Archive for April, 2008

Monster von Maylands

Bevor ich irgendwas erzähle:

Ich habe heute mein Handy verloren! Keine Ahnung wie das passieren konnte! Ich werde morgen noch einige Stellen anfragen. Ansonsten werde ich am Freitag ein neues kaufen und die neue Nummer „veröffentlichen“.

Da ich gestern um 09.00 Uhr ins Bett ging, habe ich heute Morgen keine grosse Probleme aufzustehen. Fünf Minuten bevor ich das Haus verlassen, fängt es an stark zu regnen. Zum Glück bin ich mich ja an Regen „gewöhnt“ =)

In der Schule läuft am Morgen nicht viel Spannenderes bis kurz vor dem Mittag ein herausgeputzter Mann unser Klassenzimmer betritt und sich als Marketingmanager der Schule vorstellt. Dieses Jahr wird eine neue Broschüre davon erstellt und unsere Klasse soll die Frontpage repräsentieren bzw. das ganze Informationsbuch. Kurz nach dem Mittag haben wir ein Fotoshooting. Macht echt Spass und wir stellen uns gleich so vor, wenn wir so ein Hollywood-Star sind.

Schildkröte Nach dem Abendessen wird es Zeit für den täglichen Spaziergang. Heute kommt auch Val mit und marschieren wir heute gemütlich um die kleinen Seen. Kurz bevor wir jedoch wieder zurückkehren sehen wir am Seeufer echte australische Schildkröte. Warum australische? Zum Vergleich zu den„Normalen“ haben die einen extrem langen Hals. Sie sehen ein bisschen aus wie eine Art Miniausgabe von Loch Ness.

 

“Brainmeeting on an other planet”

02.45 Uhr: Das fürchterliche Gewitter draussen reisst mich aus meinen Träumen

02:47 Uhr: Einen lauten Knall erschüttert meine Türe, Molly.

06:15 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich kann es nicht fassen! Jetzt bin ich doch erst eingeschlafen. Den ganzen Weg zur Schule muss ich mich zusammenreissen, dass ich nicht einschlafen. Zu meiner Müdigkeit kommt Yuriana und Miguel noch hinzu, dass ich seit gestern Abend fürchterliche Halsschmerzen habe (Keine Angst!!! Meine liebe Mutter hat mir eine halbe Apotheke mitgegeben und ich bin in „besten Händen“!). In der Schule ist es wieder mal so richtig langweilig. Den ganzen Morgen korrigieren wir nur Hausaufgaben. Doch mein Hirn mag heute nicht im Unterricht sein und verreist auf einen anderen Planet. Per Zufall trifft es dort auf Miguel’s und Yuriana’s Hirn an. Wie das treffen ausgeht? Schaut euch das Bild an und dann benötigt es wohl keine Erklärung mehr =)

Hannah und Eden Ich habe endlich ein Foto von meiner Lehrerin, Hannah. Was haltet ihr von ihr? Ich mag sie total und sie ist super im erklären und sie weiss einfach alles! Unglaublich! Obwohl sie extrem viele Hausaufgaben gibt und wir jede Woche Prüfungen schreiben müssen, ist sie mir total ans Herz gewachsen und das ist auch der Grund, warum ich eigentlich gerne zur Schule gehen.

Ich bin echt froh als die Schule um 16.00 Uhr endet und ich mich Richtung Maylands aufmachen kann. Zum Abendessen gibt es selbstgemachte Hamburgers *mmm…*. Damit ich mir nachher eine heisse Schokolade mit Marshmallows gönnen kann, schnappe mir Molly und Portia und wir machen einen ¾ stündigen Spaziergang. Der Abend ist herrlich und der Mond leuchtet uns den Weg. Mit einem 12-järhigen quirligen Girl und einem 9-jährigen übermütigen Jack Russel namens Molly komme ich bald mal ins schwitzen, da die Beiden einfach zu viel Energie noch haben. So bleibt mir nichts anderes übrig, als hinterher zu rennen. Als wir wieder nach Hause kommen sind Portia und Molly so kaputt, dass sie kurze Zeit später auf dem Sofa einschlafen. Ross meint, so etwas hat er noch nie geschafft und „verdonnert“ mich jetzt jeden Abend mit den Zwei auszugehen. Das kann ja lustig werden =)

 

