. Sie strahlt mich an und sagt sie interpretiere dies als ein JA. Am Wochenende werden wir gemeinsam die Sache näher anschauen. Es ist recht teuer dieses Erlebnis. Aber ich bin ja nur einmal jung und ich schenke mir meinen sehnlichsten Traum zum Geburtstag (auch hier: man wird ja nicht alle Jahre 20 ;o))….

Zum Foto: Dieses Schild steht in der Nähe meiner Bushaltestelle. Das einzige „Wild Crossing“ das ich je hier gesehen habe ist, als eine Ente über die Strasse watschelte…..

P.s. Die Schokolade war übrigens kööööööööööössstlich!!!!!

Hot Summer ! ! !

So ich mache es heute ganz kurz: wir haben gerade 20.00 Uhr und es ist immer noch 30°. Ihr könnt ja euch gar nicht vorstellen wie heiss es heute über den Mittag war! Darum werde ich nächstens wieder in „meinen“ Pool zurückkehren und den Abend dort drin verbringen.
Maylands Nach dem anstrengenden Unterricht in der Schule (wir hatten einen Grammatiktest – „Phrasal Verbs“!!!) düse ich zur Bushaltestelle. In letzter Sekunde erwische ich den 16.03 Bus. In der Stadt habe ich mich mit Jessjca (ja sie schreibt ihren Namen wirklich so!!!), der neuen Studentin bei „mir zu Hause“ verabredet. Heute ist ihr erster Tag offizieller Tag und ich zeige ihr die Stadt. Sie ist total begeistertet und so froh über meine Hilfe, dass sie mich prompt zu einem Eis einlädt. Da kann ich ja schlecht nein sagen nach dieser anstrengenden Citytour ;o)) Wir sind beide froh als wir das Haus erreichen, uns umziehen und in den Pool springen können. Nach einer halben Stunde im Wasser gibt es Abendessen. Mmmm..Mongolisch: Reis, eine Art Paprika-Sweet-Sauer-Gschnetzletes mit kochten Karotten. Da bin ich doch froh, dass Molly, der Hund, da ist und mein oranges Gemüse isst ;o))
So, jetzt wird es Zeit für mich zum plantschen. Jupiiiiiiiiii….

P.s. Diese Bild machte ich am Morgen auf dem Weg zur Schule. Wenn man diesem Weg folgt, kommt man zum Swan River

