Archive for the 'Ausflüge' Category

Perth - Broome

Es war einfach der Waaaaaahhhhnnnsssiiiinnnnn!!!!!!! Das Beste was ich je gemacht habe und das obwohl es einige Pannen in meinem Programm gegeben hat. Aber alles vom Anfang!

Da das Internet bei meiner Gastfamilie nicht geht nicht wirklich. So bin ich in ein Internetkaffee gegangen und habe es so gut es geht zusammengestellt. Leider konnte ich nicht alle 500 Fotos hochladen aber für einen ersten Eindruck sollte es reichen. Viel Spass beim Schauen und Lesen ;o)))

Perth-Kalbarri

Pinnicales Kurz bevor mein Wecker um 05.45 Uhr läutet, erwache ich weil draussen vor der Türe Molly in die Türe springt. Schnell hüpfe ich aus meinem warmen Bett und kuschele mich wieder mit ihr ein. Nach dem uns danach der Wecker eine Viertelstunde später aus dem Halbschlaf Pinnicales geweckt hat, mache ich mich parat für mein grosses Abenteuer. Nach einem kurzen Frühstück und einem letzen Blick in die Reisetasche, bringt mich Ross in die Stadt, wo bereits andere Leute beim Treffpunkt warten. Ich schaue mich ein wenig ängstlich um und stelle fest, dass die meisten von Australien selber oder von Irland, England kommen. Ich stelle mich zu einer Gruppe und komme mit ihnen sofort ins Gespräch. Sie stammen von Irland und sind für einige Monate Beach am Reisen. Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter und ich drehe mich um: die kenne ich doch! CLAUDIA!!!!!!! Eine Schweizerin die ich auf meiner 3-tägigen Reise nach Albany kennengelernt habe und wie es der Zufall will, geht sie auf die genau gleiche Reise wie ich. Ja dann kann ja nichts mehr schief gehen. Mit einer halben Stunde Verspätung fährt unser Bus ab. Claudia und ich niesten uns in der hintersten Reihe ein. Simon, unser Reiseführer und Fahrer, stellt sich kurz vor bevor jeder Einzelne von uns nach vorne geht und sich selber vorstellt. Neben zwei Schweizern,Claudia und ich Claudia und ich, sind noch drei Deutsche, eine Französin und 14 Iren an Board. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir den Nambung National Park wo sich die berühmten Pinaccles befinden. Diese verwitterten Kalksäulen sind etwa vier Meter hoch und es gibt unglaublich viele Theorien und Sagen wie diese entstanden sind. Während wir um diese Türme herumlaufen erzählt uns Simon einige davon. Am Besten gefällt mir die Sage, welche erzählt, dass diese Türme gefallene Männer sind, die in einem Krieg um die Liebe einer Göttin gekämpft haben. Nach dem wir eine gute Stunde in der brühenden Sonne verbracht haben, geht es weiter an einen wunderschönen Strand, wo wir das Mittagessen einnehmen. Es ist leider zu kalt um zu Baden, aber für Ich einen kleinen Spaziergang ist das Wetter perfekt. Da es zur Zeit „Winter“ in Australien ist, wird es schon kurz nach 17.30 Uhr dunkel und wir erreichen unsere erste Unterkunft um ca. 19.00 Uhr. Da unsere Mägen sich schon seit Stunden bemerkbar machen, helfen alle das bevorstehende Aussie-Barbie (Barbecue) vorzubereiten. Ich greife sofort zum Messer und fange an das Gemüse zu schnipseln und das Poulet in kleine Stücke zu schneiden. Nach gut 1,5 Stunden sitzen wir gemütlich um den Tisch und füllen unsere Mägen mit wunderbaren Sachen. Da ich bei der Vorbereitung geholfen habe, darf ich mich nach dem Essen verdrücken, während ein paar andere den Abwasch übernehmen. Ich hüpfe schnell unter die Dusche und freue mich nur noch auf mein Bett. Claudia und ich teilen uns ein Zimmer mit drei Iren. Kaum habe ich mich zugedeckt, fallen mir auch schon die Augen zu und ich schlafe ein.

Kalbarri-Monkey Mia

Z-Window Kurz nach 06.00 Uhr werden wir geweckt. Draussen ist es noch dunkel und wir schleichen langsam in die Küche um das Morgenessen zu vorbereiten. Kurz nach dem die Sonne am Horizont erscheint, packen IMG_2484 wir all unsere Sachen wieder in den Anhänger und fahren weiter Richtung Norden. Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichen wir unser nächstes Ziel: Kalbarri National Park wo wir einen kurzen Buschspaziergang machen zu einem natürlichen Spektakel welches sich ‚Murchison River – Z-bend’ nennt. Kurz gesagt: ein Loch im Felsen. Da wir Ich und Claudia noch ein wenig Zeit haben, machen wir uns auf zu einem Strand wo wir Surfer im Meer beobachten können. Die haben es echt noch drauf. Nur einer hat die Welle verschluckt. Nach gut einer weitern Stunde Busfahrt erreichen wir eine andere Naturzone auf unserem Weg IMG_2490 und wir fahren auf einer holprigen Strasse weiter. So habe ich mich das genau vorgestellt: möglichst viele Löcher, so dass es der Bus wortwörtlich durch die Gegend hüpft und links und rechts Bäume, Büsche und lebensmutige KänguruhsIMG_2498 die einige Meter vor dem fahrenden Bus über die Strasse hüpfen. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir einen Park wo es zu Fuss weiter geht. Über Stock und Stein geht es eine Tiefe Schlucht hinunter. Es ist echt kriminell hier entlang zu laufen, da weder gross Wahrungen noch Sicherheitsbedingungen gezeichnet werden. Aber was solls: ich bin ja schliesslich auf einer Outback IMG_2503 reise und da soll es ja schliesslich auf Risiken und „Gefahren“ geben. No risk, no fun! Nach gut 40 Minuten erreichen wir einen wunderschönen Ort wo es kleine Seen gibt und einen wunderschönen Ausblick. Es ist so was von atemberaubend diese Landschaft. Ich hätteIMG_2522 es mir nie so wunderbar vorstellen können! Wer hinab geht muss auch wieder nach hoch und so machen wir uns wieder mühsam auf den Retourweg. Etwa in der Mitte des Weges Natures Window schlagen wir eine andere Richtung an und machen uns auf einem schmalen Pfad zwischen Abgrund und spitzigen Felsen auf den Weg zu einem einmaligen Aussichtspunkt. Der ganze Schweiss und die IMG_2525 Anstrengung haben sich echt gelohnt! Ich könnte Stunden hier oben verbringen, doch wir müssen weiter. Unser nächster Weg führt uns einem anderen Naturspektakel, das sogenannte Shellbeach Natures Window’. Es sieht echt witzig aus dieses Loch und ein gutes Objekt um tolle Fotos zu machen. Weiter geht es dann zu einem Strand der aus lauter Muscheln besteht, Shellbeach. Es sieht zwar wunderbar aus, aber es Rauppen ist gar nicht so angenehm darauf rum zu laufen. Claudia und ich machen uns langsam auf den Weg Richtung Weg. Plötzlich entdecke ich etwas drei Meter vor mir und ich fange an zu schreien: etwas langes, schleicht herum. Eine Schlange! Oder doch nicht? Eine Schlange hat ja normalerweise keine Haaren oder? Claudia Claudia und ich kann sich kaum mehr beruhigen vor lachen als wir entdecken dass das eine Rauppenkolonie ist. Bevor es dann zu unserer Unterkunft geht, schauen wir noch Shark-Bay schnell bei der Sharkbay vorbei. Das Wasser sieht einfach so richtig zum dreinhüpfen drein und wir alle stellen uns gleich vor wie wir da gemütliche Stunden verbringen können. Dieser Gedanke geht uns aber schnell aus unseren Köpfen als wir etwa acht Haie sehen. Ich kann es kaum glauben, Haie! Und ich sehe die Im Pool und die machen mir nichts (ich stehe ja auch etwa acht Meter über ihnen auf einem Felsen!). Völlig erschöpft vom Tag machen wir uns auf den Weg Richtung Hostel und wir können es kaum erwarten, bis es endlich etwas zu Essen gibt. Da wir heute eine anstrengende Tour hinter uns haben, hat Simon für uns eine kleine Überraschung: wir fahren zu einem Pool der sich selbst von der Erde erhitzt. Eine grosse Beschreibung dazu benötigt es ja wohl nicht, wenn ihr das Bild anschaut und dass wir sehr viel Spass dabei haben, muss ich ja auch nicht noch extra betonen=)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monkey Mia-Coral Bay

Monkey Mia Heute Morgen benötige ich nicht lange um aus dem Bett zu hüpfen: es geht zu den Delphinen. Kurz nach 08.00 Uhr erreichen wir den Strand, wo schon Leute herumstehen und die Tiere beobachten, wie Monkey Mia sie gefüttert werden. Eigentlich ist das ja überhaupt nicht gut, was diese Leute mit den Tieren machen, da diese in der Wildnis leben uns selber überleben müssen können. Aber sie sind echt süss und einfach zum knuddeln. Im Wasser stehen fünf Personen mit Kübeln mit Fischen unsMonkey Mia füttern sie. Manchmal wählen sie auch Leute vom Publikum und diese dürfen dann selber einen Fisch in die Hand nehmen und die Delphine füttern. Wie es der Zufall will, werde ich ausgewählt und ich Monkey Mia nehme so einen kalten Fisch in die Hand. Ein Delphine hat mich entdeckt und schwimmt direkt auf mich zu. Einen Meter vor mir stoppt er und lachet mich ganz frech an und gibt einen Laut von sich wie er sagen möchten: „Hey du! Gib mir endlich diesen Fisch!“. Stromatolites Schwuppdiwupp schon landet der Fisch in seinem Mund und ich winke im noch kurz zu bevor er dann zum nächsten Kübel geht. Ich könnte tagelang da stehen und Gruppenfoto diese wunderschönen Säugetiere beobachten. Kurz nach 10.00 Uhr machen wir auf zu den ältesten Lebewesen auf unsere Erden, den Stromatolites. Es sieht echt super aus und die Vorstellung, dass diese fast gleich Alt ist wie unser Planet macht es echt interessant diese zu betrachten und die Tatsache, dass man dieses Spektakel mit einem kalten Bier geniessen kann, macht es diese Situation gerade zu perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coral Bay-Exmouth

Heute auf dem Programm steht Schnorcheln am Ningaloo Reef an. Beschreiben? Kann ich nicht! Es kommt kein Wort annähernd an das was ich erlebt bzw. gesehen habe! Schaut euch selber die Bilder an, dann wisst ihr von was ich spreche. Übrigens, der Hai sieht dann “nur” gefährlich aus, obwohl er nur wenige Meter neben mir vorbei geschwommen ist, hat er mich gar nicht gross beachtet.

Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay Coral Bay


Exmouth

Nach dem ich gestern Claudia in einer Kurz-Crash-Lektion das Schnorcheln beigebracht habe, konnte ich sie dazu überreden mit mir auf die Whale-Shark-Tour zu gehen. Kurz nach 07.30 Uhr holt uns einen kleinen Bus ab und wir fahren zum Strand wo auf uns schon ein kleines Motorboot wartet, dass uns aufs Schiff führt. Dort angekommen werden wir herzlich von der Mannschaft begrüsst und schon fahren wir los. Am Anfang werden wir über allfällige Notfälle informiert und die Sachen die halt ein muss sind. Nach dem sich dann jeder Taucherbrille, Schnorchel und Brille geschnappt haben werden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Leider sind Claudia und ich nicht zusammen aber wir verkraften es gerade noch so. Wir fahren etwa eine Stunde hinaus bis wir ein Riff entdecken, wo wir die ersten Schnorchelübungen machen können. Die Unterwasserwelt ist wieder mal fantastisch und auch hier treffe ich auf einige Riffhaie die mich wirklich nur knapp an mir vorbeischwimmen. Langsam gehen mir diese Tiere echt auf die Nerven! Wenn sie mich schon nicht fressen wollen, dann sollen sie wenigstens so schwimmen, dass ich sie auch anschauen kann!!! Das Wasser ist etwa 28° und so benötigen wir gar keinen Schwimmanzug. Es ist einfach herrlich. Ich könnte stundenlang weiterschreiben von den farbenprächtigen Fischen, den atemberaubenden Korallen und den Schildkröten. Leider müssen wir schon wieder aufs Boot und es fährt weiter. Plötzlich herrscht eine riesengrosse Aufregung: Whale-Shark!!!! Da ich in der Gruppe A bin, kann ich zuerst ins Wasser und ich mache mich parat, dass ich nur noch ins Wasser hüpfen kann. Mein Puls steigt mindestens auf 180 und ich kann es kaum erwarten. Da, endlich! Das Signal! Und hopp, ich bin im Wasser, Kopf unter und da ist er! Woooooooooooooooooooow!!! Ich kann es nicht fassen. Schnell schwimme ich im hinter her (es ist uns erlaubt auf der Seite von ihm zu schwimmen mit einem Abstand von drei Metern!). Ich bin ganz an der Front und ich vergesse alles um mich herum. Das wunderschöne Geschöpf ist mindestens ACHT METER lang! Plötzlich dreht der Whale-Shark und schwimmt direkt auf mich zu. Das Maul sperrangelweit offen! Ich muss wegschwimmen, ich darf nicht vorne schwimmen (Anweisung von der Mannschaft!). Aber es geht nicht, ich bin wie im Schockzustand. Plötzlich schaltet sich mein Hirn wieder ein und ich schwimme zur Seite. Unsere Führerin gibt uns ein Zeichen und wir müssen aus dem Wasser, dass die andere Gruppe hinein kann (es dürfen nicht mehr als 10 Leute darin sein!). Erst jetzt im Schiff begreife ich was passiert ist und meine Knie fangen an zu zittern. Alle um mich herum lachen. Insgesamt können wir etwa sechs Mal für je 15 Minuten ins Wasser bis wir leider wieder zurückkehren müssen. Während wir uns abtrocknen und in trockene Kleider hüpfen, sprint in der Nähe von unserem Boot etwas hoch: es ist ein Buckelwal! Das gibt’s doch nicht! Es ist echt unglaublich und da noch einer!!! Sie verfolgen unser Boot und kommen bis etwa fünf Meter nah! Ich bringe das Maul gar nicht mehr zu vor lauter staunen! Echt! Das ist ja unglaublich. Die zwei Buckelwale begleiten uns eine gute halben Stunde bis sie dann verschwinden und wir zur Küste zurückkehren. Das was ich soeben erlebt habe, ist ja wohl das Beste was ich je gemacht und erlebt habe!!!!

FOTOS: wir wurden während des ganzen Tages gefilmt und ich habe die DVD. Leider war es für mich nicht möglich Fotos zu machen. Aber alle die Interesse haben, wie das so aussieht, wie ich mit den Tieren schwimme, würde ich mich riesig freuen, das Video persönlich zu zeigen.

Karijini

So Zelten in der freien Natur macht einfach schon unheimlich viel Spass un das noch in Australien wo 21 von 25 absolut tödlichen Schlangen leben (steht in einem Magazin, dass jemand auf der Reise dabei hatte!)!!!!! Zum Glück habe ich keine einzige bis jetzt angetroffen (und das hat sich dann bis zum Schluss so ergeben!). Kurz nach 07.00 Uhr heisst es aufstehen. Mühsam klettere ich aus meinem Schlafsack, schnappe mir meine Sachen und ich marschiere mit Claudia zur Toilette. Wir freuen uns so richtig auf eine morgendliche Dusche (Die WC’s sowie die Duschen sind hier sehr sehr SEHR improvisiert, aber es reicht ;o)). Wir betreten den Waschsalon und meine Augen ziehen sich wie magisch an die linke obere Ecke: eine SPINNE!!! Eine fette ORANGE Spinne! Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich so ziemlich schnell wieder nach draussen gehüpft bin (ein Foto hat dann jemand anderes aus der Gruppe für mich gemacht!). Wie gesagt: ich bin ja im Outback und was wäre das ohne solche hässlichen Krabbelficher! Zu unserer Überraschung macht Simon für uns Pancakes! Mmmmm….ja das nenne ich ja mal Luxus. Das hat bestimmt nicht jeder wo so im Busch campiert! Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg um ein paar andere Schluchten an zuschauen. Da die Distanzen unheimlich lang sind, verbringen wir viele Stunden im Bus und diese nutzen wir um Spiele (UNO) zu machen oder einfach ein bisschen herumblödeln. Dabei ist es nicht unüblich, dass der Bus regelrecht durch die Strasse hüpft, da alle im Bus aufstehen und zu den Liedern tanzen die Simon für uns abspielt. Nach gut zwei Stunden Fahrt heisst es für uns die Rucksäcke anschnallen und los geht’s! Zuerst müssen wir mühsam nach unten klettern und das ist echt eine Kunst, da es ausser Felsen und Steine nichts wirklich zum Halten gibt. Zu unserer ‚Ermutigung’ erzählt uns Simon noch, dass jedes Jahr mehrere Menschen hier tödlich verunglücken! Ich schaue nur Claudia an und ich kann in ihren Augen lesen, dass sie gerade das Selbe denkt wie ich: zum Glück können das jetzt nicht unsere Mütter sehen (die sind ja immer so nett besorgt um uns ;o)). Endlich haben wir es, ohne Unfall,  nach unten geschafft und wir wandern in einem sogenannten Tal weiter. Eigentlich ist es ja mehr ein klettern und balancieren. Wenn ihr das einte Foto von mir anschaut, dann wisst ihr wo von ich rede. Die Hauptaufgabe hier ist es, nicht ins Wasser zu fallen, da man sich sonst ziemlich schwer an den Steinen und Felsen verletzen kann. Gott sei Dank bin ich so gross und ich komme ohne grössere Probleme dadurch. Aber so unter uns gesagt: es ist echt hammermässig da durch zu gehen ;o)) Nach gut einer Stunde klettern, erreichen wir einen sogenannten Pool. Hier machen wir unsere erste Pause und das Wasser lockt förmlich an um hineinzuspringen. Schnell sind die Kleider angezogen und ich gleite langsam ins Wasser, besser gesagt ins EIS-Wasser! Es ist sooooooo was von kalt und noch vieeeeeeeeeeeelll mehr!!!!! Claudia, Annett und Dagmar folgen mir. Schnell tauchen wir schnell ab und lächeln ganz nett in die Kamera! Endlich! Die Fotos sind gemacht und wir können wieder hinaus! Schnell abtrocknen und wieder in trockene Kleider. Nach gut 10 Minuten brechen wir auf und schlagen eine andere Richtung ein. Da es so heiss ist und Claudia und ich immer noch nass sind, beschliessen wir nur in einem Top durch den sogenannten Urwald zu marschieren. Während wir durch die schmale Pfade gehen, raschelt es immer rechts und links und wir stellen uns gleich vor was alles da drin sein kann. Das geht von einem Tiger über ein Krokodil bis zur einer Anakonda. Da wir sowieso blühende Fantasie haben malen wir uns gerade aus was die Schlagzeile unseren Zeitungen sein werden, wenn wir „verschwinden“. Das Beste würde etwa so tönen: Zwei Schweizer in Badehosen im Urwald von Australien verschwunden! Aber zum Glück ist das ja nicht so und wir erreichen nach einer weiteren Stunde Fussmarsch einen wunderschönen Ort. Es ist echt ein Paradies: Wasserfälle, Flüsse und einen See. Da es  schon andere Leute darin hat, zögern wir nicht lange und hüpfen auch hinein. Das Wasser ist angenehm warm und wir schwimmen zu den Wasserfällen. Der ist ja fast heiss wenn wir darunter sitzen. So verbringen wir gut eine halbe Stunde im Wasser mit quasseln und plantschen. Da auf unserem heutigen Programm „Sunset watching“ ansteht müssen wir leider bald wieder aufbrechen. Kurz bevor die Sonne die Erde küsst (ich bin ja so was von metaphorisch ;o)) erreichen wir einen wunderschönen Strand. Schnell hüpfen wir aus dem Bus, machen ein paar Fotos und fahren dann wieder zum Camping. Ich freue mich schon riesig auf eine Dusche. Hoffentlich dieses Mal OHNE Krabbelficher!!!

Hier möchte ich noch erwähnen, dass ich eigentlich an diesem Tag wieder nach Perth zurück kehren würde, aber da der Bus kaputt ist, der mich abholen sollte, “muss” ich mit den anderen bis nach Broome. Ist ja wieder typisch: keinen Pass dabei (fliege dann nach Hause), keine Kreditkarte etc. Simon beruhigt mich aber und meint, dass dies ja nicht meine Schuld ist und so die Organisation alles für mich zahlt. Auch nicht schlecht =) und da man für Inlandflüge keinen Pass benötige, kann ich ja jetzt beruhigt sein!

