Archive for Juni, 2008

Perth - Broome

Es war einfach der Waaaaaahhhhnnnsssiiiinnnnn!!!!!!! Das Beste was ich je gemacht habe und das obwohl es einige Pannen in meinem Programm gegeben hat. Aber alles vom Anfang!

Da das Internet bei meiner Gastfamilie nicht geht nicht wirklich. So bin ich in ein Internetkaffee gegangen und habe es so gut es geht zusammengestellt. Leider konnte ich nicht alle 500 Fotos hochladen aber für einen ersten Eindruck sollte es reichen. Viel Spass beim Schauen und Lesen ;o)))

Perth-Kalbarri

Pinnicales Kurz bevor mein Wecker um 05.45 Uhr läutet, erwache ich weil draussen vor der Türe Molly in die Türe springt. Schnell hüpfe ich aus meinem warmen Bett und kuschele mich wieder mit ihr ein. Nach dem uns danach der Wecker eine Viertelstunde später aus dem Halbschlaf Pinnicales geweckt hat, mache ich mich parat für mein grosses Abenteuer. Nach einem kurzen Frühstück und einem letzen Blick in die Reisetasche, bringt mich Ross in die Stadt, wo bereits andere Leute beim Treffpunkt warten. Ich schaue mich ein wenig ängstlich um und stelle fest, dass die meisten von Australien selber oder von Irland, England kommen. Ich stelle mich zu einer Gruppe und komme mit ihnen sofort ins Gespräch. Sie stammen von Irland und sind für einige Monate Beach am Reisen. Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter und ich drehe mich um: die kenne ich doch! CLAUDIA!!!!!!! Eine Schweizerin die ich auf meiner 3-tägigen Reise nach Albany kennengelernt habe und wie es der Zufall will, geht sie auf die genau gleiche Reise wie ich. Ja dann kann ja nichts mehr schief gehen. Mit einer halben Stunde Verspätung fährt unser Bus ab. Claudia und ich niesten uns in der hintersten Reihe ein. Simon, unser Reiseführer und Fahrer, stellt sich kurz vor bevor jeder Einzelne von uns nach vorne geht und sich selber vorstellt. Neben zwei Schweizern,Claudia und ich Claudia und ich, sind noch drei Deutsche, eine Französin und 14 Iren an Board. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir den Nambung National Park wo sich die berühmten Pinaccles befinden. Diese verwitterten Kalksäulen sind etwa vier Meter hoch und es gibt unglaublich viele Theorien und Sagen wie diese entstanden sind. Während wir um diese Türme herumlaufen erzählt uns Simon einige davon. Am Besten gefällt mir die Sage, welche erzählt, dass diese Türme gefallene Männer sind, die in einem Krieg um die Liebe einer Göttin gekämpft haben. Nach dem wir eine gute Stunde in der brühenden Sonne verbracht haben, geht es weiter an einen wunderschönen Strand, wo wir das Mittagessen einnehmen. Es ist leider zu kalt um zu Baden, aber für Ich einen kleinen Spaziergang ist das Wetter perfekt. Da es zur Zeit „Winter“ in Australien ist, wird es schon kurz nach 17.30 Uhr dunkel und wir erreichen unsere erste Unterkunft um ca. 19.00 Uhr. Da unsere Mägen sich schon seit Stunden bemerkbar machen, helfen alle das bevorstehende Aussie-Barbie (Barbecue) vorzubereiten. Ich greife sofort zum Messer und fange an das Gemüse zu schnipseln und das Poulet in kleine Stücke zu schneiden. Nach gut 1,5 Stunden sitzen wir gemütlich um den Tisch und füllen unsere Mägen mit wunderbaren Sachen. Da ich bei der Vorbereitung geholfen habe, darf ich mich nach dem Essen verdrücken, während ein paar andere den Abwasch übernehmen. Ich hüpfe schnell unter die Dusche und freue mich nur noch auf mein Bett. Claudia und ich teilen uns ein Zimmer mit drei Iren. Kaum habe ich mich zugedeckt, fallen mir auch schon die Augen zu und ich schlafe ein.

Kalbarri-Monkey Mia

Z-Window Kurz nach 06.00 Uhr werden wir geweckt. Draussen ist es noch dunkel und wir schleichen langsam in die Küche um das Morgenessen zu vorbereiten. Kurz nach dem die Sonne am Horizont erscheint, packen IMG_2484 wir all unsere Sachen wieder in den Anhänger und fahren weiter Richtung Norden. Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichen wir unser nächstes Ziel: Kalbarri National Park wo wir einen kurzen Buschspaziergang machen zu einem natürlichen Spektakel welches sich ‚Murchison River – Z-bend’ nennt. Kurz gesagt: ein Loch im Felsen. Da wir Ich und Claudia noch ein wenig Zeit haben, machen wir uns auf zu einem Strand wo wir Surfer im Meer beobachten können. Die haben es echt noch drauf. Nur einer hat die Welle verschluckt. Nach gut einer weitern Stunde Busfahrt erreichen wir eine andere Naturzone auf unserem Weg IMG_2490 und wir fahren auf einer holprigen Strasse weiter. So habe ich mich das genau vorgestellt: möglichst viele Löcher, so dass es der Bus wortwörtlich durch die Gegend hüpft und links und rechts Bäume, Büsche und lebensmutige KänguruhsIMG_2498 die einige Meter vor dem fahrenden Bus über die Strasse hüpfen. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir einen Park wo es zu Fuss weiter geht. Über Stock und Stein geht es eine Tiefe Schlucht hinunter. Es ist echt kriminell hier entlang zu laufen, da weder gross Wahrungen noch Sicherheitsbedingungen gezeichnet werden. Aber was solls: ich bin ja schliesslich auf einer Outback IMG_2503 reise und da soll es ja schliesslich auf Risiken und „Gefahren“ geben. No risk, no fun! Nach gut 40 Minuten erreichen wir einen wunderschönen Ort wo es kleine Seen gibt und einen wunderschönen Ausblick. Es ist so was von atemberaubend diese Landschaft. Ich hätteIMG_2522 es mir nie so wunderbar vorstellen können! Wer hinab geht muss auch wieder nach hoch und so machen wir uns wieder mühsam auf den Retourweg. Etwa in der Mitte des Weges Natures Window schlagen wir eine andere Richtung an und machen uns auf einem schmalen Pfad zwischen Abgrund und spitzigen Felsen auf den Weg zu einem einmaligen Aussichtspunkt. Der ganze Schweiss und die IMG_2525 Anstrengung haben sich echt gelohnt! Ich könnte Stunden hier oben verbringen, doch wir müssen weiter. Unser nächster Weg führt uns einem anderen Naturspektakel, das sogenannte Shellbeach Natures Window’. Es sieht echt witzig aus dieses Loch und ein gutes Objekt um tolle Fotos zu machen. Weiter geht es dann zu einem Strand der aus lauter Muscheln besteht, Shellbeach. Es sieht zwar wunderbar aus, aber es Rauppen ist gar nicht so angenehm darauf rum zu laufen. Claudia und ich machen uns langsam auf den Weg Richtung Weg. Plötzlich entdecke ich etwas drei Meter vor mir und ich fange an zu schreien: etwas langes, schleicht herum. Eine Schlange! Oder doch nicht? Eine Schlange hat ja normalerweise keine Haaren oder? Claudia Claudia und ich kann sich kaum mehr beruhigen vor lachen als wir entdecken dass das eine Rauppenkolonie ist. Bevor es dann zu unserer Unterkunft geht, schauen wir noch Shark-Bay schnell bei der Sharkbay vorbei. Das Wasser sieht einfach so richtig zum dreinhüpfen drein und wir alle stellen uns gleich vor wie wir da gemütliche Stunden verbringen können. Dieser Gedanke geht uns aber schnell aus unseren Köpfen als wir etwa acht Haie sehen. Ich kann es kaum glauben, Haie! Und ich sehe die Im Pool und die machen mir nichts (ich stehe ja auch etwa acht Meter über ihnen auf einem Felsen!). Völlig erschöpft vom Tag machen wir uns auf den Weg Richtung Hostel und wir können es kaum erwarten, bis es endlich etwas zu Essen gibt. Da wir heute eine anstrengende Tour hinter uns haben, hat Simon für uns eine kleine Überraschung: wir fahren zu einem Pool der sich selbst von der Erde erhitzt. Eine grosse Beschreibung dazu benötigt es ja wohl nicht, wenn ihr das Bild anschaut und dass wir sehr viel Spass dabei haben, muss ich ja auch nicht noch extra betonen=)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monkey Mia-Coral Bay