Subiaco

Markt Subiaco Habt ihr gewusst, dass die australischen Vögel auch so etwas wie Wochenende haben? Heute konnte ich mal „ausschlafen“. Die Vögel fingen erst nach 09.00 Uhr an zu singen =) Nach dem Frühstück setze ich mich an den Computer und fange mit meiner Roger-Federer-Präsentation an. Hmmm….ich bin einfach nicht mehr so geübt zum lernen. Schlussendlich entscheide ich mich das Internet zu verlassen, schnappe mir mein Buch (Wicked) und setze mich auf die Terrasse. Schon besser! Einen angenehmen Wind weht über den See und die Morgensonne scheint bezaubernd auf mich hinab. So macht doch das Leben Freude. Entsetzt schaue ich nach einer Weile auf die Uhr: schon so spät! Mein Bus fährt bald. Schnell mache ich mich parat und renne zur Station. Glück gehabt! Der Bus hat Verspätung. In der Stadt angekommen treffe ich mich mit Madoka und wir erwischen in letzter Minute noch den Zug Richtung Subiaco. Etwa zehn Minuten später kommen wir an unserem Ziel an. Es ist wahnsinnig heiss! Einen Blick auf den Thermometer verrät uns, dass es 35° ist. Für einen Marktbesuch ist das ein Markt Subiaco wenig zu warm. Naja, jetzt sind wir schon mal hier, dann gehen wir auch. Der Markt befindet sich in einer Art Halle und ist von der Sonne abgeschirmt. Doch dies nützt nicht viel: es hat so viele Allmand Croissant Leute, dass es schier unmöglich ist, etwas genauer zu betrachten. Da aber die Früchte und Gemüse so billig sind, kaufen wir einige Sachen ein für die kommende Woche. Völlig verschwitzt machen wir uns richtig Ausgang. Doch bevor wir den Markt verlassen packt Madoka mich am Arm und deutet auf eine Bäckerei. Dort soll es angeblich die besten „Croissants“ geben. Madoka bestellt zwei für uns und ich bin echt gespannt wie es wohl schmeckt. Vorsichtig beisse ich ab und mmm…..!!! Unglaublich! Soooo fein. Ich beisse gleich nochmals hinein. Ich bin sicher ihr würdet dies auch lieben. Das „Allmand-Corissant“, wie es die Aussis nenne, ist mit einer Art süssen Vanillesauce gefüllt. Och…ich liebe es. Unfassbar. Ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Leider neigt sich das süsse Ding dem Ende zu und ich schiebe mit grossem Seufzer das letzte Stück in meinen Mund.
Pfadiparade Aufgrund der grossen Hitze machen wir uns auf den Heimweg. Zum Glück kommt der Zug gleich und sind echt froh, dass dieser klimatisiert ist. In Perth angelangt, müssen wir Beide noch ein Stunde auf den nächsten Bus warten. Wir entschliessen uns in eine Eisdiele zu gehen und uns ein Eisfrappe zu gönnen. Welche Erfrischung. Es gibt nichts Schöneres als an einem heissen Tag eine kühle Erfischung zu sich zu nehmen. Auf dem Weg zum Bus, kommt mir eine Parade entgegen. Mindestens 300 Personen marschieren die Strasse entlang. Ich interpretiere dies als eine Art Pfaditreff von den verschiedensten Orten. Sie sind jedenfalls so angezogen wie die Pfadi in der Schweiz.
Der Weg von der Busstation „nach Hause“ scheint mir ewig vorzukommen, da der Weg zur zeit nur Sonne hat. Darum bin ich sehr erfreut, als ich in meinen Bikini schlüpfen kann und in den kalten Pool springen kann. All die Hitze und der Stress auf dem Markt sind vergessen. Leider kommen die Hausaufgaben aus meinem Hinterkopf hervor und ich steige mürrisch aus dem Pool. Ich gehe in mein Zimmer und da habe ich einen Blitzgedanken: all die Jahren in der Schule sprachen wir von Lerntechniken. Zum lernen muss ich entspannt sein und den Kopf freihaben. Also packe ich meine Schulsachen, setzt mich auf die oberste Stufe des Pools und fange an zu lernen. So ist es schon besser. Während ich mich entspanne kann ich meine Hausaufgaben erledigen und es klappt noch super. Hier mein Tipp: für all diejenigen, die Mühe haben beim lernen und Hausaufgaben machen, setzt euch in den Pool und es geht von alleine ;o)

Shark Attack !!!