Day after the long weekend


Perth
Wie fühlt ihr euch, wenn ihr drei Tage kaum was geschlafen habt und der Wecker kurz um 06.15 Uhr läutet? Ich habe jedenfalls das Gefühl ich bin mindestens 120 Jahre alt und ein Lastwagen habe mich überrollt. Aber was macht man nicht alles um dieses wunderschöne Land zu besichtigen? Als ich in die Küche watschle sitzt bereits Miki (neue japanische Studentin) am Küchentisch und nickt mir kurz zu. Wenig später machen wir uns auf in die Schule. Da es heute ihr erster Tag ist, nehme ich sie mit und zeige ihr wie ein Tour-Guide die Stadt so wie den Weg (so viel Nettigkeit gibt es nur selten auf dieser Welt ;o)). Verträumt setze ich mich in den Bus und starre aus dem Fenster. Mein Weg zur Schule geht dem Swan River entlang. Kurz vor der Schule hüpfen fünf Delphine aus dem Wasser: vier Grosse und einen Kleinen. So süss.

Unser Thema diese Woche ist Mode und Junk-Food. Während ich mir ein Red Bull nach dem anderen in mein Mund giesse um wenigstens ein wenig dem Unterricht zu folgen, hat Miguel nichts Besseres zu tun als mir mein Notizbuch voll mit komischen Figuren zu dekorieren. Kurz vor dem Mittagessen erzählt uns Hannah über McDonalds, Burger King, Hungry Jack’s etc. Super Zeitpunkt: mein Magen fängt gleich an zu knurren und ich zähle jede Sekunde bis es endlich Mittag wird.

Nach der Schule treffe ich mich mit Debi kurz in der Stadt und danach mache ich mich auf den Weg Richtung Maylands. Nach dem Abendessen möchte ich mich eigentlich gleich an meine vielen Hausaufgaben machen, doch Molly hüpft so lang an mir hoch, dass ich mich entschliesse mit ihr eine kleine Runde zu drehen. Schlussendlich wird dann aus dem kurzen Spaziergang eine Stunde. Zur Belohnung wartet auf mich eine heisse Schokolade mit Marshmallows. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mein Leben hier echt geniesse? =)

 

South-West-Australia

Pristine Waterways

Kurz nach 08.00 Uhr fahren wir mit zwei Bussen ab Richtung South West. Unser erster Halt ist in PRISTINE WATERWAYS. Bis dahin müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden. Wir nutzen die Zeit, um uns kennenzulernen. Wir sind eine Gruppe von 13 Leuten. Die meisten kommen aus der Schweiz. Wir haben es total lustig miteinander und auch die „Fremden“ unterhalten sich mit uns. Wir haben einen super Tag erwischt: der Himmel ist praktisch staublau und es ist fast heiss.

Dunsborough

Pristine Waterways Unser Fahrer, Nils, einen waschechten Australier mittleren Alters, führt uns fürs Mittagessen zu einem wahnsinnig schönen Platz am Meer. Pristine Waterways Nach einer kleinen Stärkung haben wir eine Stunde Zeit um die Gegend zu bestaunen. Wir Schweizer und ein Däne (ich kann mir sein Name nicht merken aber es tönt wie Jellyfish (Qualle!). Darum nennen wir ihn von jetzt an nur noch so ;o)), erkunden den Strand. Es ist ja wirklich heiss, aber zum Baden leider Pristine Waterways zu kalt. Nach einigen Schnappschüssen am atemberaubenden Strand, machen wir uns auf den Weg zum Bus. Doch plötzlich ruft Jellyfish mir was zu und ich kann es kaum glauben: in seiner Hand hält er einen riesengrossen stinkigen Fisch. Er erklärt mir dann, dass dieser da rum geschwommen ist und er ihn einfach so packen konnte. Ich denke zwar, dass dieser wohl ziemlich krank oder nahe am sterben sein muss, dass er sich fangen liess. Bevor wir aber den Strand definitiv verlassen, verewige ich noch mich und meinen Freund am Strand. Ein bisschen Kitsch darf ja sein oder? =)

Pristine Waterways  Pristine Waterways   Pristine Waterways  Fish  Gruppe Meelup Beach  Reisebus  

Ngilgi Cave

Ngilgi Cave Nach dem Mittag treffen wir in den „Bergen“ ein und besichtigen eine Ngilgi Cave Art Tropfsteinhöhle ohne Tropfen. Wenn ihr es jetzt nicht versteht: don’t worry, look at the pictures ;o)). Die Reiseführerin erklärt uns, dass wir in den Boden hinabsteigen müssen und so ziehe ich meine Jacke an. Kaum bin ich im Grund unten ziehe ich sie wieder aus. Ngilgi Cave Es ist so heiss hier und die Luft echt stickig. Wir marschieren eine Steile Treppe mehrere Meter in den Grund hinunter. Diese Zapfen sehen ganz faszinierend aus und wenn ich daran denke, dass ab und zu ein Tiger hier auftaucht, rücke ich sofort näher an meine Gruppe. Ich bin echt froh, als wir dann wieder die Oberfläche erreichen und uns mit einem Eiscream belohnen können.