Monkey Mia Heute Morgen benötige ich nicht lange um aus dem Bett zu hüpfen: es geht zu den Delphinen. Kurz nach 08.00 Uhr erreichen wir den Strand, wo schon Leute herumstehen und die Tiere beobachten, wie Monkey Mia sie gefüttert werden. Eigentlich ist das ja überhaupt nicht gut, was diese Leute mit den Tieren machen, da diese in der Wildnis leben uns selber überleben müssen können. Aber sie sind echt süss und einfach zum knuddeln. Im Wasser stehen fünf Personen mit Kübeln mit Fischen unsMonkey Mia füttern sie. Manchmal wählen sie auch Leute vom Publikum und diese dürfen dann selber einen Fisch in die Hand nehmen und die Delphine füttern. Wie es der Zufall will, werde ich ausgewählt und ich Monkey Mia nehme so einen kalten Fisch in die Hand. Ein Delphine hat mich entdeckt und schwimmt direkt auf mich zu. Einen Meter vor mir stoppt er und lachet mich ganz frech an und gibt einen Laut von sich wie er sagen möchten: „Hey du! Gib mir endlich diesen Fisch!“. Stromatolites Schwuppdiwupp schon landet der Fisch in seinem Mund und ich winke im noch kurz zu bevor er dann zum nächsten Kübel geht. Ich könnte tagelang da stehen und Gruppenfoto diese wunderschönen Säugetiere beobachten. Kurz nach 10.00 Uhr machen wir auf zu den ältesten Lebewesen auf unsere Erden, den Stromatolites. Es sieht echt super aus und die Vorstellung, dass diese fast gleich Alt ist wie unser Planet macht es echt interessant diese zu betrachten und die Tatsache, dass man dieses Spektakel mit einem kalten Bier geniessen kann, macht es diese Situation gerade zu perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coral Bay-Exmouth

Heute auf dem Programm steht Schnorcheln am Ningaloo Reef an. Beschreiben? Kann ich nicht! Es kommt kein Wort annähernd an das was ich erlebt bzw. gesehen habe! Schaut euch selber die Bilder an, dann wisst ihr von was ich spreche. Übrigens, der Hai sieht dann “nur” gefährlich aus, obwohl er nur wenige Meter neben mir vorbei geschwommen ist, hat er mich gar nicht gross beachtet.

Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay


Exmouth

Nach dem ich gestern Claudia in einer Kurz-Crash-Lektion das Schnorcheln beigebracht habe, konnte ich sie dazu überreden mit mir auf die Whale-Shark-Tour zu gehen. Kurz nach 07.30 Uhr holt uns einen kleinen Bus ab und wir fahren zum Strand wo auf uns schon ein kleines Motorboot wartet, dass uns aufs Schiff führt. Dort angekommen werden wir herzlich von der Mannschaft begrüsst und schon fahren wir los. Am Anfang werden wir über allfällige Notfälle informiert und die Sachen die halt ein muss sind. Nach dem sich dann jeder Taucherbrille, Schnorchel und Brille geschnappt haben werden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Leider sind Claudia und ich nicht zusammen aber wir verkraften es gerade noch so. Wir fahren etwa eine Stunde hinaus bis wir ein Riff entdecken, wo wir die ersten Schnorchelübungen machen können. Die Unterwasserwelt ist wieder mal fantastisch und auch hier treffe ich auf einige Riffhaie die mich wirklich nur knapp an mir vorbeischwimmen. Langsam gehen mir diese Tiere echt auf die Nerven! Wenn sie mich schon nicht fressen wollen, dann sollen sie wenigstens so schwimmen, dass ich sie auch anschauen kann!!! Das Wasser ist etwa 28° und so benötigen wir gar keinen Schwimmanzug. Es ist einfach herrlich. Ich könnte stundenlang weiterschreiben von den farbenprächtigen Fischen, den atemberaubenden Korallen und den Schildkröten. Leider müssen wir schon wieder aufs Boot und es fährt weiter. Plötzlich herrscht eine riesengrosse Aufregung: Whale-Shark!!!! Da ich in der Gruppe A bin, kann ich zuerst ins Wasser und ich mache mich parat, dass ich nur noch ins Wasser hüpfen kann. Mein Puls steigt mindestens auf 180 und ich kann es kaum erwarten. Da, endlich! Das Signal! Und hopp, ich bin im Wasser, Kopf unter und da ist er! Woooooooooooooooooooow!!! Ich kann es nicht fassen. Schnell schwimme ich im hinter her (es ist uns erlaubt auf der Seite von ihm zu schwimmen mit einem Abstand von drei Metern!). Ich bin ganz an der Front und ich vergesse alles um mich herum. Das wunderschöne Geschöpf ist mindestens ACHT METER lang! Plötzlich dreht der Whale-Shark und schwimmt direkt auf mich zu. Das Maul sperrangelweit offen! Ich muss wegschwimmen, ich darf nicht vorne schwimmen (Anweisung von der Mannschaft!). Aber es geht nicht, ich bin wie im Schockzustand. Plötzlich schaltet sich mein Hirn wieder ein und ich schwimme zur Seite. Unsere Führerin gibt uns ein Zeichen und wir müssen aus dem Wasser, dass die andere Gruppe hinein kann (es dürfen nicht mehr als 10 Leute darin sein!). Erst jetzt im Schiff begreife ich was passiert ist und meine Knie fangen an zu zittern. Alle um mich herum lachen. Insgesamt können wir etwa sechs Mal für je 15 Minuten ins Wasser bis wir leider wieder zurückkehren müssen. Während wir uns abtrocknen und in trockene Kleider hüpfen, sprint in der Nähe von unserem Boot etwas hoch: es ist ein Buckelwal! Das gibt’s doch nicht! Es ist echt unglaublich und da noch einer!!! Sie verfolgen unser Boot und kommen bis etwa fünf Meter nah! Ich bringe das Maul gar nicht mehr zu vor lauter staunen! Echt! Das ist ja unglaublich. Die zwei Buckelwale begleiten uns eine gute halben Stunde bis sie dann verschwinden und wir zur Küste zurückkehren. Das was ich soeben erlebt habe, ist ja wohl das Beste was ich je gemacht und erlebt habe!!!!