AQWA Der Morgen ist so wunderschön und ich könnte noch lange schlafen, aber die Vögel im See machen so einen Krach, dass ich es um 08.00 Uhr nicht mehr aushalte und aufstehe. In der AQWA Küche sitzt Ross und die neue Studentin, Jessica. Sie ist vor 10 Minuten angekommen. Eigentlich wäre sie schon um 02.00 Uhr morgens eingetroffen, aber ihr Flieger hatte in Singapore Probleme und so hatte sie reichlich Verspätung. Sie ist recht scheu und spricht nicht viel. Sie kann auch noch nicht gut Englisch und so beantwortet sie die Fragen einfach mit „Yes“ und „No“. Für mich wird es Zeit und ich mache mich langsam parat für meinen Ausflug ins „AQWA“.
In der Stadt treffe ich Madoka. Nach etwa 15 Minuten Zugfahren kommen wir am Bahnhof an. AQWA Von dort aus nehmen wir einen Bus der uns direkt zum „AQWA“ fährt. Wir sind beide sehr aufgeregt und freuen uns riesig. AQWA Endlich angekommen verspüren wir plötzlich einen grossen Hunger (es ist ja auch bereits nach 12.00 Uhr). Vor dem AQWA hat es diverse Restaurants und wir setzen uns in eines in der Nähe des Meeres. Wir haben einen herrlichen Ausblich auf den Hafen und die Fischerboote. Wir nehmen die Speisekarte zur Hand und am liebsten hätte ich sie gleich wieder zugeklappt: Schlangefilet an einer Morchlensauce, Schlangenspiessli mit Salat. Ok, tief durchatmen und zur nächsten Seite. Ah…da ist doch „Fish&Chips“. Madoka und ich entscheiden uns schlussendlich für dieses Menu. Mmmmm….so fein. Wir geniessen es richtig. Doch die Portionen sind so gross, dass wir gerade mal die Hälfte mögen. Schade eigentlich für das Essen. Aber ich bringe wirklich keinen Biss mehr runter. Nach dieser AQWA feinen Stärkung machen wir uns auf den Weg. Im AQWA-Center richt es deftig nach Fisch (wenn wundert’s?!?). Fish & Chips Zuerst kommen wir in eine Halle, wo es lauter kleine Fische in diversen Farben hat. Nach ein paar Mal Fotos gehen wir weiter. Der Rundgang führt uns in die tiefe des Meeres. Uuuuuu….schon recht unheimlich. Für die Atmosphären haben die Besitzer das Licht gedämmt und „Specia-Effects“ eingebaut. Links und rechts sind diverse Aquariums wo es die lustigsten Kreaturen von Fischen hat: gross, klein, bunt, grau, punkig, AQWA quirlig etc. Wir bleiben einige Zeit stehen und begutachten sie. Der Weg führt uns weiter in die Tiefe und wir stehen vor einem Glasstunnel: die Dangerzone. Ein bisschen mulmig machen wir uns vorsichtig auf den Weg in den Tunnel hinein. Um uns herum lauter farbige Fische und Pflanzen. Plötzlich packt Madoka mich am Arm und ich fahre erschrocken zusammen. Was ist passiert? Mit zittrigen Fingern deutet sie auf die Decke. Über uns schwimmt ein Hai!!!! Der ist mindestens 3 Meter lang und hat fürchterliche Zähne. Dem möchte ich ja lieber nicht im offenen Meer begegnen und AQWA bin in dem Moment schon froh, dass eine dicke Glasscheibe zwischen uns ist. Langsam marschieren wir weiter und sehen weitere Haie. Wir bleiben stehen und geniessen einfach den Moment. Um uns herum schwimmen viele kleine Fische, dazwischen Riesenschildkröten und die Haie. Am meisten faszinieren mich schon die Raubtiere. Ich gehe AQWA näher ans Fenster ran um die Farbenpracht der Wasserpflanzen zu bestaunen. Im Licht schimmern sie so wahnsinnig schön und ruhig. Ich stelle mir grad vor wie ich selber ein kleiner Fisch bin und durch diese schwimmen würde. Ohne Last. Einfach frei und schwerelos. Noch während ich träume kommt von unten ein Hai und schwimmt mit offenem Mund auf mich zu. Ich habe das Gefühl mein Herz bleibt soeben stehen. Ich mache gleich AQWA einen grossen Sprung nach hinten. In diesem Moment schliesst der Hai sein Maul wieder und schwimmt über mich hinweg. Madoka kringelt sich vor lachen neben mir und ich kann mich nur langsam von diesem Schreck erholen. Es scheint hier alles so real zu sein. Wir verbringen einige Zeit im Tunnel und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Gemeinsam haben wir etwa acht verschieden Haiarten gezählt. Wir fragen uns beider, warum die Haie so AQWA „lieb“ sind. Es hat diverse andere Fische, Schildkröten und Rochen im selben Becken. Aber die Raubtiere scheinen kein Blutbad anzurichten. Sind wohl welche von den netteren Sorten (wobei ich nicht ganz daran glaube) ;o))
Nach etwa einer halben Stunde haben wir genug gesehen und setzen unseren Rundgang fort. Iiiiii…..Wasserschlangen!!! Ich hasse diese Tiere und diese Spezi sieht noch ganz besonders eklig aus. Trotz meiner AQWA Schlangenphobie mache ich ein Foto von dem Viech. Zum Glück mag Madoka Schlangen auch nicht und wir machen uns schnell weiter auf dem Rundgang. Jetzt kommen wir zu einem kleinen Becken wo man die Tiere anfassen kann. Vorsichtig berühre ich einen „Omelettenfisch“ (keine Ahnung wie das Ding heisst, aber es sieht für mich wie eine Omelette aus). Die Haut fühlt sich rauch und dennoch fein an. Komisches Gefühl. Ganz wohl dabei ist es mir nicht und ich ziehe meine Hand schnell wieder heraus. Als nächstes sehen wir die Seelöwen. Sie springen dauernd aus dem Wasser und so AQWA ist es schwer ein Bild von ihnen zu machen. Darum entschliessen wir uns, wieder in den Untergrund zu gehen und die Tiere Unterwasser zu begutachten. Die Seelöwen sind echt niedlich und schwimmen in einer Mortsgeschwindigkeit von einem Ecken zum anderen. Da die Zeit ein wenig drängt marschieren wir weiter. Auf dem Rundgang sollten jetzt die Süsswasserkrokodile an der Reihe sein. Doch wir sehen kein Einziges. Hmmm…und so gut tarnen können sie sich auch nicht. Für das hat es zu wenig Grünzeug im Wasser. Vielleicht sind sie gerade in der Manicure oder so. Schmunzelnd machen wir uns weiter. Nach diesem anstrengenden Rundgang setzen wir uns ins Kafffee und gönnen uns eine Erfischung. Nein, keine AQWA Glasse! Für das sind unsere Mägen noch zu voll. Wir bestellen ein Mineral und erzählen uns gegenseitig unsere Gefühle während des Rundgangs.
Nach einiger Zeit machen wir uns auf den Heimweg. Wir können nicht genug von diesem wunderschönen Nachmittag erzählen und im Zug schauen wir gemeinsam die Fotos an und schwelgen in Erinnerung. In der Stadt angekommen verabreden wir uns für morgen und verabschieden uns dann von einander. Glücklich mit vielen schönen Erinnerungen im Kopf mache ich mich auf den Heimweg. Ich werde dieses Erlebnis bestimmt nicht so schnell vergessen…