Simon Claudia und ich UnoSpider

Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Karijini Im Pool Am Klettern

 

Sunset Bus

Buschcamping

Heute Morgen heisst es sehr früh aufstehen: kurz vor 06.00 Uhr werden wir geweckt: Mountain-Tour! Da wir auf dieser Tour sehr selten, ich glaube ein einziges Mal, erst vor 12.00 Uhr ins Bett gekommen sind, fällt es uns echt schwer, unsere Augen aufzubehalten. Nach einem Mini-Breakfast (wer kann schon um 06.00 Uhr etwas essen!) geht es zum Mount Bruce, den zweit „höchsten“ Berg in Australien (1235 Meter). Von unten sieht er ja noch echt winzig aus aber sobald wir die ersten paar Metern laufen, merken wir, dass dieser gar nicht zu unterschätzen ist! Auch hier geht es über Stock und Stein und beim Klettern hat es nicht einmal Sicherheitszeugs! Der Abgrund lauert auf beiden Seiten und ich möchte mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn ich einen Misstritt mache. Nach gut zwei Stunden erreichen wir die Spitze und es ist einfach herrlich diese Aussicht! Bergen, Felder und da, sogar einen Zug! Claudia und ich können echt stolz auf uns sein. Nur fragen wir uns jetzt, wie wieder hinunter?! Hinauf ist ja das eine aber hinunter? Da es nur einen Weg gibt, bleibt uns nichts anderes übrig als langsam den Weg nach unten wieder anzutreten! Vorsichtig, Schritt um Schritt. Als wir dann nach gut 1,5 Stunden wieder im Bus sitzen bin ich echt froh. Wir fahren zu einem anderen Camp und als Simon zuerst sagt, wir schlafen unter freiem Himmel, denke ich zuerst es ist ein Witz! Das geht doch nicht. So mitten im Nirgendwo, bei all den gefährlichen Tieren. Aber es ist keiner! Wir schlafen tatsächlich ohne Dach über dem Kopf. Ich habe ja noch einige Stunden Zeit um mich mit diesem Gedanken anzufreunden. Nach dem Abendessen macht Simon für uns ein Lagerfeuer und wir sitzen alle herum. Zu meiner Freude gibt es noch Marshmallows welche wir über dem Feuer machen können. Das erste Mal, dass ich so was Essen kann. Ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich eins essen kann. Es schmeckt ja so was von herrlich!!! Gleich noch mal eins und noch mal eins usw. Kurz nach 01.30 Uhr marschieren Claudia und ich zu unseren Schlafsäcken und träumen nur noch davon endlich schlafen zu können. All die Gedanken von den Gefahren um mich herum sind weg und kaum bin ich eingemummelt, schlafe ich auch schon ein.

 IMG_0143 IMG_0146Mt Bruce Annett und Ich Lagerfeuer Ich, Caroline, Claudia

Broome

Unser letzter Tag! Nach einem „Ausschlafen“ (07.30 Uhr) und einem gemütlichen Frühstück, nehmen wir die letzten paar 100 Kilometer in Angriff. Kaum ist Simon abgefahren, fahren wir an einem Bottleshop vorbei und schwuppdiwupp die ganze Mannschaft ist draussen und stürmt hinein um Bier, Wein (ist halt das Billigste zu kaufen). Eine grosse Erklärung wie es dann im Bus hin und her zugegangen ist, braucht es ja nicht, wenn ihr die Bilder anschaut =) Jedenfalls, kommen wir um kurz vor 16.00 Uhr in Broome an. Da mein Flug schon um 19.50 Uhr geht, bleibt mir nicht viel Zeit um auszuruhen. Claudia und ich stürmen sofort zum Strand und geniessen noch einige Stunden im Meer und am Strand, bis die Sonne hinunter geht und ich mich auf den Weg zum Flughafen mache. Mit einer halben Stunde Verspätung setze ich mich dann ins Flugzeug und schnalle mich an. Während alle um mich herum ein grosse Sache daraus machen, dass jetzt so ein Ding in die Luft abhebt (ist ja das erste Mal das ein Flugzeug vom Boden geht!), rolle ich mich auf meinen Sitz ein und schlafe ein, bevor das Flugzeug überhaupt auf die Fahrbahn rollt um zu starten. Ich erwache, dann erst wieder 10 Sekunden bevor es wieder landet und somit ist mein Abenteuer im Outback beendet.

Jack und Ich Ich, Jack, Caroline, Bernie, Dany Jack und Caroline

 Perth-Broome 

Wave Rock

Car 05:50; mein Wecker klingelt! Meine Gedanken: mörderisch! Was macht man nicht alles um Sehenswürdigkeiten in dem super tollen Land anzusehen? Mit einem tiefen Seufzer stehe ich auf und Watschle ins Bad. Es ist bereits Hochbetrieb im Haus: die ganze Family Marshall ist auf den Beinen und Molly hüpft zwischen meinen Beinen durch. Nach einer kalten Dusche, gönne ich mir einen feinen Tee am Esstisch und unterhalte mich mit Ross über den Freitag, den 13.! Naja, so ganz daran glauben tue ich auf jedenfalls nicht. Da ich schon kurz nach 07.30 Uhr in der Stadt sein muss und hier die Car Busse so unregelmässig fahren, nimmt mich Val mit.  Nach einem 10-minütigen Fussmarsch erreiche den Treffpunkt der Organisation „Wave Rock“. Der Car, mit der Aufschrift, Pinnicales (obwohl es nicht dort hin geht!), ist bereits dort und ich mache es mir gemütlich. Die Sitze sind echt bequem und der Platz ist sehr grosszügig. Kurz nach 08.00 Uhr fährt der Car, mit 16 Personen, Richtung Wave Rock. Unser Chauffeur, Mike, ist ein typischer Australier: ich verstehe seine Worte überhaupt nicht! Es ist mehr ein Genuschel. So widme ich mich der Landschaft und wenn es was Wichtiges gibt, werde ich es wohl verstehen =)

York Zuerst fahren wir 45 Minuten aus der Stadt heraus, bis wir endlich den Abzweiger Richtung „Wildnis“ nehmen. Die Umgebung ist einfach wahnsinnig! So grün und schön. Und kaum 10 Minuten später ist alles dürr und trocken: Australia live! Nach zwei Stunden erreichen wir ein total abgelegenes, sogenanntes Dorf, York, wo wir eine halbstündige Pause machen können. Diese Zeit nutze ich um meine Beine zu strecken und marschiere in dem „Dorf“ ein wenig herum. Es ist eine York echt komische Atmosphäre hier und ich komme mir echt wie ein Tourist vor. Plötzlich fängt mein Herz an zu schlagen und ich entdecke ein „Triumph“ – Schild! Das muss ich natürlich sofort fotografieren. Nicht für mich, ich habe keine Ahnung von dem, aber es gibt solche, die Triumph Sachen lieben (habe ich doch gut gemacht, Bruno und Ursula;o)). Meinen nächsten Halt lege ich ein, als ich ein super lustiges Schild auf einem Velo York entdecke: „LOLLIE SHOP“. Leider ist er geschlossen sonst hätten mich keine zehn Pferde davon abhalten können. Die Zeit drängt und ich kehre wieder zum Car York zurück. Doch was entdeckt mein Auge jetzt? Etwas knall gelbes: ein Auto! Na das sieht ja wohl lustig aus. Da ich keine Ahnung von Autos habe, mache ich einfach mal ein Foto, könnte ja sein, dass es ein wahnsinnig wichtiges Exemplar ist. Für alle die was davon verstehen, klären mich sicher zu einem späteren Zeitpunkt darüber auf.

Hunde Friedhof Nach einer weitern Stunde halten wir an so einem sogenannten “Hunde-Friedhof”. Es ist echt ein komisches Gefühl, da durch zu laufen. Die Grabsteine, sehen zum Teil sehr gepflegt auf und sind dekoriert mit Plüschtieren, Kerzen etc. Das müssen ja wohl Hunde Friedhof extreme Hundeliebhaber sein. Mike, der Chauffeur, erklärt uns, dass diese Gegend hier bekannt für Schafshunde ist (alle die schon mal Schweinchen Babe gesehen haben, wissen was ich meine ;o)) und das der Grund ist, warum die Einwohner hier auf so eine Gedankensstätte beharren. Meinen Geschmack ist es jedenfalls nicht gerade. Aber sicher interessant zum wissen.

Australien Die Reise schein unendlich zu sein: Bäume, Bäume, Schafe (sie sehen jedenfalls so aus), Emus, Känguruhs, Australien Bäume, Bäume…. Zum Teil stehen einfach so Einzelne in Mitte der Wiese und das erinnert mich stark an den Film „König der Löwen“ (auf so einem Baum sitzt ja der Affe Rafiki). Obwohl ich bis jetzt noch kein Ende Australien sehen kann, langweile ich mich überhaupt nicht: die Gegend ist Lunch  einfach faszinierend. Vor allem, die Gegend, wo der Sand richtig rot glüht. Einfach fantastisch! Ich kann es gar nicht richtig glauben, dass ich wirklich hier bin und ich träume einfach vor mich hin. Gut zwei Stunden später erreichen wir ein herziges Restaurant gerade neben dem Wave Rock, wo wir unsere Mittagessen einnehmen können. Das Haus erinnert mich stark an die Schweiz: alles aus Holz, ein Feuer. Nur der kleine Naturgarten auf der Terrasse ist gerade das Gegenteil. Ich kann es kaum erwarten bis wir aufbrechen und ich zähle jede Minute, bis wir endlich aufbrechen!

Wave Rock Es ist einfach woooooooooooo….w!!!!! Einfach gigantisch! Der WAVE ROCK! Die Farben, die Wave Rock Umgebung. Wooooooooooooo….w! Es ist kaum zu glauben, dass diese Granit-Gesteinsformation schon über 2,7 Milliarden Jahre alt sein soll! Die Welle ist etwa 15 Meter hoch und etwa 120 Meter lang. Die Farben sind einfach unglaublich. Wir Wave Rock haben Glück und die Sonne scheint gerade so günstig, dass es echt atemberaubend ist. Ich kann gar nicht genug davon kriegen, Fotos zu machen! Es ist so fantastisch. Wenig später marschieren wir Wave Rock weiter und wir klettern sozusagen, den Wave Rock hinauf. Von dort oben hat man eine fantastische Aussicht über das ganze Gebiet. Ich habe das Gefühl, ich stehe auf dem Dach der Welt und ich bin einfach nur glücklich. In meinen Bauch kribbelt es ganz wild und ich möchte am liebsten alle umarmen. Es ist echt wahnsinnig: alles so gross, schön, atemberaubend, wunderbar….ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Die Zeit vergeht wie im Flug und es heisst Abschied nehme. Das letzte Mal berühre ich noch einmal die Welle: Wow!