FOTOS: wir wurden während des ganzen Tages gefilmt und ich habe die DVD. Leider war es für mich nicht möglich Fotos zu machen. Aber alle die Interesse haben, wie das so aussieht, wie ich mit den Tieren schwimme, würde ich mich riesig freuen, das Video persönlich zu zeigen.

Karijini

So Zelten in der freien Natur macht einfach schon unheimlich viel Spass un das noch in Australien wo 21 von 25 absolut tödlichen Schlangen leben (steht in einem Magazin, dass jemand auf der Reise dabei hatte!)!!!!! Zum Glück habe ich keine einzige bis jetzt angetroffen (und das hat sich dann bis zum Schluss so ergeben!). Kurz nach 07.00 Uhr heisst es aufstehen. Mühsam klettere ich aus meinem Schlafsack, schnappe mir meine Sachen und ich marschiere mit Claudia zur Toilette. Wir freuen uns so richtig auf eine morgendliche Dusche (Die WC’s sowie die Duschen sind hier sehr sehr SEHR improvisiert, aber es reicht ;o)). Wir betreten den Waschsalon und meine Augen ziehen sich wie magisch an die linke obere Ecke: eine SPINNE!!! Eine fette ORANGE Spinne! Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich so ziemlich schnell wieder nach draussen gehüpft bin (ein Foto hat dann jemand anderes aus der Gruppe für mich gemacht!). Wie gesagt: ich bin ja im Outback und was wäre das ohne solche hässlichen Krabbelficher! Zu unserer Überraschung macht Simon für uns Pancakes! Mmmmm….ja das nenne ich ja mal Luxus. Das hat bestimmt nicht jeder wo so im Busch campiert! Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg um ein paar andere Schluchten an zuschauen. Da die Distanzen unheimlich lang sind, verbringen wir viele Stunden im Bus und diese nutzen wir um Spiele (UNO) zu machen oder einfach ein bisschen herumblödeln. Dabei ist es nicht unüblich, dass der Bus regelrecht durch die Strasse hüpft, da alle im Bus aufstehen und zu den Liedern tanzen die Simon für uns abspielt. Nach gut zwei Stunden Fahrt heisst es für uns die Rucksäcke anschnallen und los geht’s! Zuerst müssen wir mühsam nach unten klettern und das ist echt eine Kunst, da es ausser Felsen und Steine nichts wirklich zum Halten gibt. Zu unserer ‚Ermutigung’ erzählt uns Simon noch, dass jedes Jahr mehrere Menschen hier tödlich verunglücken! Ich schaue nur Claudia an und ich kann in ihren Augen lesen, dass sie gerade das Selbe denkt wie ich: zum Glück können das jetzt nicht unsere Mütter sehen (die sind ja immer so nett besorgt um uns ;o)). Endlich haben wir es, ohne Unfall,  nach unten geschafft und wir wandern in einem sogenannten Tal weiter. Eigentlich ist es ja mehr ein klettern und balancieren. Wenn ihr das einte Foto von mir anschaut, dann wisst ihr wo von ich rede. Die Hauptaufgabe hier ist es, nicht ins Wasser zu fallen, da man sich sonst ziemlich schwer an den Steinen und Felsen verletzen kann. Gott sei Dank bin ich so gross und ich komme ohne grössere Probleme dadurch. Aber so unter uns gesagt: es ist echt hammermässig da durch zu gehen ;o)) Nach gut einer Stunde klettern, erreichen wir einen sogenannten Pool. Hier machen wir unsere erste Pause und das Wasser lockt förmlich an um hineinzuspringen. Schnell sind die Kleider angezogen und ich gleite langsam ins Wasser, besser gesagt ins EIS-Wasser! Es ist sooooooo was von kalt und noch vieeeeeeeeeeeelll mehr!!!!! Claudia, Annett und Dagmar folgen mir. Schnell tauchen wir schnell ab und lächeln ganz nett in die Kamera! Endlich! Die Fotos sind gemacht und wir können wieder hinaus! Schnell abtrocknen und wieder in trockene Kleider. Nach gut 10 Minuten brechen wir auf und schlagen eine andere Richtung ein. Da es so heiss ist und Claudia und ich immer noch nass sind, beschliessen wir nur in einem Top durch den sogenannten Urwald zu marschieren. Während wir durch die schmale Pfade gehen, raschelt es immer rechts und links und wir stellen uns gleich vor was alles da drin sein kann. Das geht von einem Tiger über ein Krokodil bis zur einer Anakonda. Da wir sowieso blühende Fantasie haben malen wir uns gerade aus was die Schlagzeile unseren Zeitungen sein werden, wenn wir „verschwinden“. Das Beste würde etwa so tönen: Zwei Schweizer in Badehosen im Urwald von Australien verschwunden! Aber zum Glück ist das ja nicht so und wir erreichen nach einer weiteren Stunde Fussmarsch einen wunderschönen Ort. Es ist echt ein Paradies: Wasserfälle, Flüsse und einen See. Da es  schon andere Leute darin hat, zögern wir nicht lange und hüpfen auch hinein. Das Wasser ist angenehm warm und wir schwimmen zu den Wasserfällen. Der ist ja fast heiss wenn wir darunter sitzen. So verbringen wir gut eine halbe Stunde im Wasser mit quasseln und plantschen. Da auf unserem heutigen Programm „Sunset watching“ ansteht müssen wir leider bald wieder aufbrechen. Kurz bevor die Sonne die Erde küsst (ich bin ja so was von metaphorisch ;o)) erreichen wir einen wunderschönen Strand. Schnell hüpfen wir aus dem Bus, machen ein paar Fotos und fahren dann wieder zum Camping. Ich freue mich schon riesig auf eine Dusche. Hoffentlich dieses Mal OHNE Krabbelficher!!!