AQWA AQWA AQWA AQWA AQWA AQWA AQWA

Fremantle vs. Marshall’s

Fremantle Der Morgen ist wieder mal herrlich und der Weg zur Bushaltestelle ist um so schöner, bei solchem Wetter. Die Sonne scheint mir entgegen und ich atme die frische Luft tief ein. Einfach herrlich! In der Stadt angekommen muss ich 20 Minuten auf den Bus warten. Diese Zeit nutze ich um in der Stadt ein bisschen rumzuschlendern. Leider haben die Läden erst um 08.00 Uhr offen. Sonst könnte ich wahrscheinlich nicht widerstehen und in einen Laden zum Nächsten gehen.
Im Schulunterricht sehen wir jeweils die Nachrichten, vom Vorabend an und besprechen sie dann in der Klasse. Dazu kommen diverse Übungen zum Argumentieren dran. Gestern drehte es sich viel um Politik (Irak, Fidel Castro). Ist nicht gerade meine Welt um eine interessante Diskussion durchzuführen. Aber wir haben amüsieren uns trotzdem prächtig und haben viel zu lachen. Um 12.00 Uhr ist die Schule aus und ich freue mich schon riesig auf die heutige Exkursion: Fremantle
Fremantle Um 12.45 Uhr stehe ich pünktlich an unserem Treff und warte mit den anderen 20 Schülern auf unsere Reisebegleiterin. Hmm…wo bleibt sie bloss? Ist ja schon 13.00 Uhr. Um 13.15 Uhr ist sie immer noch nicht da und wir gehen zum Schulsekretariat und fragen nach: die Lehrer haben uns vergessen!!!! Heute findet KEINE Exkursion statt!! Super! Und ich habe mich doch Marshalls total gefreut. Die Situation kann ich jetzt nicht mehr ändern und so entschliesse ich mich auf eigene Faust Fremantle zu besichtigen. Ich eile zum Bus und fahre zum Bahnhof. Nach etwa einer halben Stunde Zug fahren, komme ich in der Stadt an. Ich besorge mir im Touristenbüro einen Stadtplan von Fremantle und marschiere in der Stadt herum. Es hat viele Shoppingläden und einen kleinen Markt. „Meine“ Eisdiele (mit den diversen Schokoladenstückchen) finde ich leider nicht und so mache ich mich einwenig enttäuscht in einer anderen Diele bequem. Madoka ruft mich soeben an und bestätigt mir den morgigen Termin (gehen zusammen mit den Haien baden! =)). Ganz entsetzt erzähle ich von meiner misserfolgten Suche. Lachend bestätigt sie mir, dass sie nächstes Mal mit mir mitkommt und mir die Eisidiele zeigt. Ich bin ja so froh habe ich Madoka!Glücklich mache ich mich wieder auf den Heimweg und hüpfe voll vergnügt in den Pool. Endlich Wochenende!
So, endlich konnte ich ein Foto von meiner Gastfamilie machen:

Ross => In weiss
Val => in pink
Portia => sitzend
Molly => Hund

Sie sind echt super! Ich mag sie total…

Schule, Sönnele und Relaxen

Meine Klasse Als ich heute Morgen das Haus verlasse, kommt mir eine angenehme Wärme entgegen. Wir wohl heute endlich wieder mal warm/heiss! Als ich zur Bushaltestelle laufe, entdecke ich auf dem Swan River wie Ruderer trainieren. Die haben eine wahnsinnige Geschwindigkeit (da würde eventuell auch Marc staunen ;o)). Leider fährt mein Bus gleich und ich kann nicht stehen bleiben. An der Bushaltestelle treffe ich eine Frau an, welche mich immer freundlich grüsst und mit mir „Small-Talk“ führt. Ich habe keine Ahnung wie sie heisst. Sie ist Direktorin einer Schule und spielt gerne Basketball. Ihr Alter, schätze ich, ist etwas über 40 Jahren.
Der heutige Unterricht dreht sich wieder mal um Sport. Ich halte mich dieses Mal ein bisschen zurück. Möchte nicht noch einen zweiten Vortrag halten. Auf dem Foto seht ihr meine Klasse. Ich kann euch leider die Namen nicht sagen von den Leuten. Also von den Asiaten nicht. Die haben echt Spezielle und ich habe nach 2 Wochen immer noch Mühe diese zu merken. Ich wäre übrigens vorne rechts, in grün. Über den Mittag habe ich wieder Japanischunterricht:

Genki? => Wie geht es dir?
Suki => Ich liebe dich
Onakasuita => Ich habe Hunger (sehr wichtig für mich!!! ;o))
Tsukareta => Ich bin müde

Am Sönnele So genug Japanisch für heute. Die Wörter müssen zuerst in mein Gedächtnis festgebrannt werden. Natürlich haben wir dann die Rollen getauscht und ich habe Nachhilfe in Schweizerdeutsch gegeben. Am Nachmittag schauen wir einen Film: Blades of Glory (Die Eisprinzen). Eine super Komödie. Während des Filmes unterbricht unser Lehrer ein paar Mal und wir diskutieren über die Handlung. Macht echt Spass und mein Englisch kommt ohne gross zu überlegen aus meinem Mund. Das heisst natürlich nicht, dass ich jetzt ein Profi bin, aber ich fühle mich langsam sicher und schwatze einfach mal drauf los =)
Der Nachmittag neigt sich zu Ende und ich gehe „nach Hause“. Heute ist es wieder mal richtig warm, fast heiss. Leicht schwitzend komme ich nach 17.00 Uhr an und hüpfe als Erstes in den Pool. Das Wasser ist zwar enorm kalt aber nach einer Weile habe mich daran gewöhnt und ich kann ein angenehmes Bad geniessen. Einfach erfischend so eine kalte Abkühlung nach einem stressigen Tag. Weil die Sonne so schön warm scheint, entscheide ich mich für eine „Relaxpause“ auf der Terrasse und sonne mich ein wenig. Hach…das Leben kann ja so schön sein (das muss ich jetzt einfach schreiben und euch in eurem kalten Land zeigen, dass es hier herrlich ist ;o))
Im Pool Ein wenig erstaunt bin ich schon als plötzlich drei Autos auf dem Parkplatz stehen. Val hat ein neues Auto gekauft, genau das Gleiche wie sie schon hat, einfach in grau. Die Begründung: ihr gefiel das Schwarz nicht mehr an ihrem Auto. Ok, wenn man Geld genug hat, ist das sicher ein Grund von einem Tag auf den anderen ein neues Auto zu kaufen. Ich denke aber, dass sie ihr „Altes“ (2 Jahre alt!!) verkaufen wird. Wie schon mal gesagt: manchmal ist es für mich schwer solche Entscheidungen nachzuvollziehen…