Mulaks Höhle Bevor es definitiv heimwärts Richtung Perth geht, fahren wir noch zur Mulka Höhle, welche eine grausame Geschichte erzählt: Mulka war ein Sohn Mulaks Höhle eines heimlichen Liebespaares zweier miteinander verfeindeten Stämme. Die kleine Familie lebte in dieser Höhle und aufgrund der Dunkelheit, hatte Mulka einen Sehfehler. Er war so wütend darüber, dass der kleine Kinder jagte und frass. Diese Sonnenuntergang nahm er zuvor in diese Höhle und quälte sie zuvor auf grausamster Weise. Noch heute sind die Spuren der Kinderhände zu sehen (habe so gut es geht ein deutliches Foto davon zu machen. Beim genaueren hinsehen, sollten diese deutlich erkennbar sein). Gläubige Aboriginies meiden heute diese Gegend, weil sie glauben, dass der Geist Mulkas noch in der Höhle wohnt. Ich habe ihn jedenfalls nicht angetroffen. Obwohl die Geschichte echt zum fürchten ist, finde ich es trotzdem spannend. Der Tag neigt sich langsam zu Ende und es geht wieder nach Hause. Einen langen, langen, laaaaaangen Weg steht uns bevor. Aber das macht mir nichts: so kann ich wenigstens wieder einmal schlafen =)

 

 

Mandurah

Mandurah Das kann doch nicht sein, dass an einem Sonntag mein Wecker kurz nach 07.30 Uhr läutet! Aber was mache ich nicht alles um einen Sonntagsausflug an die 75 Kilometer entfernte Hafenstadt Mandurah zu besichtigen? Kurz vor 10.00 Uhr treffe ich mich mit Debi am Bahnhof und wir fahren mit dem Zug 50 Minuten bis wir unser Ziel Debi und ich erreichen. Mit dem Bus fahren wir ins sogenannte „Hauptcenter“ der Hafenstadt. Als wir nach einer kurzen Fahr aussteigen kommt uns eine angenehme wärme entgegen. Es ist schon fast heiss und das im Wintermonat. Nach einem kurzen Fussmarsch entdecken wir Mandurah einen schönen Springbrunnen im See der zu super Spontanaufnahmen lockt. Bach dem sich jede von uns schön hingestellt hat und freundlich in die Kamera gelächlet hat machen wir uns auf zum sogenannten „Dolphin Quer“ (was das auch immer heissen soll!). Auf dem Weg entdecken wir ein Metallherz wo ebenfalls zum Mandurah Fotomachen lockt. Sieht doch echt cool aus oder? =) Da es zur Zeit Mittag geworden ist und der Hunger sich anmeldet, beschliessen wir auf einer schönen Plattform, welche auf dem Fluss gebaut wurde, unser Mittagessen zu geniessen. Es ist einfach Mandurah unglaublich wie heiss es ist. Nach der kleinen Verstärkung machen wir uns auf noch andere Gebiete zu besichtigen. Während wir auf einer Brugg den Fluss überqueren, sehen wir zwei Mandurah Delphine welche gerade Luft geschnappt habe. Bis wir unsere Kameras bereit halten, sind diese natürlich schon lange wieder verschwunden. Schade! Unser Weg führt uns weiter in eine Siedlung, die gerade gebaut wird. Mandurah Es sieht aus wie eine kleine Stadt die gebaut wird. Naja, es sieht jedenfalls schon lässig aus. Die Häuser stehen im Wasser wie in Venedig. Das Einzige wo wahrscheinlich verschieden ist, sind die Delphinen welche im Kanal schwimmen und es stinkt nicht. An einem gemütlichen Ort lassen wir uns nieder uns hoffen auf Delphinen. Und tatsächlich. Etwa acht Stück tauchen auf und ich versuche mich als geschickte Fotografien anzustellen, aber die Tiere sind einfach zu schnell. So entschliesse ich mich diese wunderbaren Geschöpfe mit meinen Augen zu betrachten. Es ist einfach unglaublich. Wie kann so ein Lebewesen nur so eine Energie auf mich auswirken? Nach gut einer halben Stunde machen wir uns wieder Richtung Busstation. Doch bevor geniessen wir noch ein Frappe im Restaurant und setzen uns auf den Rasen direkt vor dem Fluss. Der Himmel ist wie seit Tagen staublau und die Sonne tankt uns mit frischer Energie wieder auf. Auch meine Sommersprossen freut es: jedenfalls sind jetzt mehr zu sehen als am Morgen =)

 

South-West-Australia

Pristine Waterways

Kurz nach 08.00 Uhr fahren wir mit zwei Bussen ab Richtung South West. Unser erster Halt ist in PRISTINE WATERWAYS. Bis dahin müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden. Wir nutzen die Zeit, um uns kennenzulernen. Wir sind eine Gruppe von 13 Leuten. Die meisten kommen aus der Schweiz. Wir haben es total lustig miteinander und auch die „Fremden“ unterhalten sich mit uns. Wir haben einen super Tag erwischt: der Himmel ist praktisch staublau und es ist fast heiss.

Dunsborough

Pristine Waterways Unser Fahrer, Nils, einen waschechten Australier mittleren Alters, führt uns fürs Mittagessen zu einem wahnsinnig schönen Platz am Meer. Pristine Waterways Nach einer kleinen Stärkung haben wir eine Stunde Zeit um die Gegend zu bestaunen. Wir Schweizer und ein Däne (ich kann mir sein Name nicht merken aber es tönt wie Jellyfish (Qualle!). Darum nennen wir ihn von jetzt an nur noch so ;o)), erkunden den Strand. Es ist ja wirklich heiss, aber zum Baden leider Pristine Waterways zu kalt. Nach einigen Schnappschüssen am atemberaubenden Strand, machen wir uns auf den Weg zum Bus. Doch plötzlich ruft Jellyfish mir was zu und ich kann es kaum glauben: in seiner Hand hält er einen riesengrossen stinkigen Fisch. Er erklärt mir dann, dass dieser da rum geschwommen ist und er ihn einfach so packen konnte. Ich denke zwar, dass dieser wohl ziemlich krank oder nahe am sterben sein muss, dass er sich fangen liess. Bevor wir aber den Strand definitiv verlassen, verewige ich noch mich und meinen Freund am Strand. Ein bisschen Kitsch darf ja sein oder? =)

Pristine Waterways  Pristine Waterways   Pristine Waterways  Fish  Gruppe Meelup Beach  Reisebus  

Ngilgi Cave

Ngilgi Cave Nach dem Mittag treffen wir in den „Bergen“ ein und besichtigen eine Ngilgi Cave Art Tropfsteinhöhle ohne Tropfen. Wenn ihr es jetzt nicht versteht: don’t worry, look at the pictures ;o)). Die Reiseführerin erklärt uns, dass wir in den Boden hinabsteigen müssen und so ziehe ich meine Jacke an. Kaum bin ich im Grund unten ziehe ich sie wieder aus. Ngilgi Cave Es ist so heiss hier und die Luft echt stickig. Wir marschieren eine Steile Treppe mehrere Meter in den Grund hinunter. Diese Zapfen sehen ganz faszinierend aus und wenn ich daran denke, dass ab und zu ein Tiger hier auftaucht, rücke ich sofort näher an meine Gruppe. Ich bin echt froh, als wir dann wieder die Oberfläche erreichen und uns mit einem Eiscream belohnen können.

 

 

Canal Rocks

Canal Rocks Kurz nach 17.00 Uhr erreichen wir die Canal Rocks. Dort sollen Canal Rocks angeblich die gewaltigsten Wellen der Welt geben und es hat was! Schon von weitem können wir es hören uns sehen. Dort möchte ich ja jetzt nicht draussen sein. Wir sind kurz vor dem Sonnenuntergang angekommen und als Höhepunkt wird uns noch Champagner serviert: in einem PLASTIKBECHERLI! Aber gut ist er doch. Nach dem Canal Rocks zweiten Glass muss ich jedoch stoppen, da ich den Alkohol schon Canal Rocks ziemlich in meinem Kopf spüre. Kein Wunder: wir haben ja auch schon lange nichts mehr gegessen. Es ist ja echt romantisch hier und wir Girls setzen uns verträumt auf den Boden. Hinter uns lachen Jellyfish und Andi (Schweizer). Sie meinen, dass wir jetzt sicher an einen perfekten Heiratsantrag an diesem schwärmerischen Ort. Ans heiraten habe ich jetzt war nicht gerade Gedacht, aber romantisch sind meine Gedanken schon =) Als die Sonne das Meer küsst (läck ben ech Metaphorisch!!! ;o)), kommt eine unbekannte wunderschöne Wärme mir entgegen. Es ist einfach so schön. Leider hat es die Sonne ziemlich eilig und sie verschindet bald. Für uns wir es Zeit aufzubrechen und uns Richtung Schlafplatz aufzumachen. Sunset  Sunset 

 

 

Margaret River Lodge

Margaret River Lodge Als wir ankommen ist es ziemlich dunkel und wir denken nur noch: essen, duschen, schlafen! Wir quartieren uns in ein Art Jugi ein. Ich Margaret River Lodge und Debi teilen das Zimmer mit unseren Kollegen vom Bus. Aber wo wir dann ins Zimmer eintreten, stockt uns der Atem: Es sieht aus wie in einem Gefängnis! Die Matratzen von unseren Betten sehen echt scheusslich aus und der Boden ist voller Sand. Das kann ja eine Nacht werden! Nach dem Nachtessen Margaret River Lodge sehne ich mich nur noch nach einer Dusche und da erhalte ich gleich den nächsten Schreck: eine Margaret River Lodge fette dicke überaus hässliche Spinne sitzt neben der Lampe an der Decke. Vorsichtig pirsche ich mich an ihr vorbei und hüpfe in die Dusche. Ich drehe den Hahnen auf und was kommt: KALT! Nur kaltes Wasser und eine Kellerrassel lauft gerade kurz neben meinen Füssen durch! Jawohl, diesen Schrei hat man wohl Margaret River Lodge auch am anderen Ende von Australien noch gehört. Bevor wir ins Bett gehen treffen wir uns noch im Gemeinschaftsraum und spielen ein Paar Kartenspiele. Dazu darf natürlich einen Vodka Lemon (Vodka weiss mit Limonade) nicht fehlen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Flasche ist lehr. Kurz nach Mitternacht machen wir uns auf ins Bett. Kaum lege ich mich hin schlafe ich auch schon ein. Am Morgen früh haben wir einen fürchterlichen Stress, da wir pünktlich abfahren müssen. Bevor wir aber gehen, mache ich noch schnell einige Schnappschüsse von dem komischen Platz. Es wäre ja schön, wenn im Pool nicht einige Tote Mäuse sich am Boden gemütlich gemacht haben.