Hier möchte ich noch erwähnen, dass ich eigentlich an diesem Tag wieder nach Perth zurück kehren würde, aber da der Bus kaputt ist, der mich abholen sollte, “muss” ich mit den anderen bis nach Broome. Ist ja wieder typisch: keinen Pass dabei (fliege dann nach Hause), keine Kreditkarte etc. Simon beruhigt mich aber und meint, dass dies ja nicht meine Schuld ist und so die Organisation alles für mich zahlt. Auch nicht schlecht =) und da man für Inlandflüge keinen Pass benötige, kann ich ja jetzt beruhigt sein!

Simon Claudia und ich UnoSpider

Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Im Pool Am Klettern

 

Sunset Bus

Buschcamping

Heute Morgen heisst es sehr früh aufstehen: kurz vor 06.00 Uhr werden wir geweckt: Mountain-Tour! Da wir auf dieser Tour sehr selten, ich glaube ein einziges Mal, erst vor 12.00 Uhr ins Bett gekommen sind, fällt es uns echt schwer, unsere Augen aufzubehalten. Nach einem Mini-Breakfast (wer kann schon um 06.00 Uhr etwas essen!) geht es zum Mount Bruce, den zweit „höchsten“ Berg in Australien (1235 Meter). Von unten sieht er ja noch echt winzig aus aber sobald wir die ersten paar Metern laufen, merken wir, dass dieser gar nicht zu unterschätzen ist! Auch hier geht es über Stock und Stein und beim Klettern hat es nicht einmal Sicherheitszeugs! Der Abgrund lauert auf beiden Seiten und ich möchte mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn ich einen Misstritt mache. Nach gut zwei Stunden erreichen wir die Spitze und es ist einfach herrlich diese Aussicht! Bergen, Felder und da, sogar einen Zug! Claudia und ich können echt stolz auf uns sein. Nur fragen wir uns jetzt, wie wieder hinunter?! Hinauf ist ja das eine aber hinunter? Da es nur einen Weg gibt, bleibt uns nichts anderes übrig als langsam den Weg nach unten wieder anzutreten! Vorsichtig, Schritt um Schritt. Als wir dann nach gut 1,5 Stunden wieder im Bus sitzen bin ich echt froh. Wir fahren zu einem anderen Camp und als Simon zuerst sagt, wir schlafen unter freiem Himmel, denke ich zuerst es ist ein Witz! Das geht doch nicht. So mitten im Nirgendwo, bei all den gefährlichen Tieren. Aber es ist keiner! Wir schlafen tatsächlich ohne Dach über dem Kopf. Ich habe ja noch einige Stunden Zeit um mich mit diesem Gedanken anzufreunden. Nach dem Abendessen macht Simon für uns ein Lagerfeuer und wir sitzen alle herum. Zu meiner Freude gibt es noch Marshmallows welche wir über dem Feuer machen können. Das erste Mal, dass ich so was Essen kann. Ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich eins essen kann. Es schmeckt ja so was von herrlich!!! Gleich noch mal eins und noch mal eins usw. Kurz nach 01.30 Uhr marschieren Claudia und ich zu unseren Schlafsäcken und träumen nur noch davon endlich schlafen zu können. All die Gedanken von den Gefahren um mich herum sind weg und kaum bin ich eingemummelt, schlafe ich auch schon ein.

 IMG_0143 IMG_0146Mt Bruce Annett und Ich Lagerfeuer Ich, Caroline, Claudia

Broome

Unser letzter Tag! Nach einem „Ausschlafen“ (07.30 Uhr) und einem gemütlichen Frühstück, nehmen wir die letzten paar 100 Kilometer in Angriff. Kaum ist Simon abgefahren, fahren wir an einem Bottleshop vorbei und schwuppdiwupp die ganze Mannschaft ist draussen und stürmt hinein um Bier, Wein (ist halt das Billigste zu kaufen). Eine grosse Erklärung wie es dann im Bus hin und her zugegangen ist, braucht es ja nicht, wenn ihr die Bilder anschaut =) Jedenfalls, kommen wir um kurz vor 16.00 Uhr in Broome an. Da mein Flug schon um 19.50 Uhr geht, bleibt mir nicht viel Zeit um auszuruhen. Claudia und ich stürmen sofort zum Strand und geniessen noch einige Stunden im Meer und am Strand, bis die Sonne hinunter geht und ich mich auf den Weg zum Flughafen mache. Mit einer halben Stunde Verspätung setze ich mich dann ins Flugzeug und schnalle mich an. Während alle um mich herum ein grosse Sache daraus machen, dass jetzt so ein Ding in die Luft abhebt (ist ja das erste Mal das ein Flugzeug vom Boden geht!), rolle ich mich auf meinen Sitz ein und schlafe ein, bevor das Flugzeug überhaupt auf die Fahrbahn rollt um zu starten. Ich erwache, dann erst wieder 10 Sekunden bevor es wieder landet und somit ist mein Abenteuer im Outback beendet.

Jack und Ich Ich, Jack, Caroline, Bernie, Dany Jack und Caroline

 Perth-Broome 

Somewhere over the rainbow…

Nach einer Nacht mit diversen horrorgefüllten Alpträumen (Haiattacke, Schlangenbisse und Krokodilangriffe), erwache ich kurz nach 09.30 Uhr als Molly an meiner Türe winselt. Ich blicke kurz um mein Bett herum: keine Haien, Schlangen und Krokodile gar nicht. Also hüpfe ich heraus (mit wohl einem Rainbow ziemlich grossen Sprung: könnte ja was UNTER dem Bett sein) und öffne schnell die Türe. Kaum ist Molly in meinem Zimmer fühle ich mich auch schon wohler und sicherer. Draussen regnet es wie in Strömen und ich bin froh, als ich endlich wieder ins warme Bett hineinsteigen kann. Molly rollt sich ebenfalls zusammen und wir beide verbringen noch gut eine halbe Stunde, zum Teil, spielend im Bett. Nach dem ich mich angezogen habe und Molly Frühstück gemacht habe, mache ich mich auf um zu packen für mein 10-tägiges Abenteuer das morgen beginnt. Ich bin ja schon so was von nervös und aufgeregt. Ich lese das Programm immer und immer wieder durch und ich möchte am liebsten sofort starten. Ich benötige ja viel mehr Sachen, als ich überhaupt geplant habe. Während ich die Kleider hervornehme, aussortiere, zurücklege und wieder hervor nehme, höre ich schon meine Mutter in meinem Kopf: nimm lieber zu viel mit als zu wenig! Du weißt ja nie was passiert! Würde mal meinen, dass das eine super Erziehung ist oder? ;o)