Japan vs. Schweiz

Langsam komme ich in den Tagesrhythmus rein: morgen früh aufstehen, Frühstücken, Mittagessen vorbereiten, in die Schule gehen. Diese Woche ist es recht „kalt“ (28°) und ich gehe jeweils mit langen Hosen und Jacke aus dem Haus. Komisch nicht? Wäre ich jetzt erst gerade angekommen hier, wäre das für mich wahrscheinlich sehr heiss. Zum Glück wird es am Wochenende wieder 10° wärmer. Freue mich darauf.
Haus Als ich auf den Bus für die Schule warte (in der Stadt), staune ich nicht schlecht als eine Frau mit Mütze und Handschuhen an mir vorbei lauft. Das finde ich jetzt doch ein bisschen übertrieben bei diesen Temperaturen. Das Einzige was mir total fehlt ist den Sprung in den Pool. Das ist doch einfach herrlich. Ok, zurück in die Realität. In der Schule haben wir das Thema „Sport Heros“. Super!!!! Ich wo so total interessiert bin in Sport. Bekannte Sportler? Roger Federer! Ganz klar dass Abendstimmung ich ihn erwähne in unserem Unterricht. Dank meinem „vorlauten“ Mund darf / muss ich auf nächste Woche einen Vortrag über unseren bekannten Tennisprofi halten. Das habe ich ja wieder prima hingekriegt! Ich sollte anfangen zu lernen, nicht immer mein Mund so oft sprechen lassen. Wobei ich sagen muss: ich habe das schon ein paar Mal probiert aber es gelingt mir einfach nicht! Ehrlich! Ich kann mir noch so viel Mühe geben. Doch ich habe das Gefühl die Lehrer mögen mich total. Jedenfalls habe ich jeden Tag einen Scherz nach den anderen mit den ihnen und meinen Klassenkameraden. Zu jedem Thema fällt mir wieder einen Spruch ein und die Anderen toppen nach. Da muss ich ja mithalten!
In der Mittagszeit kommen wir auf das Thema „Sprachen“. In einem kurz Spurt lerne ich Japanisch (und ich dachte ich bin hier um Englisch zu lernen ;o)):

„Konnichiwa. Chocolato to ice arigato“ (Guten Tag. Schokolade und Eis bitte)

Abendstimmung Jetzt bin ich an der Reihe, doch für meine japanischen Freunde ist es gar nicht so einfach unsere Schweizersprache zu lernen. Nach unzähligen Versuchen von „Chochichäschtli, Crèmeschnette, Sackmässer und Eiger, Mönch ond Jongfrou“, ist die Mittagszeit schon wieder vorbei. Langsam trotten Madoka und ich Richtung Klassenzimmer. Heute Nachmittag müssen wir unsere Präsentation halten. Nervös bin ich zum Glück nicht. Habe mich ja gut vorbereitet (*räusper* das stimmt nicht so ganz). Bei dem schönen Wetter von letzter Woche fiel es mir schwer an den Schreibtisch zu sitzen. Ihr könnt es sicher nachvollziehen. So, ich komme an die Reihe mit dem Vortrag: „Today I tell you something about the first moon landing……“ und schwubdiwup, die Zeit ist auch schon um. Ich erhalte einen grossen Applaus von der Klasse, den mich enorm aufmuntert. Mein grosser Mund ist doch noch nützlich =)
„Zu Hause“ angekommen gönne ich mir zuerst einmal eine Dusche (in den Pool gehen kann ich ja nicht. Ist zu kalt =(). Zum Z’Nacht gibt es selbstgemachte Hamburger und zum Dessert Vanilleglasse mit Schokostücken. Mmmm…..so fein!!!

P.s. Auf dem Bild seht ihr „mein“ Haus von vorne. Es ist das Dritte von links (orange).

P.s. 2 Die Abenstimmung von meinem Zimmer aus betrachtet