Gloucester Tree

Cloucester Tree Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichen wir einen Wald wo wir auf einen Baum 61 Meter in die Höhe hinaufsteigen können. Zuerst bin ich noch recht Cloucester Tree optimistisch doch als ich die „Leiter“ sehe wird es mir fast schlecht: Die sogenannten Treppen sind nur aus Metallstangen und es hat kein Gitter und kein Netz! Nein, mein Leben setze ich nicht aufs Spiel. Aber für ein Foto soll es dann doch noch reichen. Während einige hinaufklettern habe ich einige Papageie entdeckt die gerne gefüttert werden möchten. Nils gibt uns einige Körner in die Hand und schon fliegen die Vögel auf unsere Hände. Das kitzelt noch recht =)

Cloucester Tree 

Tree Top Walk

Unser nächstes Ziel sind wieder Bäume. Aber diesmal hat es eine Brücke mit Gittern und da fühle ich mich schon sicher. Obwohl es recht schaukelt geniesse ich die Aussicht von da oben. Die Luft ist herrlich. Am Boden wieder angekommen, folgen wir einem Fussweg der uns zu recht lustigen Bäumen führt: Die Stämme sind hohl und wie eine Höhle. Wenn das keine gute Gelegenheit für Fotos gibt? Tree Top Walk  Tree Top Walk  Tree Top Walk 

Williams Bay National

Williams Bay NationalWilliams Bay National Kurz vor dem eindunkeln erreichen wir eine wunderschöne Bucht. Es ist so friedlich hier und die Steine sind so gewaltig. Mit meiner Kamera möchte ich am liebsten alles festhalten und knipse nur darauf los. Leider ist das Wetter nicht mehr so heiss und wir sind gezwungen unsere dicken Pullover hervorzunehmen. Aber was soll’s?! Ich bin hier in Australien und geniesse diese Zeit hier total. Da darf es auch mal ein wenig kalt sein. Wir haben es ziemlich lustig und veranstalten die komischsten Posen. Wir können gar nicht damit aufhören. Leider wird es Zeit wieder aufzubrechen und wir verabschieden uns von diesem Platz.

Hostel in Albany

Hostel in Albany Um 18.30 Uhr erreichen wir unseren Schlafplatz in Albany. Diesmal Hostel in Albany macht es auf uns einen total sauberen und freundlichen Eindruck. Als wir eintreten werden wir herzlich begrüsst und in unsere Zimmer verteilt. Die sind ja echt schusslig diese Räume. Richtig lieb eingerichtet. ABER: es hat zwei Toiletten sowie zwei Dusche für etwa 20 Girls: das kann ja lustig werden! Ich mache mich mit Debi auf in die Küche und wir helfen für das Nachtessen vorbereiten. Heute gibt es Gegrilltes und Salat. Mein Magen knurrt schon sehr und ich freue mich schon riesig aufs Essen. Als Überraschung gibt es Känguruhfleisch zur Vorspeise. Ich verbanne meine Gedanken von den süssen Tierchen, welche mich liebevoll umarmt haben im Caversham Wildlifepark. aus meinem Kopf und greife zu. Schmeckt das lecker!!! Soooo zart!

Mount Clarence

Unser erster Stopp am Morgen führt uns zu einer anderen Bucht, wo es enorm grosse Wellen gibt und es eigentlich ziemlich gefährlich ist hier auf den Steinen rumzuklettern. (Vor etwa drei Wochen ist hier jemand von einer Wellen erfasst worden und ins Meer geschleudert wurde. Überlebt hat die Person nicht, da es sie an die Felsen geschmettert ha!). Darum bin ich hier ziemlich vorsichtig mit Fotografieren. (Der Mann ist übrigens Nils, unser Reiseführer)

Nils Mount Clarence  Mount Clarence Mount Clarence 

Golfclub Albany

Golf Club Albany Auf dem Weg fahren wir an einen Golfplatz vorbei. Nils erzählt uns, dass dieser echt speziell ist und wir selber herausfinden sollen warum. Es geht keine zwei Sekunden, da wissen wir es: etwa 50 Känguruhs sitzen auf dem Platz und essen Gras. Na dann: E Guete!

 

 

 

Plantaganet Wines

Wine Degustation Uns steht eine lange Heimfahrt bevor doch zuvor besuchen wir eine Weinfarm. Natürlich besteht der Hauptteil vom Wein probieren. Wine Degustation Obwohl ich eigentlich überhaupt keine Weinkennerin bin, probiere ich jeden aus, der zur Verfügung steht. Als erstes probiere ich natürlich den Teuersten. Den Namen? Keine Ahnung! Er ist rot, schmeckt nach Holz und ist ziemlich das „gruussigschte“ wo ich je getrunken habe. Mir spricht dann eher den Rosé- Liquor zu, der ziemlich süss schmeckt. Nach dem achten Glas muss ich aber stoppen, da meine Backen anfangen zu glühen. Jedenfalls geht es nicht lange im Bus, da schlafe ich auch schon ein. Der Wein hat es in sich =)

Reise beendet

Kurz vor 18.30 Uhr treffen wir in Perth wieder ein. Müde und glücklich mache ich mich auf den Heimweg. Ich sehne mich nur noch nach einer Dusche und nach dem Bett (das allerdings noch einige Stunden warten muss, da ich meine treue Blogleser doch nicht im Stich lassen kann)

Maritime Museum Fremantle

Draussen Blitzt und Donnert es. Der Regen prallt auf die Strasse wie Felsbrocken und ich habe das Gefühl der Wind bläst nächstens das Haus weg. Es ist kurz vor 03.00 Uhr. Bevor ich mich jedoch wieder umdrehen und weiterschlafen kann höre ich einen merkwürdigen Knall. Der kommt definitiv nicht vom Donner. Ich setze mich hoch und sehe ganz schwach wie sich meine Türe bewegt: Molly! Als ich die Türe aufmache und sie auf mein Bett hüpft merke ich wie sie ganz fest zittert. Armes Hundi, hat wohl angst bei dem lauten Krach draussen. Sie kann es kaum erwarten, dass sie sich neben mich legen kann. Ich lösche nur noch schnell meine Nachttischlampe ab und wir Beide schlafen bis 09.30 Uhr durch. Der Regen hat nicht nachgelassen. Wird wohl nichts mit baden und Strand heute. Kurz nach 11.30 Uhr treffe ich mich mit Deby und Sonja am Bahnhof in Perth. Wir beschliessen nach Fremantle zu gehen und überlegen uns dann was wir machen können. Der Zug fährt am Hafen vorbei und jedesmal sehe ich Delphine. Auch heute springen sie wieder fröhlich aus dem Wasser. Einfach faszinierend diese Tiere.

Maritime Museum Nach langem hin und her und ein paar heftigen Regenschauer dazwischen entschliessen wir uns ins „Maritime Museum“ zu gehen. Dieses Museum besteht aus alten Schiffen sowie diverse Zubehöre. Draussen steht ein Wahnsinn grosses Boot bzw. Schiff namens Leuween II am Hafen. Ein Mann quatscht uns an und erklärt uns, dass dies ein Geschenk von den Engländer an die Australier war, als sie unabhängig wurden. Bekomme ich wohl auch ein Schiff über wenn ich von zu Hause ausziehe und unabhängig von meinen Eltern bin? Also ich hätte da schon ganz konkrete Vorstellungen….

Maritime Museum Manchmal ist es doch hilfreich wenn man ein Student ist: für den Eintritt ins Museum zahlen wir anstatt $12 nur $5. Wir beschliessen uns zuerst das Untergeschoss anzuschauen und uns nachher bis zum zweiten Stock heraufarbeiten. Die Schiffe sind echt mächtig und Ahoi! eindrucksvoll. Besonders gefällt mir dasjenige welches schräg zur Decke hinaufgezogen ist. Ich stelle  mich neben das riesengrosse Ding und schaue hinauf. Da möchte ich echt nicht darunter liegen. Im 1. Stock erwartet uns eine kleine Überraschung. In ein Boot können wir hineinsteigen. Ich übernehme sogleich das Kommando und stelle mich in die Kapitänkabine. Meine Passagiere, Deby und Sonja, fühlen sich pudelwohl und ich meistere die kleine Abenteuerfahrt ins freie Meer mit Bravour. Ok, das ist jetzt ein bisschen zu viel Fantasie, aber was soll’s: ich hatte meinen Spass als Kapitän Nadine ;o))

Car Vor uns entdecken wir eine grosse Gruppe um ein altes Auto das sich automatisch auf und ab bewegt. Der Kofferraum ist offen: sind da wohl noch Menschen darin? =) (ich bin übrigens nicht die Einzige welche an DAS zuerst gedacht hat!). Ich weiss zwar nicht was an diesem Auto so speziell ist aber wenn sich jeder darum reist ein Foto mit dem Fahrzeug zu machen, stelle ich mich wie ein typischer Tourist daneben und lächle brav in die Kamera. Vielleicht finde ich ja mal heraus was so speziell an dem alten Kasten ist und ich kann dann sagen: seht nur hin, ich bin mal daneben gestanden!

Maritime Museum Weite geht’s in den Bereich U-Boots. An der Decke hänget so ein Organgertyp. Würde mich ja echt mal interessieren wie der so darunter ausschaut? ;o)) So wie ich das analysiere ist die Maritime Museum Taucherausrüstung ziemlich alt und war wohl eine von den Ersteren. In dieser Maske muss man sich wohl ziemlich eingeklemmt fühlen. Also ich weiss ja nicht ob ich noch einen Ruhen Kopf bewahren könnte, wenn so ein Ding über mich gezogen wird. Ein paar Meter weiter weg sehen wir einen Teil eines U-Boots. Die Seesternen und der Tang wurden nachgebaut. In dieser Halle ist das Licht gedämpft und das Monsterding wird noch mit extra Licht beschienen. Ein wenig zu gruselig für meinen Geschmack. Maritime Museum Gefolgt von der U-Boot Gallery gelangen wir zu den Harpunen und den Wahlfängern. Naja, mein Geschmack ist es nicht wirklich. Die armen Tiere. Wenn ich da nur an den verstorben Free Willy denke, der im dritten Teil seines Filmes auch von Jägern gejagt wird, friert es mich gleich ein wenig. Aber das Mini-Boot neben dieser Wahlflosse sieht echt noch witzig aus. Es ist kurz nach 14.00 Flüchtlinge Uhr und unsere Mägen knurren. Bevor wir unseren Hunger stillen entdecken wir vor dem Museum noch eine Statue welche zwei Kinder zeigt. Da sie noch herzig aussehen stellt sich jede von uns daneben und lässt sich fotografieren. Zum Glück habe ich ein Haarband dabei: es ist echt windig am Hafen und ich möchte ja nicht, dass der Wind mich noch davon fegt. In der Stadt herrscht Chaos pur und so gehen wir in eine Art Takeaway und gönnen uns ein Stück Pizza. Da wir danach noch mehr hungrig sind als zuvor und wir in Fremantle sind, kann ich meine Kollegin überreden noch im Cold Rock Icecream Shop vorbeizuschauen. Der Tag könnte mit einer feinen Vanilleglasse mit Twixstückchen nicht besser enden oder? 