 

 

Canal Rocks

Canal Rocks Kurz nach 17.00 Uhr erreichen wir die Canal Rocks. Dort sollen Canal Rocks angeblich die gewaltigsten Wellen der Welt geben und es hat was! Schon von weitem können wir es hören uns sehen. Dort möchte ich ja jetzt nicht draussen sein. Wir sind kurz vor dem Sonnenuntergang angekommen und als Höhepunkt wird uns noch Champagner serviert: in einem PLASTIKBECHERLI! Aber gut ist er doch. Nach dem Canal Rocks zweiten Glass muss ich jedoch stoppen, da ich den Alkohol schon Canal Rocks ziemlich in meinem Kopf spüre. Kein Wunder: wir haben ja auch schon lange nichts mehr gegessen. Es ist ja echt romantisch hier und wir Girls setzen uns verträumt auf den Boden. Hinter uns lachen Jellyfish und Andi (Schweizer). Sie meinen, dass wir jetzt sicher an einen perfekten Heiratsantrag an diesem schwärmerischen Ort. Ans heiraten habe ich jetzt war nicht gerade Gedacht, aber romantisch sind meine Gedanken schon =) Als die Sonne das Meer küsst (läck ben ech Metaphorisch!!! ;o)), kommt eine unbekannte wunderschöne Wärme mir entgegen. Es ist einfach so schön. Leider hat es die Sonne ziemlich eilig und sie verschindet bald. Für uns wir es Zeit aufzubrechen und uns Richtung Schlafplatz aufzumachen. Sunset  Sunset 

 

 

Margaret River Lodge

Margaret River Lodge Als wir ankommen ist es ziemlich dunkel und wir denken nur noch: essen, duschen, schlafen! Wir quartieren uns in ein Art Jugi ein. Ich Margaret River Lodge und Debi teilen das Zimmer mit unseren Kollegen vom Bus. Aber wo wir dann ins Zimmer eintreten, stockt uns der Atem: Es sieht aus wie in einem Gefängnis! Die Matratzen von unseren Betten sehen echt scheusslich aus und der Boden ist voller Sand. Das kann ja eine Nacht werden! Nach dem Nachtessen Margaret River Lodge sehne ich mich nur noch nach einer Dusche und da erhalte ich gleich den nächsten Schreck: eine Margaret River Lodge fette dicke überaus hässliche Spinne sitzt neben der Lampe an der Decke. Vorsichtig pirsche ich mich an ihr vorbei und hüpfe in die Dusche. Ich drehe den Hahnen auf und was kommt: KALT! Nur kaltes Wasser und eine Kellerrassel lauft gerade kurz neben meinen Füssen durch! Jawohl, diesen Schrei hat man wohl Margaret River Lodge auch am anderen Ende von Australien noch gehört. Bevor wir ins Bett gehen treffen wir uns noch im Gemeinschaftsraum und spielen ein Paar Kartenspiele. Dazu darf natürlich einen Vodka Lemon (Vodka weiss mit Limonade) nicht fehlen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Flasche ist lehr. Kurz nach Mitternacht machen wir uns auf ins Bett. Kaum lege ich mich hin schlafe ich auch schon ein. Am Morgen früh haben wir einen fürchterlichen Stress, da wir pünktlich abfahren müssen. Bevor wir aber gehen, mache ich noch schnell einige Schnappschüsse von dem komischen Platz. Es wäre ja schön, wenn im Pool nicht einige Tote Mäuse sich am Boden gemütlich gemacht haben.

Gloucester Tree

Cloucester Tree Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichen wir einen Wald wo wir auf einen Baum 61 Meter in die Höhe hinaufsteigen können. Zuerst bin ich noch recht Cloucester Tree optimistisch doch als ich die „Leiter“ sehe wird es mir fast schlecht: Die sogenannten Treppen sind nur aus Metallstangen und es hat kein Gitter und kein Netz! Nein, mein Leben setze ich nicht aufs Spiel. Aber für ein Foto soll es dann doch noch reichen. Während einige hinaufklettern habe ich einige Papageie entdeckt die gerne gefüttert werden möchten. Nils gibt uns einige Körner in die Hand und schon fliegen die Vögel auf unsere Hände. Das kitzelt noch recht =)