Nach gut 40 Minuten habe ich mal das Nötigste gepackt (ja Mami, auch Medikamente und genügend ‚Nastüechli’) und ich schaue verträumt aus dem Fenster hinaus, da entdecke ich einen wunderschönen Regenbogen. Ich stelle mir gerade vor, wie kleine grüne Kobolde darüber flitzen, mit einem Kessel Gold und das Glück verteilen, wie man in den Märchen nachlesen kann.

Erst jetzt wird mir so richtig bewusst, dass sich meine „The kangaroos and me“-Ära langsam zu Ende neigt. Da ich den nächsten Tagen wohl kein Internet im Busch finde, an der East-Coast ziemlich beschäftig bin und dann kurze Zeit später wieder nach Hause komme, ist es mir zur zeit echt komisch zumute. Bin ich wirklich schon ein halbes Jahr weg? Und was habe ich nicht alles erlebt!?! Das Abenteuer noch mal von vorne beginnen? Stichwort: I’m ready eingeben (www.nadinemueller.ch oben rechts) und von vorne anfangen zu lesen. Ich tue es jedenfalls ;o)) 

 

Sushi-Bar

Was gebe ich nicht alles um noch ein wenig im Bett zu bleiben? Portia ist soeben von ihrer Übernachtungsparty von ihrer Kollegin nach Hause gekommen und jetzt will sie mir unbedingt alles erzählen. So schlüpfe ich noch ganz benommen aus dem Bett öffne ihr die Türe und lasse sie wieder herein. Das nette ist, dass sie eine Tasse Tee für mich in der Hand hält. So kann der Tag ja nur gut beginnen.

Sushi-Bar Kurz nach 11.00 Uhr treffe ich mich mit Madoka, Miki, Tracy, Jaesun und Ben in der Stadt, da wir zum Mittagessen verabredet sind. Wir entscheiden uns für Sushi und gehen in den Gerüchten nach in das beste Restaurant der Stadt. Und ich muss sagen es hat was: es ist echt super gut! Lecker! So viele verschiedene Varianten und ich bin echt wagemutig und probiere alles, fast alles. Tracy hat sich so einen Art Sushi-Bar Eier-Shushi geschnappt. Es sieht ja so was unappetitlich aus! Da ich mutig bin, wage ich ein kleines Versucherli. Kaum habe ich es im Munde möchte ich es am liebsten wieder hinaus spucken: eklig! Wäääää! Wie kann man das nur Essen? Da widme ich mich doch lieber wieder an mein Lachs-Sushi. Nach dem wir alle unsere Bäuchen vollgestopft haben, machen wir uns auf den Weg zum Ice-Cream-Shop. Die meisten von uns entscheiden sich heute für Ferrero! Obwohl es zur Zeit draussen stürm wie wild und es kalt ist, macht mir so eine eisige Glasse gar nichts aus! Wir setzen uns in eine Halle und albern herum. Erst jetzt entdecke ich, dass man mit Kornebhälter so viel Spass haben kann =) 

Sushi-Bar Ich, Tracy, Miki Tracy und ich 

 

 

 

Happy Birthday Molly

Molly  
 

Wave Rock

Car 05:50; mein Wecker klingelt! Meine Gedanken: mörderisch! Was macht man nicht alles um Sehenswürdigkeiten in dem super tollen Land anzusehen? Mit einem tiefen Seufzer stehe ich auf und Watschle ins Bad. Es ist bereits Hochbetrieb im Haus: die ganze Family Marshall ist auf den Beinen und Molly hüpft zwischen meinen Beinen durch. Nach einer kalten Dusche, gönne ich mir einen feinen Tee am Esstisch und unterhalte mich mit Ross über den Freitag, den 13.! Naja, so ganz daran glauben tue ich auf jedenfalls nicht. Da ich schon kurz nach 07.30 Uhr in der Stadt sein muss und hier die Car Busse so unregelmässig fahren, nimmt mich Val mit.  Nach einem 10-minütigen Fussmarsch erreiche den Treffpunkt der Organisation „Wave Rock“. Der Car, mit der Aufschrift, Pinnicales (obwohl es nicht dort hin geht!), ist bereits dort und ich mache es mir gemütlich. Die Sitze sind echt bequem und der Platz ist sehr grosszügig. Kurz nach 08.00 Uhr fährt der Car, mit 16 Personen, Richtung Wave Rock. Unser Chauffeur, Mike, ist ein typischer Australier: ich verstehe seine Worte überhaupt nicht! Es ist mehr ein Genuschel. So widme ich mich der Landschaft und wenn es was Wichtiges gibt, werde ich es wohl verstehen =)

York Zuerst fahren wir 45 Minuten aus der Stadt heraus, bis wir endlich den Abzweiger Richtung „Wildnis“ nehmen. Die Umgebung ist einfach wahnsinnig! So grün und schön. Und kaum 10 Minuten später ist alles dürr und trocken: Australia live! Nach zwei Stunden erreichen wir ein total abgelegenes, sogenanntes Dorf, York, wo wir eine halbstündige Pause machen können. Diese Zeit nutze ich um meine Beine zu strecken und marschiere in dem „Dorf“ ein wenig herum. Es ist eine York echt komische Atmosphäre hier und ich komme mir echt wie ein Tourist vor. Plötzlich fängt mein Herz an zu schlagen und ich entdecke ein „Triumph“ – Schild! Das muss ich natürlich sofort fotografieren. Nicht für mich, ich habe keine Ahnung von dem, aber es gibt solche, die Triumph Sachen lieben (habe ich doch gut gemacht, Bruno und Ursula;o)). Meinen nächsten Halt lege ich ein, als ich ein super lustiges Schild auf einem Velo York entdecke: „LOLLIE SHOP“. Leider ist er geschlossen sonst hätten mich keine zehn Pferde davon abhalten können. Die Zeit drängt und ich kehre wieder zum Car York zurück. Doch was entdeckt mein Auge jetzt? Etwas knall gelbes: ein Auto! Na das sieht ja wohl lustig aus. Da ich keine Ahnung von Autos habe, mache ich einfach mal ein Foto, könnte ja sein, dass es ein wahnsinnig wichtiges Exemplar ist. Für alle die was davon verstehen, klären mich sicher zu einem späteren Zeitpunkt darüber auf.