 

Perth Zoo

Langsam öffne ich meine Augen einen Spaltbreit. Etwas kitzelt mich an der Nase und es ist feucht. Es fühlt sich wie eine Zunge an. Molly! Ich habe eigentlich gestern schon geduscht. Wie kommt sie überhaupt in mein Zimmer? Langsam rapple ich mich hoch und bleibe eine Weile im Bett sitzen während Molly mir das Zeichen gibt, dass sie gestreichelt werden will. Mein Hirn hat sich endlich auch eingeschaltet und ich erinnere mich, dass sie kurz nach 06.00 Uhr an meiner Türe gekratzt hat und ich sie hineingelassen habe. Hafen Nach gut 15 Minuten fängt mein Wecker an zu piepsen. Es muss jetzt wohl kurz nach 08.00 Uhr sein. Draussen scheint die Sonne und am Himmel kann ich keine einzige Wolke sehen. Perfektes Wetter für einen Zoobesuch. Jessjca wartet schon am Esstisch auf mich und trinkt ihren Kaffe. Mit einer Tasse Tee leiste ich ihr Gesellschaft und wir besprechen den heutigen Tagesablauf. Kurz vor 09.00 Uhr steigen wir in den Bus und fahren Richtung Hafen. Da sich der Zoo am anderen Ufer des Swan Rivers befindet setzen wir unsere Reise mit der Fähre fort. Nach nur 10 Minuten haben wir den Fluss schon überquert und vor uns lieg einen 15 minutigen Fussmarsch zum Zoo. Vor dem Eingang hat sich schon eine kleine Schlange gebildet  und wir stellen uns hinein an. Warum geht das bloss so lange? Wir sind total kribbelig und können es kaum erwarten hineinzugehen. Endlich erreichen wir die Kasse. Die Empfangsdame drückt uns einen Orientierungsplan in die Finger. Jetzt kann uns eigentlich nichts mehr aufhalten. Oder doch? Aus der rechten Ecke kommt uns ein wunderbarer Kaffeduft entgegen. Jessjca und ich schauen uns Beide an und denken das Selbe: für ein zweites Frühstück ist ja wohl nichts einzuwenden. Während wir unsere Kaffees geniessen, Latte Macchiato für mich und Mocca für Jessjca, studieren wir den Zooplan und denken uns eine passende Route aus.

Reptil Unser erstes Ziel ist das Reptilienhaus. Zum Glück! So kann ich den Anblick von Schlangen und anderen kriechenden Tiere schnell hinter mich bringen. Während Jessjca die diversen Schlangensorten gründlich Leguan studiert, renne ich praktisch an den Schaufenstern vorbei und mache nur schnell von einem grünen Ding (Leguan?) ein Foto. Ich habe das Gefühl jede der zehn Schlangen hier im Raum schauen mich an und denken: Krokodil dich werden wir fressen! In mir zieht sich alles zusammen und ich gebe Jessjca ein kurzes Zeichen, dass ich draussen auf sie warte. Schon besser. Meine Nerven entspannen sich wieder und während ich auf meine Kollegin warte, beobachte ich die Enten im naheliegenden Teich. Unsere Reise führt uns weiter in Känguruh den australischen Bereich. In diesem Part können die meisten Tiere frei umherlaufen. So sind zum Beispiel die Känguruhs nicht hinter Gitter. Ein guter Vergleich ist unser Pinguin Hirschpark in Art Goldau (SZ). Ein Känguruh hat es uns angetan und es begleitet uns eine Weile auf unserem Weg. In einem separaten Zweig befinden sich die Koalas. Insgesamt können wir vier ausfindig machen, welche gemütlich auf einem Baum schlafen. So müsste das Leben doch sein. Löwen Weiter geht’s ins australischen „Wetland“. Nebst den Pinguinen welche dauernd kopfüber ins Wasser springen hat es auch ein Krokodil wo mucksmäuschen still da liegt und keine Bewegung von sich gibt. Ich gehe nähre ran und studiere das Tier durch die Glaswand genauer. Hmmm…ich möchte ja jetzt echt nicht im selben Gehege sein. Es sieht echt hungrig aus. Weiter geht’s Richtung Afrika. Wir sind schon ganz neugierig auf diese Tiere. Zuerst bestaunen wir die Löwen. Einfach gewaltig schön diese Geschöpfe. In der Wiese sitzen zwei Männchen mit ihren gewaltig prächtigen Mähnen. Plötzlich taucht von der rechten Seite ein Weibchen auf. Dummerweise liegen die zwei Herren gerade in ihrer Laufbahn. Und was macht Frau Löwin? Sie fängt an zu brüllen, bis die zwei Kavaliere aufstehen und ihr den Weg frei machen. Wenn ich gewusst hätte, dass schreien reicht um etwas zu wollen….=)

Gepard Als nächstes steht das Gepardgehäge auf dem Programm. Zur selben Zeit ist eine kleine geführte Gruppe dort und der Tour-Guide erklärt über das Verhalten und Leben des Tieres. Unerwartet taucht von der rechten Seite eine wunderschöne grazielle Gestalt hervor. Der Gepard. Giraffe Selbst der Tour-Guide ist entzückt und erklärt uns, dass wir extrem glücklich sein können, weil Kiara, der Name des Gepards, extrem menschenscheu ist und er sie selber seit vier Wochen nicht mehr gesehen hat. So schnell sie aufgetaucht ist, ist sie auch schon wieder verschwunden. Zum Glück bin ich schnell genug um ein Foto zu schiessen. Wir warten noch einige Minuten und hoffen, dass Kiara zurück kommt, doch sie lässt sich nicht mehr blicken. Wir folgen dem markierten Weg weiter und gelangen zu den Nashörnern. Vater, Zebra Mutter, Sohn liegen faul unter einem Baum und ruhen sich aus. Gewaltig diese Tiere. Ich stelle mir gleich vor, wie ich ganz alleine auf Safari bin und plötzlich so ein Tier auf mich zu rennt. Ich kriege gleich Hühnerhaut und schaue ganz Vorsichtig zu den Hörnern. Naja, lieber hier im Zoo als irgendwo draussen in der Wildnis zu begutachten. Wir kehren den Nashörnern den Rücken zu und staunen nicht schlecht als eine Giraffe auf uns herab schaut. Sie ist wohl gleich erstaunt wie wir und sie trottet davon. Wir laufen den Weg entlang und erreichen auf einem Hügel eine kleine Hütte, wo wir ins Gehege sehen können. Am anderen Ende ist eine Mutter mit ihrem „kleinen“ zu sehen. Leider sind sie zu weit weg und mein Zoom bei meiner Kamera ist nicht gross genug um sie näher zu betrachten. Aber für’s Auge reicht es. Mit den Giraffen leben auch die Zebras. Wir beobachten sie eine Weile und stellen fest, dass sie vor allem mit Fressen beschäftig sind.

Galapagos Schildkröte  Als nächstes sind die Galapagos Schildkröten an der Reihe. Wow! Die sind ja riesig und eine von denen kommt ganz Nahe an die Absperrung. Sie fasziniert mich total und ich kann gar nicht genug Schidlkröten von ihr bekommen. Mit offenem Maul schaut sie uns an und ich habe das Gefühl sie lächelt. Vielleicht ist es ja nur Einbildung, denn als ich Jessjca meine Gedanken erzählen schüttelt sie nur den Kopf und meint, ich habe zu viel Fantasie. Einige Meter weiter entfernt hat es weiter Schildkröten. Diese sind zwar um einiges kleiner doch ich amüsiere mich total ab ihnen. Vor allem die drei, welche auf ihrem Mittagessen sitzen und sich voll futtern wie ein König.

Animal Die Affen haben mit es total angetan. Im Reich der Affen verbringen wir die nächste Halbstunde. Während Jessjca ein wenig gelangweilt auf einer Bank sitzt Otter und mir zuschaut wie ich von einem Gehege zum Anderen renne, habe ich total den Spass. Einen Affen finde ich total witzig. Er springt auf einen Baum und springt mit voller Wucht gegen die Scheibe. Mit ausgepreisten Armen und Beinen rutscht er dann die Glassfront hinab. Dies wiederholt er mindestens zehn Mal bis es ihm verleidet ist oder Kopfschmerzen hat. Neben dem Affengehege leben die Ottern. Insgesamt können wir fünf sehen: zwei Erwachsene und drei Kinder. Die Tiere sind so schnell, dass es mir kaum gelingt ein gutes scharfes Foto von ihnen zu schiessen. Die Jungen sind extrem süss. Am liebsten möchte ich gleich eins in meine Tasche packen und mit nach Hause nehmen.  

Elefant Im asiatischen Bereich treffen wir auf die Elefanten. Ich bin jedesmal total fasziniert von diesen Tieren. So gross und gigantisch und dann diese kleinen schwarzen Augen. Einfach zum knuddeln. Wobei wenn ich es mir recht Elefant überlege, müsste ich ein enorm grosses Bett haben um so ein Dickhäuter mitzunehmen. Vor dem Gehege ist eine Art Elefantenexpertin und sie erklärt den herumstehenden Leuten ein wenig von dem Leben mit den Tieren. Jeden Tag haben die Dickhäuter ein Bad und werden geschruppt. Dies sei ein sehr wichtiger Akt für die Tiere und enorm wichtig. Ebenso haben sie mehrmals in der Woche Kunstunterricht. Die Elefanten zeichnen mit ihrem Rüssel wie ein Künstler auf ein Papier mit Pinsel und Farben. Diese Bilder werden dann an einer Ausstellung verkauft und der Erlös geht an die Elefantenorganisation welche die Tiere auf der ganzen Welt unterstütz und schütz. Finde ich persönlich noch recht ein guter Einfall.