Cloucester Tree 

Tree Top Walk

Unser nächstes Ziel sind wieder Bäume. Aber diesmal hat es eine Brücke mit Gittern und da fühle ich mich schon sicher. Obwohl es recht schaukelt geniesse ich die Aussicht von da oben. Die Luft ist herrlich. Am Boden wieder angekommen, folgen wir einem Fussweg der uns zu recht lustigen Bäumen führt: Die Stämme sind hohl und wie eine Höhle. Wenn das keine gute Gelegenheit für Fotos gibt? Tree Top Walk  Tree Top Walk  Tree Top Walk 

Williams Bay National

Williams Bay NationalWilliams Bay National Kurz vor dem eindunkeln erreichen wir eine wunderschöne Bucht. Es ist so friedlich hier und die Steine sind so gewaltig. Mit meiner Kamera möchte ich am liebsten alles festhalten und knipse nur darauf los. Leider ist das Wetter nicht mehr so heiss und wir sind gezwungen unsere dicken Pullover hervorzunehmen. Aber was soll’s?! Ich bin hier in Australien und geniesse diese Zeit hier total. Da darf es auch mal ein wenig kalt sein. Wir haben es ziemlich lustig und veranstalten die komischsten Posen. Wir können gar nicht damit aufhören. Leider wird es Zeit wieder aufzubrechen und wir verabschieden uns von diesem Platz.

Hostel in Albany

Hostel in Albany Um 18.30 Uhr erreichen wir unseren Schlafplatz in Albany. Diesmal Hostel in Albany macht es auf uns einen total sauberen und freundlichen Eindruck. Als wir eintreten werden wir herzlich begrüsst und in unsere Zimmer verteilt. Die sind ja echt schusslig diese Räume. Richtig lieb eingerichtet. ABER: es hat zwei Toiletten sowie zwei Dusche für etwa 20 Girls: das kann ja lustig werden! Ich mache mich mit Debi auf in die Küche und wir helfen für das Nachtessen vorbereiten. Heute gibt es Gegrilltes und Salat. Mein Magen knurrt schon sehr und ich freue mich schon riesig aufs Essen. Als Überraschung gibt es Känguruhfleisch zur Vorspeise. Ich verbanne meine Gedanken von den süssen Tierchen, welche mich liebevoll umarmt haben im Caversham Wildlifepark. aus meinem Kopf und greife zu. Schmeckt das lecker!!! Soooo zart!

Mount Clarence

Unser erster Stopp am Morgen führt uns zu einer anderen Bucht, wo es enorm grosse Wellen gibt und es eigentlich ziemlich gefährlich ist hier auf den Steinen rumzuklettern. (Vor etwa drei Wochen ist hier jemand von einer Wellen erfasst worden und ins Meer geschleudert wurde. Überlebt hat die Person nicht, da es sie an die Felsen geschmettert ha!). Darum bin ich hier ziemlich vorsichtig mit Fotografieren. (Der Mann ist übrigens Nils, unser Reiseführer)

Nils Mount Clarence  Mount Clarence Mount Clarence 

Golfclub Albany

Golf Club Albany Auf dem Weg fahren wir an einen Golfplatz vorbei. Nils erzählt uns, dass dieser echt speziell ist und wir selber herausfinden sollen warum. Es geht keine zwei Sekunden, da wissen wir es: etwa 50 Känguruhs sitzen auf dem Platz und essen Gras. Na dann: E Guete!

 

 

 

Plantaganet Wines

Wine Degustation Uns steht eine lange Heimfahrt bevor doch zuvor besuchen wir eine Weinfarm. Natürlich besteht der Hauptteil vom Wein probieren. Wine Degustation Obwohl ich eigentlich überhaupt keine Weinkennerin bin, probiere ich jeden aus, der zur Verfügung steht. Als erstes probiere ich natürlich den Teuersten. Den Namen? Keine Ahnung! Er ist rot, schmeckt nach Holz und ist ziemlich das „gruussigschte“ wo ich je getrunken habe. Mir spricht dann eher den Rosé- Liquor zu, der ziemlich süss schmeckt. Nach dem achten Glas muss ich aber stoppen, da meine Backen anfangen zu glühen. Jedenfalls geht es nicht lange im Bus, da schlafe ich auch schon ein. Der Wein hat es in sich =)

Reise beendet

Kurz vor 18.30 Uhr treffen wir in Perth wieder ein. Müde und glücklich mache ich mich auf den Heimweg. Ich sehne mich nur noch nach einer Dusche und nach dem Bett (das allerdings noch einige Stunden warten muss, da ich meine treue Blogleser doch nicht im Stich lassen kann)