Hunde Friedhof Nach einer weitern Stunde halten wir an so einem sogenannten “Hunde-Friedhof”. Es ist echt ein komisches Gefühl, da durch zu laufen. Die Grabsteine, sehen zum Teil sehr gepflegt auf und sind dekoriert mit Plüschtieren, Kerzen etc. Das müssen ja wohl Hunde Friedhof extreme Hundeliebhaber sein. Mike, der Chauffeur, erklärt uns, dass diese Gegend hier bekannt für Schafshunde ist (alle die schon mal Schweinchen Babe gesehen haben, wissen was ich meine ;o)) und das der Grund ist, warum die Einwohner hier auf so eine Gedankensstätte beharren. Meinen Geschmack ist es jedenfalls nicht gerade. Aber sicher interessant zum wissen.

Australien Die Reise schein unendlich zu sein: Bäume, Bäume, Schafe (sie sehen jedenfalls so aus), Emus, Känguruhs, Australien Bäume, Bäume…. Zum Teil stehen einfach so Einzelne in Mitte der Wiese und das erinnert mich stark an den Film „König der Löwen“ (auf so einem Baum sitzt ja der Affe Rafiki). Obwohl ich bis jetzt noch kein Ende Australien sehen kann, langweile ich mich überhaupt nicht: die Gegend ist Lunch  einfach faszinierend. Vor allem, die Gegend, wo der Sand richtig rot glüht. Einfach fantastisch! Ich kann es gar nicht richtig glauben, dass ich wirklich hier bin und ich träume einfach vor mich hin. Gut zwei Stunden später erreichen wir ein herziges Restaurant gerade neben dem Wave Rock, wo wir unsere Mittagessen einnehmen können. Das Haus erinnert mich stark an die Schweiz: alles aus Holz, ein Feuer. Nur der kleine Naturgarten auf der Terrasse ist gerade das Gegenteil. Ich kann es kaum erwarten bis wir aufbrechen und ich zähle jede Minute, bis wir endlich aufbrechen!

Wave Rock Es ist einfach woooooooooooo….w!!!!! Einfach gigantisch! Der WAVE ROCK! Die Farben, die Wave Rock Umgebung. Wooooooooooooo….w! Es ist kaum zu glauben, dass diese Granit-Gesteinsformation schon über 2,7 Milliarden Jahre alt sein soll! Die Welle ist etwa 15 Meter hoch und etwa 120 Meter lang. Die Farben sind einfach unglaublich. Wir Wave Rock haben Glück und die Sonne scheint gerade so günstig, dass es echt atemberaubend ist. Ich kann gar nicht genug davon kriegen, Fotos zu machen! Es ist so fantastisch. Wenig später marschieren wir Wave Rock weiter und wir klettern sozusagen, den Wave Rock hinauf. Von dort oben hat man eine fantastische Aussicht über das ganze Gebiet. Ich habe das Gefühl, ich stehe auf dem Dach der Welt und ich bin einfach nur glücklich. In meinen Bauch kribbelt es ganz wild und ich möchte am liebsten alle umarmen. Es ist echt wahnsinnig: alles so gross, schön, atemberaubend, wunderbar….ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Die Zeit vergeht wie im Flug und es heisst Abschied nehme. Das letzte Mal berühre ich noch einmal die Welle: Wow!

Mulaks Höhle Bevor es definitiv heimwärts Richtung Perth geht, fahren wir noch zur Mulka Höhle, welche eine grausame Geschichte erzählt: Mulka war ein Sohn Mulaks Höhle eines heimlichen Liebespaares zweier miteinander verfeindeten Stämme. Die kleine Familie lebte in dieser Höhle und aufgrund der Dunkelheit, hatte Mulka einen Sehfehler. Er war so wütend darüber, dass der kleine Kinder jagte und frass. Diese Sonnenuntergang nahm er zuvor in diese Höhle und quälte sie zuvor auf grausamster Weise. Noch heute sind die Spuren der Kinderhände zu sehen (habe so gut es geht ein deutliches Foto davon zu machen. Beim genaueren hinsehen, sollten diese deutlich erkennbar sein). Gläubige Aboriginies meiden heute diese Gegend, weil sie glauben, dass der Geist Mulkas noch in der Höhle wohnt. Ich habe ihn jedenfalls nicht angetroffen. Obwohl die Geschichte echt zum fürchten ist, finde ich es trotzdem spannend. Der Tag neigt sich langsam zu Ende und es geht wieder nach Hause. Einen langen, langen, laaaaaangen Weg steht uns bevor. Aber das macht mir nichts: so kann ich wenigstens wieder einmal schlafen =)

 

 

Zwei Wochen East-Coast

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich zur Zeit mein Leben total geniesse? Das Einzige, was ich machen muss, ist Geld fürs Reisen ausgeben. Also ich kann nur sage, dass das ein super Gefühl ist =) Heute habe ich meine 2-wöchige Reise an die East-Cost gebucht:

Sonntag, 29. Juni 2008

Perth / Melbourne

Abreise: Perth 23:30

Montag, 30. Juni 2008

Melbourne

Ankunft: 05:05

Zum Glück kann ich ja im Flugzeug schlafen =) Ich habe lange überlegt, ob ich nicht am Morgen fliegen soll, aber so gewinne ich einen Tag mehr und kann in aller Ruhe die Stadt besichtigen

Dienstag, 1. Juli 2008

Melbourne

City-Tour

Mittwoch, 2. Juli 2008

Melbourne

Great Ocean Road Tour: Surfer Paradies am Bells Beach, Koala Gegend, Spaziergang durch den Otway Regenwald, 12 Apostels, Sea cave in Loch Ard Gorge umringt von den limestone Kliffen.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Melbourne

Sovereign Hill, The Golden Heritage: Ein Dorf das wie im alten Wilden Westen aussieht. Eureka Stockade – 1854 Miner’s Rebellion, Besuch eines Goldminendorf, Tour für eine Untergrundmine, Chinese Village (keine Ahnung warum das dabei ist!). 