Iced Coffee Nach einem erlebnisreichen Tag machen wir uns wieder Richtung Maylands. Da Buddas Birthday wir aber noch gut 1,5 Stunden auf unseren Bus warten muss (das Bussystem am Wochenende ist der Horror!). Am Hafen lacht uns förmlich ein niedliches Kaffee an und wir gönnen uns ein „Iced Coffee“ (Kaffe, Eiscream, Eiswürfel und Schlagrahm). Könnte es uns zurzeit besser gehen? Da wir immer noch eine Stunde warten müssen, entschliessen wir uns ein wenig dem Fluss entlang zu laufen. Plötzlich kommt uns merkwürdige Musik entgegen. Gespannt folgen wir ihr und Buddas Birthday landen schliesslich auf einer grossen Wiese mit Buddas Birthday vielen Ständen. Auf einer Bühne performen japanische Künstler mit Musik und Kampfsportart eine Art Schauspiel auf. Sieht noch echt lustig aus. Wir marschieren den Ständen entlang und nach einer Weile stellen wir fest, dass es Buddhas Birthdayparty ist. Es ist echt spannend eine andere Kultur kennen zu lernen und zu sehen wie sie feiern und ihren „Gott“ anbieten. An einem riesengrossen Stand stehen mehrer Buddhas im Wasser. Rund herum hat es Schweizerchörli viele Früchtekörben und Geschenke. Neugierig treten wir ein wenig näher. Eine Buddhistin kommt zu uns und erklärt uns das Ritual. Wir müssen drei Mal das geweihte Wasser über die rechte Schulter des kleinen Buddhas giessen und danach können wir uns drei Sachen wünschen welche dann in Erfüllung gehen werden. Probieren schadet ja nichts und ich wünsche mir ganz fest drei Sachen. Welche ich hier natürlich nicht erwähne, so dass der Glaube nicht gebrochen wird. Plötzlich stupst mich Jessjca an und deutet mit ihrem Finger auf die Musikbühne: „It’s Swissmusic“. Ich muss zweimal hinhören bis ich realisiere, dass das ein gejoddel ist. Mit voller Freude springe ich auf die Bühne los und kann es gar nicht glauben: vier Männer und vier Frauen in Tracht singen vom Buerebüebli über s’Rammsayers zu Grüezi wohl Frau Stirnimann. Sachen gibt es! Eigentlich mag ich ja diesen Style von Musik nicht aber so hier in downunder: “rockt” es noch recht. Nicht nur ich habe Freude auch die Japaner können nicht auf ihren Stühlen ruhig sitzen und hüpfen auf der Bühne rauf und runter. Die Schweiz ist halt doch überall herzlich willkommen.

NA(R)DINE POTATOS

Midland Market Ein Stunde länger schlafen: ist das nicht herrlich?! Das Morgenessen geniesse ich mit Molly draussen auf der Terrasse. Während ich mir überlege was ich heute machen könnte, leisten mir Ross und Val Gesellschaft. Sie fragen mich ob ich Lust hätte nach Midland zu gehen um einige Kleinigkeiten zu erledigen. Da ich heute eh nichts Spezielles geplant habe, stimme ich zu. Mit dem Auto fahren wir etwa 20 Minuten. In Midland angekommen besuchen wir einen Markt. Es ist sehr interessant und Aborigine eindrücklich. Die Meisten verkaufen Früchte, Gemüse und Nüsse. Plötzlich höre ich ein merkwürdiges Geräusch „ommmm“ „ommm“. Was das wohl sein mag? Ross hat wahrscheinlich meine Gedanken gelesen und zeigt mit seinem Finger auf eine Treppe. Dort sitzt ein echt originaler Aborigine. Wow! Mit seinem Digeridoo unterhält er die Menschen auf dem Market. Ist echt eindrücklich.

Na(r)dine Potato Wir laufen weiter und wir können noch von weitem die Musik hören. An einem grösseren Stand halten wir an und Val zupft mich zur Seite und deutet mit ihren Fingern auf ein Schild: NARDINE Potato! Ich weiss ja das mein Namen den meine Eltern ausgesucht haben von einem Wein abstammt (Baroness Nadine von Rothschild) aber das ich auch eine Kartoffel repräsentiere? (Ich denke mir bei dieser Sorte einfach den R weg ;o)) Echt cool das Ganze.
Ross und Val möchten mir noch ein wenig mehr von der Umgebung zeigen und da stimme ich natürlich Haus sofort zu das ich einverstanden bin. Wir fahren ein wenig ins Landesinnere und ich bin sofort fasziniert. So ein total anderes Leben führen diese Leute hier auf dem Lande und weit und breit ist nichts zu sehen. Wäre ein super Ort um Partys zu feiern ohne, dass sich jemand daran stört wie laut es ist.
Wir fahren einen Hügel hoch und Val erzählt mir die Geschichte von ihrem (Ross und Val’s) erstem Haus. Sie haben dies gebaut kurz bevor sie geheiratet haben. (Kleine Geschichte: Bei ihrer Hochzeit war Val 17 und Ross 21). Oben auf dem Hügel angekommen steht ein reizendes Haus mit einem kleinen Garten. Ross und Val sind sofort Feuer und Flamme und quasseln wild darauf los und erzählen mir diverse Geschichten, welche sie hier erlebt haben. Mir gefällt dieser Ort richtig. Es ist irgendwie heimelig und ich könnte mir gut vorstellen eine gewisse Zeit hier zu leben.
Schokoladenfabrik Midland Unsere Autofahrt geht weiter. Neugierig frage ich nach was unser nächstes Ziel ist. Eine Überraschung! Schokoladenfabrik Midland Das ist nicht fair. Mit jeder Minute werde ich nervöser und Ross meint ich sei wie ein kleines Kind das nicht auf Weihnachten warten kann. Nach gut einer halben Stunde kommen wir am Ziel an und mein Herz hüpft sofort fröhlich herum: Chocolate Factory Midland. Das ist wirklich eine Überraschung. Val steckt mir eine kleine Plastiktüte zu. Mit einem grossen Fragezeichen in meinem Gesicht schaue ich sie an. „You will see“. Ich öffne die Türe und mein Atem bleibt sofort hangen: es hat grosse Töpfe wo man Schokolade probieren kann und das GRATIS. Wie cool ist das denn? Ich weiss jetzt auch für was das Plasticksäckchen gut ist. Val instruiert mich in ihre Taktik, dass uns niemand sieht, wie wir Schokolade sammeln. Es ist nicht erlaubt zu sammeln oder so. Ich geniesse total den Aufenthalt und am Schluss ist mein Säckchen voll. Ein schlechtes Gewissen? Nööö…auf keinen Fall. Schokolade steht ja schliesslich in MEINER Nahrungskette, nebst dem Eiscream, als erster Stelle!!!

Schlitteln im Sommer

Perth Ausschlafen kann ja so wunderbar sein. Kurz nach 10.00 Uhr stehe ich auf und marschiere in die Küche. Jessjca ist bereits auch schon auf und gemeinsam Frühstücken wir auf der Terrasse. Einen angenehmen kühlen Wind bläst uns entgegen und die Sonne scheint vom kitschig blauen Himmel hinunter. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich morgen schon wieder in die Schule muss. Aber ich verbanne diese Gedanken schnell wieder aus meinem Kopf. Meinem Arm geht es bessPerther und ich halte es nicht mehr für notwendig ihn einzubinden. Obwohl Val das anders sieht, kann ich sie beruhigen, dass ich aufpasse. Ross leistet mir und Jessjca Gesellschaft und wir besprechen den heutigen Tag. Meine Mitstudentin trifft sich später mit ihrer gleichgesinnten französischen Schulkollegin in der Stadt. Ich habe keine Lust mitzugehen, da sie eh nur in ihrer eigenen Sprache sprechen. Deshalb schlägt Ross mir vor eine Biketour zu machen. Ich bin sofort Feuer und Flamme. Schon so lange bin ich nicht mehr auf einem Velo gesessen.
Am Schlitteln Eine Stunde später sitzt die ganze Familie Marshall inkl. Mir auf den Velos und wir fahren dem Swan River entlang Richtung Stadt. Die Umgebung und die Natur sind wunderschön. Viele schöne Gärten, einzigartige Villen, attraktive Barbecueplätze etc. Vor lauter staunen, vergesse ich ganz die Zeit und wir halten an einem attraktiven Platz genau am Swan River. Wir stellen unsere Velos ab und ich atme Am Schlitteln mal tief durch und bewundere die Umgebung. Mein Blick haltet sich an einem Hügel fest, wo Leute SCHLITTELN!!! Auf einem Karton!!!!! Portia packt mich am Arm und zerrt mich zum Hügel. Wir rennen hinauf und sie drückt mir ebenfalls einen Karton in die Hand. Sie setzt sich darauf und schon düst sie los. Ich glaube ich spinne! Schlitten ohne Schnee? Im Sommer? Hallo? Wo bin ich hier gelandet? Von unten schreit mir Portia etwas zu und deutet auf den Karton. Wenn das mal gut hinausgeht. Ich schaue ein wenig Ich am Schlitteln skeptisch auf meinen rechten Arm. Soll ich wirklich probieren? Ich habe ja die Gabe mich zum Teil sehr ungeschickt anzustellen aber was soll’s? Ich habe ja noch einen weiteren Arm und zwei Beine wo schlimmsten Falls auch noch was passieren kann =) Vorsichtig setze ich mich auf meinen Karton und schon rutsche ich davon! Hab ich ein Tempo drauf. Mich fängt es sofort an zu drehen. Der Karton stoppt und ich rolle den Hang hinunter. Ein wenig benommen komme ich unten heil verseht an. Nichts passiert! Portia springt wie ein junges Pferd auf mich zu, packt mich am Arm und rennt mit mir wieder hinauf. Macht das Spass und das OHNE Schnee!!! Auf und ab und auf und ab und auf und ab…..
Ross und Val schauen uns von unten vergnügt zu und nach einer Stunde rufen sie uns zu sich für ein kleines Picknick. Ich möchte sofort wieder weiter rutschen und kann es gar nicht schnell genug erwarten bis Portia endlich ihren Saft ausgetrunken hat. Bevor wir unsere Biketour weiter fortsetzen vergnügen Portia und ich uns nochmals am Hügel.
Unsere Tour führt uns zum Golfkurs wo Val jeden Samstag ihre Stunden hat. Es ist bereits nach 14.00 Uhr und wir gönnen uns eine Portion Pommes und etwas Kühles zum Drinken. Erst jetzt merke ich wie müde ich eigentlich bin und bin froh als ich einige Zeit später mich im Pool ausruhen kann. Ich bin stolz auf mich, dass ich diesen Tag ohne weitern Verletzungen überstanden habe!