Schule im Museum

Ausflug ins Museum Es gibt einfach Tage, da möchte ich einfach im Bett liegen bleiben und einfach nur schlafen. Wie zum Beispiel heute. Da ich gestern noch lange Hausaufgaben machen musste und spät ins Bett ging, fehlt es mir unendlich schwer, meinen geliebten Schlafplatz zu verlassen. Meine Müdigkeit zieht sich durch den ganzen Morgen durch. Obwohl wir eine Prüfung haben, kann ich mich gar nicht so richtig konzentrieren. Plötzlich trifft mich etwas weichem am Kopf: ein Blattbällchen. Als ich aufsehe winkt mir Miguel so halb zu und seht mich so an als er nur Bahnhof versteht. Gross helfen kann ich ihm leider auch nicht. Für das bin ich zu weit weg. Zum Glück gibt es ja Natels ;o)))

Ausflug ins Museum Am Nachmittag machen wir einen Kurztrip nach Fremanlte. Da wir diese Woche Kunst durchnehmen in der Schule und sich per Zufall eine Kunstgalerie dort befindet, verlegen wir unseren Unterricht ins Freie. Wie Kunst halt so ist, ziemlich langweilig, marschieren wir mit grossen Schritten durch und setzen uns dann nach draussen in die Sonne wo wir einige Fotos machen. Nach einer Weile gesellt sich unsere Lehrerin, Tecla, zu uns. Sie ist zwar recht begeistert von der Galerie aber sie versteht uns wenn wir den Hafen bevor ziehen. Kurz vor 16.00 Uhr mache ich mich auf den Weg wieder zurück nach Perth. Unterwegs sehe ich noch fünf Delphine, wo ständig aus dem Meer hüpfen. Einfach atemberaubend diese Tieren.

Ich verabschiede mich für drei Tage und ihr müsst auf ein paar Blogeintrags verzichten, da ich über das verlängerte Wochenende Richtung South-West-Australia gehe. Ich bin mir aber sicher, dass ich mit ganz vielen, wunderbaren, eindrücklichen Fotos und Berichten zurück kommen werde. Bis dahin:

Vergesst mich nicht !!! =)

Witzlektionen

In der Nacht stürmt es wie wild. Ich verwache eigentlich nur, weil so einen komischen Hund meine Türe bald einrennt. Gemeinsam hüpfen wir kurz nach 02.30 Uhr wieder ins Bett und ich schaue noch eine Weile aus dem Fenster hinaus, während Molly sich schon längst eingerollt hat und weiter schläft.

Heute haben wir genau Halbzeit im FCE-Kurs: 6. Wochen, 3 Tage. Keiner mag sich gross konzentrieren. Unsere Köpfe sind voll und auch Hannah ist heute so gut gelaunt, dass es ihr nichts aus macht, dass Miguel und ich die Klasse, den ganzen Tag, mit Witze unterhalten. In meiner Gruppe ist eine Thailänderin, I-Ju. Eigentlich ist sie sehr scheu aber heute getraut sie sich auch mit uns mitzuhalten und einige Witze sind echt witzig:

Mr. 8 and Mr. 0 (zero) meet each other in the city. Mr. 8 asks Mr. 0: „ Why aren’t you wearing a belt?“ *hahahahahahahahaha* Witz angekommen?

Oder

Mr. 1 and Mr. 7 meet each other in the city. Mr. 1 asks Mr. 7: „Why do you put your hands on the wall?“

Oder der ist auch ganz heiss:

Why is Nr. 6 scared from Nr. 7? 7 8 9!!! (seven ate nine) der ist doch so was von witzig? Ich konnte mich den ganzen Nachmittag nicht mehr von diesem Witz erholen ;o))

Sunset Als ich kurz nach 17.30 Uhr in Maylands ankomme sehe ich wieder mal einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ich weiss, dass ihr schon mehrere Bilder von dieser Sicht gesehen habt, aber dieser Anblick fasziniert mich so und ich möchte euch meine Bewunderung unbedingt mitteilen. Ich setze mich kurz auf eine Bank und geniesse diese Spektakel. Ich schliesse meine Augen und fange an zu träumen: „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein……“

 

 

 

Sushi zum Mittagessen

Sushi Was gibt es Schöneres als beim Mittag von Sushi überrascht zu werden? Miki und Madoka haben für Rosa, Miguel und mich Mittagstischselbst gemachte Sushis mitgebracht. Die sehen ja so was von lecker aus. Madoka hat zwei Sorten gemacht: mit Chicken-Gurken und Thun-Gurken. Miki hat mit diversen Sorten Thun und Avocados gemacht. Ich kann euch gar nicht beschreiben wie gut die sind! Am liebsten würde ich gerade alle essen. Auch meine Mitstudenten sind Feuer und Flamme und so geniessen wir, anstatt den alltäglichen langweiligen Sandwichs, Sushi im Sonnenschein.  Da es heute Dienstag ist und wir schon bald die Hälfte der Woche geschafft haben, (am Freitag haben wir einen Public-Day) können wir uns gar nicht mehr so auf die Schule konzentrieren und Miguel fängt an Zungenbrecher auf Spanisch aufzusagen. Das tönt etwa so:

EL PERRO DE SANROQUE NO TIENE RABO PORGUE RAMON RAMIREZ SE LO HA ROBADO

Übersetzt würde das etwa so heissen: der Hund von Sanroque hat keine Taille weil Ramon Ramirez sie gestohlen hat

Da können natürlich meine japanischen Freunde nicht still sitzen und erklären mir die Bedeutung von:

KAERU PYOKOPYOKO MIPYOKOPYOKO AWASETE PYOKOPYOKO MUPYOKOPYOKO

Mit anderen Worten: Zwei Froschgruppen von je drei Tieren hüpfen und knallen zusammen und so hüpfen sie zu sechst weiter

Am Schluss habe ich es aber noch einigermassen hingekriegt, dass sie den Spruch: DE PAPSCHT HET SPIEZ SPECK BSTECK Z’SPOTT BSTELLT mehr oder weniger richtig hinbekommen.

Macht es das Leben nicht viel interessanter, wenn man die verschiedenen Kulturen auf dieser Erde kennenlernt?

 

Unheimlicher See

Montagmorgen und es ist so was von kalt draussen. Dick eingemummelt in einer Winterjacke mache ich mich kurz nach 07.00 Uhr auf den Weg Richtung Busstation. Wenn ich meinen Mund öffne, kommt Rauch heraus. Der Winter steht wohl kurz vor der Türe *brrrr*. Als ich dem See entlang laufe merke ich erst nach einiger Zeit, dass es eine ganz düstere Stimmung ist. Der Nebel schleicht auf der glatten Seeoberfläche daher und kein einziger Vogel ist zu sehen. Ich habe ja nicht viele Horrorfilme gesehen, aber das erinnert mich stark an einer. Zum Glück ist es hell und ich verjage meine Monstergedanken schnell. Irgendwie fasziniert mich aber diese Sicht trotzdem und ich sehe in der Ferne einen Schwan wie er aus dem Nebel herauskommt. Es könnte gerade so gut ein Schiff sein und meine Gedanken kreisen sich gerade um Fluch der Karibik 3. (Kampfszene auf dem Meer: Piraten gegen Marine). Ein lautes Bellen in der Nähe weckt mich aus meinen Tagträumen und ich sehe entsetzt auf die Uhr, dass ich nur noch knapp drei Minuten habe bis der Bus kommt. So in der Frühe springen, ist einfach doch ansträngend. Aber es hat sich gelohnt. Wie ich auf die Bushaltestelle zu kommen fährt der Bus ein. Nochmals Glück gehabt. In der Schule bin ich erstaunlicherweise für den ersten Tag der Woche ziemlich aktiv und auch meine Mitstudenten quasseln wild durcheinander. Am Nachmittag korrigieren wir drei Stunden Hausaufgaben *schnarrch*. Zum Glück sitzt Miguel vis-à-vis von mir und so muss ich euch ja nicht sagen, dass der Nachmittag trotz langweiligen Thema schnell vorüber geht =)

Foggy 

In der Stadt treffe ich mich mit Deby und wir besprechen noch weitere Exkursionen die wir gerne noch machen würden. Evt. Werden wir diese Woche einen anderen dreitägigen Trip in den Norden buchen.

„Zu Hause“ wartet schon ungeduldig Molly auf mich und ich bin echt froh, als es kurze Zeit später Nachtessen gibt: Reisauflauf mit Hackfleisch, eine Art Lauch und überaus hässlichen gekochte Rüebli. Zum Glück ist Molly in meiner Nähe und die liebt diese scheusslichen Dinger über alles. Wenige Zeit später mache ich mich mit Doggy und Val auf um einen Spaziergang zu machen. Wir marschieren durch diverse Quartiere und meine Gastmutter zeigt mir diverse romantische Plätze am See: mit einer Decke, Kerzenschein und einem feinen Picknick sind diese Orte perfekt für vertraute Zweisamkeiten….(ist diese Meldung an eine gewisse Person angekommen? ;o)))

 