Freitag, 4. Juli 2008

Melbourne

City-Tour

Samstag, 5. Juli 2008

Melbourne / Sydney

Abflug: 12:15

Ankunft: 13:35

Erster, kurzer Stadtrundgang

Sonntag, 6. Juli 2008

Sydney

Blue Mountain Express, Three Sisters: Überqueren der Sydney Harbour Bridge, Three Sisters, Spaziergang im Wald (muss ja wahnsinnig spannend sein)

Montag, 7. Juli 2008

Sydney

City-Tour

Dienstag, 8. Juli 2008

Sydney

City-Tour

Mittwoch, 9. Juli 2008

Sydney / Brisbane

Abflug: 08:00

Ankunft: 09:25

Erster, kurzer Stadtrundgang

Donnerstag, 10. Juli 2008

Brisbane

Australia Zoo and Crocodile Show: Ich werde den Zoo vom verstorben Crocodile Hunter, Steve Irwin, besuchen. Wobei ich hier gerade erwähne, dass ich ganz sicher den „deadly“ snakes ausweichen werde!!!

Freitag, 11. Juli 2008

Brisbane

Warner Brothers Movie World: Ich glaube es spricht für sich und die, die mich gut genug kennen wissen, dass ich das auf keinen Fall meiden werde =)

Samstag, 12. Juli 2008

Brisbane

City-Tour

Sonntag, 13. Juli 2008

Brisbane / Perth

Abflug: 08:20

Ankunft: 11:50

 

Ende meiner australischen Reise!!!!

 

 

University of Western Australia

UWA Ich bin ja schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich meinen Sprachaufenthalt an einer der besten Universitäten in der Welt absolvieren durfte. Schon der Anblick ist gewaltig und ich bestätige hier, schwarz auf weiss, dass ich mich doch tatsächlich fürs Studieren bemühen werde, wenn wir auch so eine Schule in der Schweiz hätten. UWA Nicht nur von Aussen ist es faszinierend. Der antike Baustil und die Ruhe darin ist einfach unglaublich: Hunderte von Bäumen und Blumen umarmen die sonderbare Atmosphäre des Geländes. Ich habe mich in unserer Bibliothek in der Schule schlau gemacht und herausgefunden, dass die UWA (University of Western Australia) im Jahre UWA 1911 gegründet wurde und somit die älteste Hochschule Australien ist. Sie bietet unter anderem neun Fakultäten an, liegt direkt am Swan River und hat schon fast 100′000 Schüler graduiert. Eigentlich ist die Uni wie eine altrömische Stadt. Auch meine Prüfungen fanden im Gelände statt und dieser war eigentlich einer der kleineren Räume. Am meisten fasziniert mich, dass es viele Wasserquellen hat und die Umgebung mit viele leibe gepflegt wird. So hat zum Beispiel jeder Grashalm die gleiche Höhe (ist jedenfalls mein Eindruck). Jedes Wochenende hat es Hochzeitfeiern dort. Zum Fotos machen ist es sicher einen super Ort aber wenn ich mir vorstelle, ich würde in meiner alten Schule heiraten…nenenene, da ziehe ich das Disney Land doch vor ;o)

UWA Und was habe ich so gemacht heute? Laaaaaaannngggeeee ausgeschlafen und mit Molly ein Frühstück im Trainier vor dem Fernseh genossen (wir haben übrigens beide unser Pyjama getragen. Ihr erinnert euch noch an das süsse blaue Kleidchen mit dem Knochen darauf?). Kurz nach 10.00 Uhr bin ich dann in die Stadt gegangen und habe einen Tagesausflug für Freitag zum Wave Rock gebucht. Da es UWA wieder angefangen hat zu regnen, nahm ich den Bus nach Hause und habe weitere Reisen für Juni / Juli geplant (ich werde auch dieses Programm bald veröffentlichen). Es ist echt ein super Gefühl einfach planen und machen was man will ohne gross auf etwas Rücksicht zu nehmen. Zurzeit sitze ich vor dem Fernsehe, schaue irgend einen Dokumentarfilm über das Leben der Löwen und freue mich abartig, dass ich mal warme Füsse habe. Aber das auch nur, weil Molly darauf sitzt =)

 

2. Teil FCE

Prüfungshalle FCE Es ist soweit: die schriftlichen Prüfungen sind heute an der Reihe! Kurz vor 06.00 Uhr werde ich aus dem Tiefschlag geweckt. Schnell öffne ich die Augen und renne ins Bad. Obwohl ich noch genug Zeit habe, bin ich recht nervös und bin echt froh, als ich mich dann endlich auf den Weg machen kann. Gemeinsam mit unserer Lehrerin, Hannah, machen wir uns auf den Weg ins Prüfungszentrum. Dort warten bereits viele Schüler vor dem grossen Eingangstor. Schnell schauen noch einige in ihren Büchern einige Sachen nach. Dies macht mich unter anderem noch viel mehr nervös. Ich meine, wenn sie es jetzt nicht können, dann wissen sie es auch während der Prüfung nicht.

Endlich geht die Türe auf und Hunderte von Schülern marschieren in die riesengrosse Halle (ich komme mir vor wie in Hogwarts in der grossen Halle. Nur das feine Essen fehlt!). Die Stühle und Tische sind in Reih und Glied gestellt. Freundlicherweise werden wir zu unseren Plätzen geführt. Kaum haben alle platz genommen, fängt die erste Prüfung auch schon an: Reading. Ich habe gar keine Zeit nach rechts und links zu schauen Rosa und ich bzw. zu denken und im nu sind die 75 Minuten vorbei. Nach einer kurzen Pause geht auch schon der zweite Teil los. Meinen Favorite: Writing. In 90 Minuten müssen wir zwei Brief bzw. eine Geschichte schreiben. Da es mir bis jetzt noch nie an Fantasie gefehlt hat, schaffe ich diese zwei Aufgaben ohne grosse Probleme. Ich bin echt froh, dass wir eine Stunde Mittagspause haben und ich endlich was essen kann. Der Magen hat sich schon lange bemerkbar gemacht. Kurz vor 13. 20 Uhr geht es mit dem dritten und somit letzten Teil der Prüfung weiter: Use of Englisch, Grammatik! Wie das nicht schon schrecklich genug tönt. Jedenfalls geht es besser als ich gedacht habe. Kurz nach Rosa, Ich, Ben 14.30 Uhr verlassen ich und meine Mitschüler den Prüfungsraum. Überglücklich liegen wir uns in den Armen und sind einfach froh, dass wir es überstanden haben. Als wir nach draussen gelangen, steht Hannah vor uns mit einer Flasche Champagner. Na das ist ja mal eine ganz tolle Überraschung. Jeder bekommt ein halbes Glas gefüllt und wir stossen an. Kaum habe ich den ersten Schluck getrunken, muss ich auch schon feststellen, dass dieser Alkohol so ziemlich schnell Richtung Hirn wandert. Es ist auch schon ziemlich lange her, dass ich das letzte Mal was getrunken habe und dann noch den ganzen Stress um mich. Das Beste was ich jetzt dagegen machen kann: weiter trinken =)

Leider heisst es jetzt Abschied nehmen und mir verreisst es fast das Herz als ich Miguel und Rosa tschüss sagen muss. Jedenfalls ist klar, dass Perth jetzt um einige Wochen mehr Wasser hat als sonst….