Penguin Island

Penguin Island Gut gelaunt mache ich mich kurz nach 07.00 Uhr morgens auf Richtung Bushaltestelle. Ich freue mich riesig Madoka wieder einmal zu sehen. Der Bus ist pünktlich auf die Sekunde. In der Stadt wartet bereits Madoka auf mich. Gemeinsam laufen wir quer durch die City zu unserem Treffpunkt. Es hat bereits viele andere Leute dort, doch wir kennen niemanden. Unser Reisecar ist echt alt. Ich habe das Gefühl er bricht nächstens zusammen und bei jeder kleinen Bodenwelle klappert das Gerüst über uns. Wenn das nur mal gut geht. Wir halten insgesamt an weiteren zwei Schulen. Ich habe eigentlich erwartet, dass diverse Studenten zu steigen doch ich habe mich geirrt: unsere Gruppenalter ist zwischen 19 Jahren und 70 Jahren. Es hat diverse Nationalitäten an Board und es ist echt spannend mit den Leuten zu sprechen.
Nach 45 Minuten erreichen wir den kleinen Hafen von Pinguin Island. Unsere Reiseleiterin erklärt uns, dass es auf der Insel keine Restaurants, Bars oder so was ähnliches gibt. Natur Pur. Zum Glück habe ich das Infoblatt gut gelesen und mein eigenes Mittagessen mitgebracht. Sonst müsste ich doch glatt verhungern. Nach zehn Minuten mit dem Boot erreichen wir schon die Penguin Island Insel. Schon von weitem kann ich erkennen, dass dies wunderbar sein muss. Blau-türkisfarbiges Meer, staublauer Himmel und weisse Sandstrände. Als erstes besuchen wir das winzig kleine Pinguin-Center. Wir haben Glück: es ist grad „Fütterung derPenguin Island Pinguine“ Zeit. Obwohl die Kerlchen so winzig sind, sind sie enorm frech und würden am liebsten in den Fresskübel ihrer Pflegerin hüpfen. Während die Frau uns über das Verhalten der Pinguine aufklärt, stehen die Kleinen schön in Reih und Glied in einer Schlange und warten bis sie endlich an der Reihe sind zum Füttern. Ist echt witzig. Ein Pinguin, sieht so Jacky-mässig aus, hat wohl keine Lust gefüttert zuwerden. Jacky dreht lieber unterdessen ein paar Runden im Kühlen Wasser und lässt sich von den Menschen bewundern. Naja, jedem das Eine. Dass ich natürlich das Essen vorziehen würde, muss ich ja hier nicht noch extra erwähnen ;o))
Nach gut 20 Minuten ist der Hunger der Pinguine gestillt und die Show ist zu Ende. Wir haben nun ein etwa eine Stunde Zeit für uns. Madoka und ich entschliessen uns ein wenig der Küste entlang zu laufen und unsere Füsse im Meer zu baden. Für ganz hinein ist es uns doch ein wenig zu kalt. Es ist einfach herrlich. Das Meer ist so kitschig Penguin Island blau und das Wetter einfach fantastisch. Ich denke sofort an die Schweiz und mir schiessen die Bilder in den Kopf, die mir mein Vater gestern gesendet hat. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr geniesse ich das Hie und Jetzt.
Die Stunde Freizeit geht schnell herum und wir treffen uns am Steg der Insel. Dort wartet bereits ein Boot auf uns welches uns zu den anderen Inseln führt. Der Kapitän erklärt uns, wenn wir Glück haben, Penguin Island werden wir Wild-Sea-Lions sehen. Ich hoffe es doch und drücke ganz fest die Daumen.
Zuerst fahren wir ein wenig der Pinguin Island entlang und wir können sehr viele Pelikane sehen. Schon gewaltig gross diese Tiere. Das Boot dreht ab und wir fahren zu einer benachbarten Insel. Kaum zwei Minuten später hüpft etwas braunes aus dem Wasser: ein Seelöwe! Jeder springt von seinem Sitz hoch, nimmt den Fotoapparat hervor und hofft, dass das Tier wieder zum Vorschein kommt. Tatsächlich lässt es sich nicht lange auf sich warten und der Seelöwe streckt uns frech seinen Kopf entgegen. Er schwimmt eine Zeit lang neben Penguin Island unserem Boot und verschwindet dann. Der Kapitän führt uns zu einer Insel und was wir dort sehen, lässt mein Herz sofort wild schlagen. Etwa 20 Seelöwen liegen faul am Stand und relaxen. Die meisten beachten uns im Boot gar nicht. Plötzlich taucht unser alter Freund wieder auf und hüpft noch ein paar Mal aus dem Wasser. Leider müssen wir wieder umdrehen. Es ist bereits nach 13.00 Uhr und wir haben nochmals zwei Stunden Zeit für uns. Madoka und ich schlagen eine andere Richtung der Insel ein und bekunden die Gegend. Wir sind irgendwie so müde, dass wir uns ein schönes Plätzchen am weissen Strand suchen und legen uns hin. Es geht nicht lange schon schlafen wir beide ein…
Regnet es oder träume ich? Schon wieder. Das kann doch nicht sein? Ich setze mich auf und sehe dass auch Madoka ganz verwirrt in den Himmel starrt. Immer noch staublau wie vor einer Stunden und kein einziges Wölkchen zu sehen. Ahhh….wir werden schon wieder bespritzt. Was ist das? Ich Blicke in die Richtung von wo das Wasser kommt und ich brauche einige Zeit bis ich merke, dass es von den Felsen kommt. Da wir ziemlich nahe am Meer sind, die Wellen ganz stark an die Klippen spritzen und Penguin Island der Wind ziemlich fest bläst, werden wir halt mit einer nicht so ganz angenehmen Abkühlung beglückt. Da wir schon mal wach sind, nutzen wir die Zeit um noch einige Schnappschüsse zu schiessen. Plötzlich beisst es mich ganz verrückt am rechten Fussgelenk. Einen kleinen roten Fleck erkenne ich. Wird wohl eine Mücke gewesen sein. Wie könnte es auch anders sein, dass sie ausnahmsweise nicht mPenguin Islandein Blut kosten? Doch schon nach wenigen Minuten muss ich leider erkennen, dass es wohl keine Mücke sein konnte. Der kleine Fleck ist nun wie ein Ping-Pong gross und beisst wie verrückt. Nur nicht kratzen!
Wie die Zeit doch auch schnell vergeht. Leider müssen wir uns von der Insel verabschieden, denn unsere Fähre geht Heimwerts. Draussen ist es so heiss, dass ich richtig froh bin, als wir den klimatisierten Bus erreichen. Kaum setze ich mich hinein, schliessen meine Augen Penguin Island automatisch und ich träume von irgendeinem Seelöwen der in einem Balletkleid mit den Pinguinen in einer Disco tanzt. Doch irgend etwas stimmt nicht. Ich öffne meine Augen und mein Fuss brennt fürchterlich. Vorsichtig hebe ich meinen rechten Fuss und staune nicht schlecht, als sich mein Fussgelenk in einen halben knallroten Tennisballgrossen Geschwulst verwandelt hat. Zum Glück habe ich eine erfahrene Krankenschwester Mutter welche mich in den Jahren irgendwie abgehret hat. So gerate ich nicht in Panik, wie Madoka es meint. Sie schlägt mir vor, sofort zu einem Krankenhaus zu gehen, aber das halte ich ein wenig für übertrieben. Nach einer halben Stunde Diskussion, Krankenhaus oder nach Hause, kann ich Madoka doch beruhigen, im dem ich ihr verspreche, sofort eine Creme darauf zu tun. Doch bevor ich das tun kann, muss ich ebenfalls Ross und Val beruhigen, welche mein grosses Fussgelenk sofort aufgefallen ist. Das Beste ist jetzt mal eine kalte Dusche und dann sehe ich weiter. Tatsächlich schwellt mein Fussgelenk langsam ab. Es beisst nur noch wie wahnsinnig! Ross hat irgendein wirklich hässliches Buch mit diversen Krankheiten und Bisswunder hervorgenommen und meint: es muss wohl ein Sandfloh gewesen sein. Bin ich nicht in guten Händen hier in Australien? Muss nicht mal zum Doktor gehen um eine Diagnose zu erhalten ;o)))

Good Friday

Good Friday = Karfreitag

Ausschlafen bis 10.00 Uhr morgens ist doch einfach herrlich. Das Frühstück geniesse ich plantschend im Pool. Was will man mehr?
Nach einem entspannten Morgenbad mache ich an meine Hausaufgaben ran. Während den nächsten zwei Stunden bin ich vertieft um unter anderem Phrasel Verbs zu lernen. Zum Glück gehen die Stunden schnell um und ich kann meine Schulsachen für eine Zeit zur Seite legen. Ist heute auch viel zu heiss um zu lernen. Das ist für mich mehr ein Grund um mein Buch zu schnappen und nach draussen zu gehen. Kings Park Ich setze mich an den Rand des Pools, lasse meine Beine hinein plumpsen und fange an zu lesen. Nach einer Weile leistet mir Molly Gesellschaft doch sie ist nicht so begeistert, dass ich lese und stupst mich unsanft mit dem Kopf an als ob sie sagen möchte: „Hey spiel mit mir!“ Obwohl ich gerade an einer super spannende Stelle bin im Buch lege ich es zur Seite und widme meine Zeit Molly. Ich baue für sie eine Art Hindernis-Barcour auf dem Sitzplatz auf. Neugierig schaut sie mir zu wie ich über die Hindernisse hüpfe. Nun ist sie an der Reihe. Schon das Erste wirft sie um und auch die folgenden bleiben nicht unversehrt. Beim einten probiert sie gar nicht erst darüber zu hüpfen und läuft statt dessen mit erhobenen Kopf daran vorbei. Ja das ist mir ja ein Hund!
Nach einer Weile trottet sie davon und legt sich faul in den Schatten und ich kann endlich mein Buch weiterlesen. Ich geniesse die Zeit total. Die Sonne scheint wunderbar, kein einzige Wolke am Himmel zu sehen, der Wind bläst angenehm durch meine Haare und meine Beine füllen sich wohl im Pool.
Kings Park Nach dem Abendessen gehen wir in den Kings Park. Ich freue mich schon richtig darauf die vielen Lichter zu sehen und die Atmosphäre geniessen. Wir finden schnell einen Parkplatz am Strassenrand und marschieren durch den Kings Park und ich habe mich geirrt: es ist noch viel schöner als ich es mir vorgestellt habe! Die Atmosphäre ist einfach wahnsinnig beeindrucken sowie auch die Lichter die von der Stadt kommen. Es hat viele Leute, die auf der Wiese sitzen und Picknicken. Es erinnert mich ein wenig an unseren Heiteren doch ist dies absolut kein Vergleich mit der Umgebung. Ich habe das Gefühl ich kann die Stadt berühren. Ich strecke vorsichtig meinen Arm doch ich greife nur ins Leere (irgendwie logisch ;o)). Leider werden wir als Zielscheibe von den „Mossis“ benutzt und so kehren wir nach einer halben Stunde dem Park den Rücken zu und marschieren wieder zum Auto zurück.