Maritime Museum Fremantle

Draussen Blitzt und Donnert es. Der Regen prallt auf die Strasse wie Felsbrocken und ich habe das Gefühl der Wind bläst nächstens das Haus weg. Es ist kurz vor 03.00 Uhr. Bevor ich mich jedoch wieder umdrehen und weiterschlafen kann höre ich einen merkwürdigen Knall. Der kommt definitiv nicht vom Donner. Ich setze mich hoch und sehe ganz schwach wie sich meine Türe bewegt: Molly! Als ich die Türe aufmache und sie auf mein Bett hüpft merke ich wie sie ganz fest zittert. Armes Hundi, hat wohl angst bei dem lauten Krach draussen. Sie kann es kaum erwarten, dass sie sich neben mich legen kann. Ich lösche nur noch schnell meine Nachttischlampe ab und wir Beide schlafen bis 09.30 Uhr durch. Der Regen hat nicht nachgelassen. Wird wohl nichts mit baden und Strand heute. Kurz nach 11.30 Uhr treffe ich mich mit Deby und Sonja am Bahnhof in Perth. Wir beschliessen nach Fremantle zu gehen und überlegen uns dann was wir machen können. Der Zug fährt am Hafen vorbei und jedesmal sehe ich Delphine. Auch heute springen sie wieder fröhlich aus dem Wasser. Einfach faszinierend diese Tiere.

Maritime Museum Nach langem hin und her und ein paar heftigen Regenschauer dazwischen entschliessen wir uns ins „Maritime Museum“ zu gehen. Dieses Museum besteht aus alten Schiffen sowie diverse Zubehöre. Draussen steht ein Wahnsinn grosses Boot bzw. Schiff namens Leuween II am Hafen. Ein Mann quatscht uns an und erklärt uns, dass dies ein Geschenk von den Engländer an die Australier war, als sie unabhängig wurden. Bekomme ich wohl auch ein Schiff über wenn ich von zu Hause ausziehe und unabhängig von meinen Eltern bin? Also ich hätte da schon ganz konkrete Vorstellungen….

Maritime Museum Manchmal ist es doch hilfreich wenn man ein Student ist: für den Eintritt ins Museum zahlen wir anstatt $12 nur $5. Wir beschliessen uns zuerst das Untergeschoss anzuschauen und uns nachher bis zum zweiten Stock heraufarbeiten. Die Schiffe sind echt mächtig und Ahoi! eindrucksvoll. Besonders gefällt mir dasjenige welches schräg zur Decke hinaufgezogen ist. Ich stelle  mich neben das riesengrosse Ding und schaue hinauf. Da möchte ich echt nicht darunter liegen. Im 1. Stock erwartet uns eine kleine Überraschung. In ein Boot können wir hineinsteigen. Ich übernehme sogleich das Kommando und stelle mich in die Kapitänkabine. Meine Passagiere, Deby und Sonja, fühlen sich pudelwohl und ich meistere die kleine Abenteuerfahrt ins freie Meer mit Bravour. Ok, das ist jetzt ein bisschen zu viel Fantasie, aber was soll’s: ich hatte meinen Spass als Kapitän Nadine ;o))

Car Vor uns entdecken wir eine grosse Gruppe um ein altes Auto das sich automatisch auf und ab bewegt. Der Kofferraum ist offen: sind da wohl noch Menschen darin? =) (ich bin übrigens nicht die Einzige welche an DAS zuerst gedacht hat!). Ich weiss zwar nicht was an diesem Auto so speziell ist aber wenn sich jeder darum reist ein Foto mit dem Fahrzeug zu machen, stelle ich mich wie ein typischer Tourist daneben und lächle brav in die Kamera. Vielleicht finde ich ja mal heraus was so speziell an dem alten Kasten ist und ich kann dann sagen: seht nur hin, ich bin mal daneben gestanden!