 

Versteck dich!

Maylands Wie erklärt man einem Hund das Spiel „Versteck dich!“? Ehrlich gesagt, ich weiss es auch nicht! Aber wenn man eine Molly Marshall hat, benötigt es keine Erklärung dazu. Da es draussen stürmt und regnet ist so ein gemütlicher Tag im Hause genau richtig. Val arbeitet, Portia ist in der Schule und Ross bei seiner Mutter. So sind Molly und ich alleine zu Hause. Nach dem ich ihr durchs ganze Haus gerannt bin, weil sie mir mein Brot vom Frühstück gestohlen hat (ganz schlau gemacht: Ich habe mein Toast auf einem Teller auf den Esstisch gestellt. Danach bin ich wieder in die Küche gegangen um mir meinen Tee zu holen. Während dem ist Molly auf den Stuhl gehüpft und hat Maylands sich mir mein Morgenessen geschnappt), liegen wir Beide ausser Atem auf dem Sofa. Während ich in einem Magazin blättere hüpft Molly auf mich und will mir irgend etwas erklären. Sie rennt davon. Ich ihr hinterher. Keine Molly weit und breit. „Molly!“ Es bleibt ruhig. Da unter dem Sofa schaut etwas Weisses hervor. Könnte einer Pfote gehören, genauer gesagt, Mollyspfote. Kaum tippe ich leicht mit meinem Finger darauf, flitzt der kleine, dicke Hund schon hervor und hüpft ins Wohnzimmer. Versuchen wir es mal umgekehrt: ich verstecke mich (in der Waschküche hinter dem Bügelbrett). Kurze Zeit später höre ich Molly wie sie auf dem Steinboden hin und her tapst. Ich verhalte mich Molly ganz ruhig und versuche so leise wie möglich zu atme. Es geht nicht lange sehe ich eine kleine schwarze Nase. Sie hat mich gefunden und bellt wie sie mir sagen möchte: „ich bin halt ein super Suchhund!“. Wir drehen den Spies wieder um und Molly versteckt sich. Nach gut einer Minute laufe ich los und suche ich. Wo könnte sie wohl sein? Ich bleibe stehen und versuche sie zu hören. Irgend etwas atmet schwer. Vorsichtig begebe ich mich ins Nebenwohnzimmer. Auf einem Stuhl liegt ein Schlafsack und der raschelt ganz komisch. Auf den Zehenspitzen gehe ich darauf zu und entdecke etwas Weisses eingekuschelt. Molly zittert leise. So sehr strengt sie sich an, dass ich Molly sie nicht höre. Ich ducke mich und gehe auf die Seite. Vorsichtig hebt sie den Kopf und schaut neugierig herum. Sie kann mich wohl riechen. Getraut sich aber nicht gross aufzustehen. Könnte ja sein, dass ich sie entdecke. Langsam hebe auch ich meinen Kopf und mit verblüfften Augen schaut sie mich an. Ich lache sie aus und sofort hüpft sie mir entgegen. Mich wirft es nach hinten und Molly über meinen Kopf hinaus. Da liegen wir nun auf dem Boden: ich lachend und sie bellend. Ich schaue ihr in die Auge und kann daraus lesen, dass sie das Selbe denkt wie ich: Nochmals! Schon stehe ich auf und springe davon. Was wird wohl mein nächstes Versteck sein?

 

10 Days Outback

Viel Vergnügen beim Lesen. Ich kann es kaum erwarten, bis die Tour beginnt!!!

Tag 1: Mi, 18. Juni 2008

Perth- Kalbarri

-       Pinnacles Desert (ca. 4 Meter hohe verwitterten Kalksteinsäulen)

-       Sandboarding (Surfen über die natürlichen Sanddünen)

 

Tag 2: Do, 19. Juni 2008

Kalbarri – Monkey  Mia

-       Kalbarri National Park (Buschspaziergang zum berühmten „Natures Window“ = Bizarre Felsformation)

-       Shark Bay (Ich glaube der Begriff spricht für sich =))

-       Shellbeach (Der längste (ca. 110km) Muschelstrand in der Welt)

 

Tag 3: Fr, 20. Juni 2008

Monkey Mia – Coral Bay

-       Mokey Mia (Delphinfütterung am Strand. Anschliessend Katamaran oder Kayak)

-       Stromatolites (Älteste Form alles Leben unserer Erde. Stromatolites ist ein Microorganismus)

 

Tag 4: Sa, 21. Juni 2008

Coral Bay – Exmouth

-       Ningaloo Reef (Schnorcheln im Korallenriff; über 500 Arten tropischen Fischen, Wasserschildkröten, Stachelrochen, Mantarochen, Seekühe und wenn ich Pech habe treffe ich auch noch auf Riffhaien, Tigerhaien und Hammerhaien)

 

Tag 5: So, 22. Juni 2008

Exmouth

-       Whale-Sharks (Das wird wohl mein grösstes Abenteuer in meinem ganzen Leben!!! Diese können bis zu 20 Meter lang werden, sind über 12 Tonnen schwer und sind grundsätzlich Vegetarier, hoffe ich. Mir wurde mitgeteilt, dass die bis zu einem Meter nahe an die Menschen kommen *bibber*)

 

Tag 6: Mo, 23. Juni 2008 (soweit ich nicht gefressen worden bin ;o))

Karijini – Hammersley

-       Hammersley Ranges (Gebirgsregion, Ausschau für Känguruhs, Kühe und Eidechsen)

-       Karijini National Park (rote Felsen, grüne Bäume (gibt es die auch in einer anderen Farbe?) und blauer Himmel)

 

Tag 7 & 8: Di, 24. Juni 2008, Mi, 25. Juni 2008

Karijini 

-       Bushwalk (Baden in den natürlichen Wasserfällen und Pools)

-       Bushcamp (Ich hoffe all die Kriechtiere sind dann in den Ferien. Mit einem ängstlichen Gedanke sage ich mal: No risk, no fun!)

 

Tag 9: Do, 26. Juni 2008

Karijini – Mt Magnet

-       Meekatharra (Bergbauregion, Aborigninesdorf)

-       Farmaufenthalt

 

Tag 10: Fr, 27. Juni 2008

Mt Magnet – Perth

-       New Norcia (Spanisches Mönchdorf)

-       Swan Valley (Weinanbaugebiet)

-       Perth (Rückfahrt)