Maritime Museum Weite geht’s in den Bereich U-Boots. An der Decke hänget so ein Organgertyp. Würde mich ja echt mal interessieren wie der so darunter ausschaut? ;o)) So wie ich das analysiere ist die Maritime Museum Taucherausrüstung ziemlich alt und war wohl eine von den Ersteren. In dieser Maske muss man sich wohl ziemlich eingeklemmt fühlen. Also ich weiss ja nicht ob ich noch einen Ruhen Kopf bewahren könnte, wenn so ein Ding über mich gezogen wird. Ein paar Meter weiter weg sehen wir einen Teil eines U-Boots. Die Seesternen und der Tang wurden nachgebaut. In dieser Halle ist das Licht gedämpft und das Monsterding wird noch mit extra Licht beschienen. Ein wenig zu gruselig für meinen Geschmack. Maritime Museum Gefolgt von der U-Boot Gallery gelangen wir zu den Harpunen und den Wahlfängern. Naja, mein Geschmack ist es nicht wirklich. Die armen Tiere. Wenn ich da nur an den verstorben Free Willy denke, der im dritten Teil seines Filmes auch von Jägern gejagt wird, friert es mich gleich ein wenig. Aber das Mini-Boot neben dieser Wahlflosse sieht echt noch witzig aus. Es ist kurz nach 14.00 Flüchtlinge Uhr und unsere Mägen knurren. Bevor wir unseren Hunger stillen entdecken wir vor dem Museum noch eine Statue welche zwei Kinder zeigt. Da sie noch herzig aussehen stellt sich jede von uns daneben und lässt sich fotografieren. Zum Glück habe ich ein Haarband dabei: es ist echt windig am Hafen und ich möchte ja nicht, dass der Wind mich noch davon fegt. In der Stadt herrscht Chaos pur und so gehen wir in eine Art Takeaway und gönnen uns ein Stück Pizza. Da wir danach noch mehr hungrig sind als zuvor und wir in Fremantle sind, kann ich meine Kollegin überreden noch im Cold Rock Icecream Shop vorbeizuschauen. Der Tag könnte mit einer feinen Vanilleglasse mit Twixstückchen nicht besser enden oder? 

 

Fotoshooting am Swan River

Sonja,Deby,IchSwan River Draussen scheint schon längst die Sonne als ein lauter Knall an meine Türe mich von meinen Träumen losreist. Ich muss euch ja jetzt nicht erklären, das dieses etwas Molly ist. Noch gut eine Stunde geniessen wir unsere Zweisamkeit bis ich dann endlich aufstehe. Kurz nach 10.00 Uhr mache ich mich auf Richtung Stadt da ich mich mit Deby und ihrer Kollegin Sonja verabredet habe. Ich weiss noch nicht ganz ob es jetzt Perth warm oder kalt ist. An der Sonne ist es herrlich, beinahe heiss. Kommt jedoch der Wind oder ich bin im Schatten, friert es mich richtig. Ist halt schon Herbst hier. Kurz nach 11.00 Uhr treffen wir drei uns in der Stadt. Was jetzt? Ans Meer, nach Fremantle, ins Shoppingcenter? Während gut 15 Minuten sitzen wir auf einer Bank und diskutieren. Perth Schlussendlich entscheiden wir uns gegen den Strand und gehen an den Swan River wo wir ein kurzes Mittagessen geniessen. Während wir über alles Mögliche diskutieren, kommt uns in den Sinn, dass wir ein kleines privates Fotoshooting veranstalten könnten. Was uns da auch für komische, diverse Bewegungen und Posen in den Sinn kommen ;o)) Wir marschieren wenig später am River entlang. Es ist wunderschön und die Aussicht einfach herrlich. Zum ersten Mal sehe ich eine andere Seite von Perth. In der Nähe des Rivers hat es zahlreiche gigantische Apartments die wahrscheinlich teurer sind als ein Einfamilienhaus. Es beeindruckt mich sehr aber leben hier möchte ich nicht. Mir fehlt das Grüne rundherum und die Möglichkeit ein wenig alleine zu sein.

Waffel Kurz nach 14.30 Uhr entscheiden wir uns mit dem Zug ins nahegelegene Shoppingcenter, City West, zu nehmen. Es ist ein riesengrossen Einkaufscenter, dass diverse Sportartikel und Markenartikel zu billigen Preisen hat. Es hat sehr viel gute Sachen aber auch sehr viel „Rubbish“. Nach einer Weile merken wir erst, wie viel wir heute schon gelaufen sind und so entschliessen wir uns dem super guten Waffelduft nachzugehen. Vor einem herzigen kleinen Kaffee schauen wir neugierig hinein. Sollen wir oder nicht? Hmmm….wir sind ja schliesslich nur einmal hier und so bestellen wir uns eine Waffel mit Eiscream. Wenn ihr das Foto sieht, muss ich ja nicht gross beschreiben, dass es absolut, wunderbar, ausgezeichnet geschmeckt hat.

Wie die Zeit doch vergeht! Kurz vor 17.00 Uhr müssen wir uns leider voneinander verabschieden. Doch wir haben bereits für morgen schon abgemacht: für den Strand. Ich hoffe, das Wetter macht mit. „Zu Hause“ erwartet mich bereits Portia die mir unbedingt ihren neuen Hockeystock zeigen muss. Kurzerhand entschliessen wir uns auf die Strasse zu gehen um ein wenig zu spielen. Leider dunkelt es bald ein und ein feines Nachtessen wartet auf uns. Gefolgt von einer heissen Schokolade mit Marshmellow =)